42° c zum abschied…

42°c zum abschied bescherte uns ghana am letzten tag unserer tour.

aber womit ist der wiener schon zufrieden? bei unserer abreise, vor fast drei wochen, betrug die temperatur in wien so um die 10°c – „sch…. kälte“, kann es nicht schon warm werden. jetzt ist es warm und ich stöhne „so heiß“, könnte es nicht ein wenig kälter werden. *hahahaha*, da kennt sich nicht einmal der liebe gott aus, was ich mir denn so wünsche.

wir müssen leider abschied von ghana nehmen. heute haben wir vor der fahrt nach accra noch das sklavenfort in elmina besichtigt. na da stehen dir die augen einen halben meter aus dem kopf, wenn du hörst wie die sklaven 300 jahre behandelt wurden. unmenschlich ist eine verharmlosung, doch die „gutmenschen“ wie portugiesen (die haben das noch unter der flagge des christentums gemacht) oder die holländer und engländer schreiben in ihren geschichtsbüchern wie ruhmhaft sie sich benommen haben. alles vergessen, keine wiedergutmachung für 300 jahre sklaverei und barbarisches verhalten. ich möchte die ns-zeit nicht wegleugnen oder verdrängen, aber warum spricht man davon bis heute – das ausbeuten und der menschenhandel, das wird in europa verdrängt. da sollte man sich doch einige gedanken dazu machen, warum man diesen ländern nicht schuldgefühle einpflanzt. ok, das ist halt meine ganz persönliche meinung und gehört vielleicht nicht in einen reiseblog, aber ich mußte es einfach mal loswerden.

eine kurze runde über den fischmarkt von elmina gedreht und dann gings ab richtung accra.

auf dem weg zeigte uns ben noch eine sargtischlerei. na das ist ja interessant. die ghanesen lieben es in ganz auf ihre tätigkeit oder liebhabereien zu lebenszeit, bestattet zu werden. da gibt es särge in form von autos, maiskolben, tieren, schuhe, kochtöpfe, häuser, getränkedosen, bierflaschen, usw.

in accra konnten wir in „james town“ mit seinem lighthouse den stadt ursprung accras besichtigen.

unsere letzte nacht werden wir in einem gemütlichen hostel dem „somewhere nice“ verbringen. geführt von jungen leuten und schon gibt es schnelles wlan – komisch nicht *loooool*.

also was hat uns an ghana…

…besonders gefallen?  die unterschiedlichen landschaftsformen – savanne, busch, küsten

…was hat uns am meisten beeindruckt?  die offene und herzliche art der menschen

…was hat uns überrascht? die extreme hitze, meist über 40°c

…was hat uns emotional am stärksten bewegt? das hand in hand projekt und ibrahim´s green house projekt

…was fanden wir am lustigsten? die frecheit der beim frühstück stehlenden affen im mole nationalpark

…was würden wir nicht machen? ohne einen ghanesischen guide unterwegs sein – als „bruni“ bist du alleine aufgeschmissen

…wo würden wir nicht mehr nächtigen? in elmina im „elmina bridge house“ direkt am fischhafen – laut, laut, laut und beim abendessen und frühstück ständiger fischgeruch, da schmeckt der marmelade toast nicht wirklich *ggg*

…was hat uns überhaupt nicht gefallen? millionen von plastibags in der landschaft

fazit:  ghana ist allemal eine reise wert, darum danke an johannes söder von akwaba travel in deutschland, der uns zu ghana überredete – es war noch besser als im reiseschedule angeführt.

auch ein herzliches danke an cindy und apollo von jolinaiko ecotourisem in accra.

und natürlich danke, danke an unseren guide „ben“, der unsere ghana tour zum erlebnis werden lies

 

auf wiedersehen ghana

bis zum nächsten blogeintrag aus südafrika alles liebe von den

hovi´s on tour

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