bergdörfer in den ausläufern des mittleren atlas…..

bergdörfer in den ausläufern des mittleren atlas, gerade einmal rund 25 km von fes entfernt, und man taucht in das vielleicht noch ursprünglichste leben im norden marokkos ein.

unser gastgeber und guide ist kamal, der das wunderschön eingerichtete gästehaus „dar kamal chaoui“ in bhalil führt.
jedes zimmer ist anders und mit viel liebe zum detail eingerichtet.

wir vereinbarten eine tour durch bhalil und am nächsten tag eine weitere tour durch das nahegelegene sefrou.

bhalil – die einwohner von bhalil sind überwiegend berberischer abstammung.
im dorf sind viele wohnungen in die weichen tuffsteinfelsen gehauen. allerdings mussten wir genau hinschauen, um nicht an einer der höhlenhäuser vorbeizugehen, da diese von außen quasi versteckt sind. wir bekamen die gelegenheit eine der höhlenwohnungen zu besuchen und durften mit der hausherrin tee trinken.

das dorf selbst besteht überwiegend aus weiß und pastellfarbig getünchten häusern und engen gassen die sich einen hang hinauf ziehen.
mehrere brücken umspannen einen kleinen fluss, der auch den kommunalen wascheplatz speist, an dem die frauen ihre kleider, teppiche und wolle waschen.

kamal erzählte uns historische geschichten über das dorf, machte uns auf die typische tracht die von den alten frauen im dorf noch heute getragen wird aufmerksam, erklärte wie die dorfbewohner ihren lebensunterhalt verdienen, besuchte mit uns die frauen die die djellaba-knöpfe herstellen, und sprach über die landwirtschaft und die bedeutung der olivenhaine in der region.

sefrou- bis zur mitte des 20. jahrhunderts lebte hier eine der größten jüdischen minderheiten des landes.
um ihre geschichte und die gemeinsame jüdisch-berberische vergangenheit verstehen zu können braucht es allerdings jemanden wie kamal, der u.a. leidenschaftlich an marokkanischer geschichte interessiert ist und diese sehr anschaulich anhand der spuren der juden in sefrou vermitteln kann.

neben der synagoge in der mellah (jüdisches viertel), die offiziell leider geschlossen ist und die wir nur dank kamal’s bekanntheit im dorf betreten durften,

besuchten wir auch eine karawanserei und die kleine medina mit den zahlreichen handwerkern.

last but not least ist zu erwähnen, dass in sefrou das jährliche kirschfestival stattfindet, eines der ältesten kulturfestivals marokkos, aber leider waren wir dafür zur falschen zeit zu besuch.

der besuch dieser beiden bergdörfer hat uns sehr beeindruckt. wir durften dank des umfassenden wissens von kamal, der übrigens aufgrund seines langjährigen auslandsaufenthaltes perfekt arabisch, französisch, englisch und deutsch spricht, neben der geschichte und den gesellschaftlichen einblicken auch wunderbare persönliche erfahrungen mit den menschen vor ort machen.

am 05.11.19 ging die reise weiter. nachdem wir die letzten beiden tage keine touristen gesehen hatten waren wir gespannt, was uns in fes, der drittgrößten stadt marokkos erwartet, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den
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nebelschwaden-nieselregen-naturpark…

nebelschwaden-nieselregen-naturpark – fünf tage an denen uns der herbst grüßen ließ.

bei der besichtigung der alten stadt oujda hatte sich der wetterumschwung erstmals bemerkbar gemacht.
hatten wir am nachmittag die medina

und das in einem großen park voller eukalyptusbäume stehende heiligtum von sidi yahia ben younes, benannt nach dem schutzpatron der region (von dem manche glauben, er sei johannes der täufer) noch im sonnenschein besucht,

war bei unserem kulinarischem rundgang am abend bereits jackenpflicht angesagt. unserer lust und experimentierfreudigkeit punkto marokkanischem fast food sortiment hatte das aber keines falls im wege gestanden.

auch beim frühstück auf der großen dachterrasse im „hotel lahlou“ mit blick auf die algerische bergkette war wärmere oberbekleidung unverzichtbar. schade, denn abgesehen davon ist dieses hotel am beginn des souks gelegen absolut empfehlenswert.
die zimmer, das reichhaltige frühstück, der empfang sowie die hilfsbereitschaft sind top und der besitzer, lotfi lahlou, gibt nicht nur viele tipps zur stadt, sondern weiß auch interessante details über deren geschichte.

die fortsetzung unserer route war wieder einmal auf kleine straßen im bergigen hinterland ausgelegt.

der straßenzustand, oft schmale stark ausgefranste asphaltbänder, nieselregen und stellenweise nebel erlaubten kein rasches forwärts kommen.

auch eine nacht direkt an einer regionalstraße in gebirgiger höhenlage war nicht optimal, aber landschaftlich war die strecke unglaublich schön.

nächstes tagesziel war taounate, am südlichen ausläufer des rif-gebirges.
wir sind in einem kleinen „marokkanischen“ hotel, dem hotel du lac, gelandet – die ausstattung einfach, aber sauber und die aussicht aus dem zimmer, naja, hinterhof-atmosphäre.

uns vermittelte die ganze stadt taounate kein flair, nicht wie wir es bisher erlebt hatten.

dafür war die anfahrt über die berge wieder der hammer.

03.11.19 – heute war die sternstunde des scheibenwischers.
fast den ganzen tag durfte er seiner arbeit nachgehen und nur manchmal warf die sonne einen kurzen blick auf uns. trotzdem wieder ein aufregender tag in den bergen – ganz wenig asphalt, steil rauf, steil runter, regen, überschwemmungen, usw. ist ja wie geschaffen für unseren clever runner mit 3500 kg Lebendgewicht.

der angesteuerte übernachtungsplatz, camping de bab boudir im tazekka nationalpark, war auch zu (angeblich ist dieser nur in den sommermonaten geöffnet), aber wir übernachteten neben einem kleinen berber cafe, in dem es zum abendessen marokkanische tajine mit huhn und abschließend frisches obst gab, u.a. baumerdbeeren.

vom tazekka nationalpark sind wir nach einer stürmischen nacht mit heftigen regenschauern bei nebel gestartet und haben kurz darauf in den bergen oberhalb der wolkendecke den sonnenaufgang genossen.

auf der weiterfahrt zu unserem tagesendziel in bhalil erlebten wir wieder einen der typischen wöchentlichen markttage die in den kleineren provinzstädten stattfinden und beobachteten einen erstaunlichen personentransport.

in bhalil, dem dorf mit den höhlenhäusern, empfing uns kamal. er ist unser gastgeber und wird uns durch dieses ganz spezielle dorf führen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

 

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abschied von der mittelmeerküste…

abschied von der mittelmeerküste, heißt es für uns in vier tagen – zumindest laut unserer routenplanung.

wie dann wohl das wetter im landesinneren wird? egal, jetzt wollen wir sonne und wärme noch ausgiebig genießen.

nach chefchaouen fuhren wir nach cala iris, rund 60 km von al hoceima entfernt. am cp amis, unweit des fischerhafens und oben auf den felsen der steilküste gelegen, durften wir unseren stellplatz für zwei nächte frei wählen. es war ja außer einem anderen camper und einheimischen mit zwei kleinen zelten alles frei. ausspannen, den strand entlang bummeln und im hafen herrlich frischen fisch speisen war alles, wozu wir uns aufraften 😉

am 29.10.19 sollte unser tagesendziel al hoceima sein.

stadtstrand samt hafenanlage anschauen, vorräte aufstocken und dann einen stellplatz knapp außerhalb der stadt beziehen – so war der plan.

gekommen ist es dann ganz anders.
al hoceima bekommt gerade einen neuen strand boulevard mit neuen zufahrten, d.h. das fahren entlang der küste ist nur bedingt möglich.

ins stadtzentrum, ca. 5 fahrminuten entfernt, kommt man über straßen die den auffahrtsrampen einer hochschaubahn ähneln und der vermeintlich ruhige stellplatz war ein parkplatz mit gewusel ohne ende. also, einkaufen im supermarkt marjane, geld abheben, tanken und flucht aus der stadt.

einen übernachtungsplatz direkt an einem kleinen kiesstrand, der nur von ein paar fischern genutzt wurde, fanden wir schließlich in der nähe von azrar.

sonnenuntergang genießen, abendessen und ….. die polizei klopft höflich an.

nachdem wir uns wieder einmal mit händen und füßen verständlich gemacht haben, dass wir nur für eine nacht bleiben wollen und unsere personalien aufgenommen wurden, erhielten wir auch die offizielle erlaubnis dazu bleiben.

nach einem gemütlichen frühstück ging es weiter.

immer entlang der gut ausgebauten küstenstraße, es gab nur ein paar kleinere potholes zu umschiffen, und mit einem kurzen zwischenstopp in ras el ma steuerten wir unseren letzten küstenort am mittelmeer an – saidia, unmittelbar an der algerischen grenze.

davor ging es noch nach ras el ma, einem küstenvorsprung des östlichen rif-gebirges.

der ort ist für alle die gerne fisch essen ein muss besuch. mehrere lokale bieten absoluten fangfrischen fisch für unglaublich wenig geld an. und so kam es, dass man auch wieder einmal neue eßgewohnheiten kennen lernt, wenn es z.b. um den verzehr von tintenfisch geht.

in saidia checkten wir am cp l’amazone ein. wieder durften wir unseren platz frei wählen, denn zusammen mit einem spanischen und einem französichen camper waren wir die einzigen gäste.

der lange strand in saidia ist beeindruckend schön – feiner sand, breit und flach abfallend und unglaublich sauber. schade dass es schon später nachmittag war, sonst wäre eine runde schwimmen angesagt gewesen, wie es auch zahlreiche einheimische taten.

nach dem strandspaziergang gingen wir noch einen häuserblock und fanden den souk und für albert einen frisör 😉

31.10.19 – nach.rund 60 km fahrt vom schönen strand in saidia, quasi immer der algerischen grenze entlang, erreichten wir oujda.
eine uralte stadt mit einer medina die von hohen mauern umgeben wird und wo wir erstmals an den zahlreichen ständen die authentisch lokale küche probierten.

aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

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strände – gebirge – bergdörfer…

strände gebirge – bergdörfer, ein vielfältiges und facettenreiches nordmarokko, das wir in den folgenden tagen durchstreiften.

von der stadt tétouan ging es wieder richtung meer, zum kleinen badeort oued laou und weiter zum strand von targha mit einer bizarren festung auf einem felsblock. zu dieser jahreszeit schön für einsame strandspaziergänge, aber sonst ist einfach nichts los.

am 24.10.19, am späteren nachmittag, erreichten wir chefchaouen und quartierten uns kurz vor der stadteinfahrt im touraghine hotel & cafe ein, das auch einen großen parkplatz hat. ursprünglich wollten wir erst die stadt besichtigen und dann einen tagesausflug nach akchour in den tallasemtane nationalpark machen, aber dann bekamen wir den hilfreichen tipp unsere planung umzudrehen. die wanderung zu den wasserfällen und der brücke gottes ist unter der woche wesentlich angenehmer, da zu den touristen nicht auch noch einheimische wanderer dazu kommen.

25.10.19 – nach ca. 45 minuten anfahrt über gut ausgebaute straßen parkten wir auf einem kostenpflichtigen parkplatz in akchour. wir wollten zu den wasserfällen und falls noch zeit bleibt zur brücke gottes, einem roten felsbogen. es kam natürlich wieder einmal anders.

nachdem es keine wegweiser, markierungen, auskunftstafeln, etc. gibt, hatten wir prompt den falschen weg erwischt und mit der wanderung zur brücke gottes begonnen. das “wandern“ sollte man sich allerdings nicht so wie in der heimat vorstellen. in ermangelung einer durchgängigen markierung (stellenweise sind richtungspfeile erkennbar) und abhängig vom wasserstand des flusses klettert man über stein- und felsbrocken und balanciert über holzstege ohne handlauf, immer dem flussbett entlang, immer hoffend, dass nicht gerade jetzt und an dieser stelle einem jemand entgegen kommt.

aber, wir haben es geschafft, sogar trockenen fußes, und dieses kunstwerk der natur ist die kraxelei allemal wert.

natürlich wollten wir dann auch noch die wasserfälle sehen und im zweiten anlauf fanden wir den richtigen weg, aber auch dieser abschnitt hat seine tücken. erst ging es gemässigt bergauf, vorbei an unzähligen kleinen imbissständen mit bunten tischen und stühlen direkt im wasser. der kleine wasserfall war schnell erreicht. dann wurde die strecke anspruchsvoller. der fluss musste laufend gequert werden, allerdings gibt es keine brücken. wenn man glück hat liegen große steinquarder im flussbett. wenn diese fehlen, muss man über steine, felsen und baumstämme balancieren und die dafür notwendige schrittlänge orientiert sich dabei nicht immer unbedingt am durchschnittsmaß der frauen. es ist also kein kleiner gemütlicher nachmittags spaziergang.

wir haben schließlich die tour abgebrochen und sind wieder umgekehrt. für uns war es zu spät, wir waren zu müde und der weitere streckenverlauf war uns zu ungewiss. inshallah – vielleicht beim nächsten mal.

26.10.19 stadtbesichtigung von der „blauen stadt“ chefchaouen, dem kleinen ort an den hängen des rifgebirges, mit den in maurisch-andalusischen stil errichteten häusern, fast alle mit weißblau gekalkten mauern. wir spazierten durch die medina, mit dem zentralen platz uta el-hammam und der daneben liegenden kasbah und wanderten ziellos durch die vielen schmalen gassen.

der weitere tourenverlauf geht wieder in richtung küste, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

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runter von der fähre und rein ins abenteuer…

runter von der fähre und rein ins abenteuer.

wir legten am 21.10.19 planmäßig in tanger med an, eine marokkanische hafenstadt an der straße von gibraltar. dann eine stunde warten bis zur ausfahrt, kreuz und quer drängelten alle fahrzeuge von board, und eine weitere stunde warten bis alle sicherheitskontrollen passiert waren. zeit, um einen ersten eindruck zu gewinnen. die polizei war sehr präsent, bemüht um eine schnelle und reibungslose abwicklung, aber vor allem um sicherheit zu gewährleisten – betteln wurde nicht geduldet.

gegen 21:00 uhr rollten wir zusammen mit anderen womos und pkws auf einen parkplatz, der noch innerhalb des hafengeländes liegt. es war bereits stockdunkel, also nicht ratsam die ersten kilometer auf marokkanischen boden in angriff zu nehmen, sondern auch ideal um gleich geld wechseln oder abheben zu können bzw. sich mit telefonwertkarten zu versorgen. des weiteren stehen saubere toiletten zur verfügung und ein kleiner shop für alle die noch hungrig waren. die nacht war ruhig und es war beruhigend gut bewacht zu sein J

22.10.19, unsere effektive marokko-rundreise kann beginnen. nach dem verlassen des hafengeländes ging es gleich kurvig rauf und runter, auf straßen die teils nur aus einem schmalen betonband bestehen, das oft aufgebrochen und sehr ausgefranst ist. dazu schwerlastverkehr, landwirtschaftsfahrzeuge, passanten, tiere, … allesamt im angebot.

wir fuhren bis martil, an der mittelmeerküste, und stoppten am campingplatz “caravan al bustan“. ein kleinerer cp, der in der nebensaison wenig besucht ist, aber in der hauptsaison immer komplett ausgebucht sein soll. die sanitäreinrichtungen waren sauber und die nähe zum strand, der promenade und den einkaufsstraßen ist toll. für uns ging es aber nach einem kurzen strandspaziergang und einem bummel durch das viertel um den cp wieder weiter.

tagesziel war die stadt tétouan, in den nördlichen ausläufern des rifgebirges. wir kontaktierten unsere unterkunft, das „hôtel riad dalia tétouan“, und wurden sowohl zum bewachten parkplatz gelotst wie auch zum hotel begleitet – alleine nur schwer zu finden.
im riad angekommen wurden wir von laila und hafsa mit dem traditionellen minztee herzlich empfangen. das riad dalia tétouan ist eine absolut empfehlenswerte unterkunft wie aus einer anderen welt.

bei unserem kurzen abendspaziergang gewannen wir auch einen ersten eindruck von der verwinkelten medina. der andalusische stil ist in der ganzen stadt erkennbar.
es war mittlerweile dunkel geworden und die lampen in den engen verschlungenen gassen gaben gerade so viel licht, dass man den weg gerade noch sah.

diese stimmung ist einfach nicht zu beschreiben, die menschen standen vor den geschäften aßen ihr abendessen und unterhielten sich. für uns war europa bereits so fern und wir genossen das gewirr der stimmen und das hektische treiben der menschen. so beschlossen wir, nachdem uns zahlreiche sehr freundliche passanten den weg zurück zum hotel zeigten, dass wir die geplante stadtbesichtigung am nächsten tag nicht ohne guide machen wollen.

23.10.19 pünktlich um 11:00 uhr wartete unser guide vor dem hotel. nein, kein offizieller guide. wir haben den mann am vorabend kennen gelernt und ja, wir haben vorab im hotel die üblichen preise für geführte touren erfragt. letztendlich hat das preis-/leistungsverhältnis für uns gepasst und wir verbrachten drei aufregende stunden in den verwinkelten gassen der medina, den unterschiedlichen souks, der mellah (jüdisches viertel), wanderten hoch zur kasbah, vorbei am königspalast und sahen den verschiedenen handwerkern u.a. im gerberviertel zu.

fazit: eine für uns neue, beeindruckende kultur mit freundlichen, hilfsbereiten menschen und fotomotiven ohne ende. wohin diese reise weiter geht ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

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marokko – die hovi´s sind wieder on tour…

marokko – die hovi´s sind wieder on tour. wie geplant starteten wir unsere marokkotour am 16. oktober 2019.

begonnen haben wir die reise mit einem schnellen besuch der campingmesse in wels, wo wir feststellten, dass wir voriges jahr das für uns richtige reisefahrzeug gekauft haben – unseren clever runner 636, den wir mit einigem praktischen zubehör aufgebessert haben. der letzte einbau war ein 155wp solarpanel von “offgridtec“. ein fantastisches ding, das nicht nur in der prallen sonne enegie liefert. so ausgestattet sind wir jetzt zusammen mit unseren zwei 95ah aufbaubatterien doch einige zeit länger unabhänging von einer steckdose.

von wels aus fuhren wir über den brenner nach südtirol, wo wir die überquerung des jaufenpasses bei herrlichem sonnenschein genossen.

sonnig präsentierte sich auch das passeiertal wo wir uns auf dem campingplatz „camping passeier meran“ einquartierten. toller campingplatz, mit großen stellflächen, hallenschwimmbad, sauberen sanitäranlagen und einem ausgezeichneten restaurant. dieser cp bietet sich auch für zahlreiche ausflüge in der umgebung merans bestens an.

leider mussten wir das passeiertal gleich wieder verlassen, da unsere fähre auf uns wartete. also auf richtung genua. da wir uns aber wie immer einen kleinen zeitpolster für etwaige anfahrtsprobleme einbauten, sind wir bereits einen tag vor der geplanten fährfahrt in genua und verbrachten kurz vor genua noch eine gemütliche nacht in einem kleinen aber sehr feinen b&b – „agriturismo terra e cielo“
dieses b&b ist zwar nicht leicht zu finden – N44°31’28.7“ E08°55’24.6“ – aber wenn man es gefunden hat gibt es ein wirkliches wohlfühlerlebnis inkl. einer ausgezeichneten halbpension. absolut zu empfehlen.

19.10.19 – das wetter ist total gekippt es regnete schon die ganze nacht in strömen und auch heute morgen schüttete es, als würde die welt untergehen. gut, dass wir nurmehr knapp 20 km zum hafen in genua zu fahren haben und genügend zeit für das check in ist, welches ab 12:00 beginnt.

pünktlich um 12:00 waren wir dann auch im hafen und stellten uns auch in der richtigen lane an. viele viele fahrzeuge, von völlig überladenen pkw´s, 4×4 fahrzeuge bis zu womos in den verschiedensten größen. ein buntes treiben, alle wollen nach marokko 😉

was uns natürlich niemand gesagt hatte, und wir ja das erstemal nach marokko übersetzten, war, dass man sich irgendwo im hafen bei der polizei einen registrierungstempel für die landesausfahrt holen musste. lustig war nur, dass wir, aber auch einige andere marokko-neulinge bis ca. 15:30 gemütlich in unserem fahrzeug chillten und erst eine halbe stunde vor der geplanten abfahrt von der formalität erfahren hatten. also los zu diesem schalter – aber, dort standen noch gut hundert leute vor uns. na gut, mittlerweile war es allen klar, die fähre fährt sowieso nicht um 16:00 ab, also gelassenheit an den tag legen, irgendwann bekommen wir schon unseren stempel.

so war es dann auch und nach einer stunde kehrten wir zu unserem fahrzeug zurück – keine eile, die abfahrt wird nicht vor 18:00 sein.

schließlich fuhren wir unseren van in die fähre – keine schulterbreite passte zwischen den fahrzeugen. rauf zur rezeption kabinenschlüssel abholen und unsere aussenkabine beziehen. ordentliche größe mit einem sehr geräumigen badezimmer. hier können wir es gut die nächsten 55 stunden aushalten.

immer wieder werde ich gefragt, warum wir die GNV-fähre  genua – tanger med nehmen.

also, für uns war dies eine rein rechnerische entscheidung.
wir ersparen uns 1500 km autofahrt und es sind ja nicht nur die treibstoffkosten die anfallen – übernachtungsgebühren, autobahnmaut, auto- und reifenabnützung, verkehrsrisiko, usw.
wenn man dies alles berücksichtigt, steht die geringe preisdifferenz zur verbindung GNV genua-tanger med in keiner relation zu den annehmlichkeiten einer fährenfahrt. wir fahren mit dem fahrzeug an bord, beziehen unsere kabine, machen den polizeilichen kram an bord, schlafen, essen, relaxen und kommen entspannt und ausgeruht in marokko an. für uns ein klarer vorteil für die GNV fähre genua – tanger med. aber anscheinend denken nicht nur wir so, denn die fähre hat sehr viele womos an bord.

am 21.10.19 werden wir marokkanischen boden betreten. wir sind schon sehr neugierig welche abenteur auf uns in den nächsten sechs monaten zukommen werden, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

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frankreich wir kommen…

frankreich wir kommen…

von barolo ging es weiter nach frankreich. über sestriere, ouix und rauf auf 2081m über den col du mont cenis, zu unserer ersten station, dem „lac du mont cenis“.

da wir bereits vor einigen jahren auf einer unserer motorradreisen am „lac du mont cenis“ waren, wollten wir dieses mal hier oben nächtigen.

das wetter spielte zwar ein bisser´l verrückt, von sonnenschein über regen bis hagel, aber das tat unserer guten laune in dieser herrlichen umgebung keinen abbruch.

wir genoßen die aussicht und ingrid zauberte im omnia-backofen ein herrliches abendessen – thunfisch pasta. die nacht war zwar etwas kühl doch am morgen schien wieder die sonne bei immerhin +2° 😉

ehe wir unseren tollen panorama-stellplatz am „lac du mont cenis“ wieder verlassen, machten wir noch eine wanderung auf die andere uferseite, um uns das „fort de variselle“ anzusehen. heute nur mehr eine ruine, war die ehemalige italienische festung die kleine wanderung jedenfalls wert.

zu mittag ging es weiter und zwar zu einem meiner lieblingspässe in den französischen alpen den „col de l’iseran“ der erst vor wenigen tagen für die saison 2019 geöffnet wurde.

der col de l’iseran ist mit einer höhe von 2764 m der höchste überfahrbare gebirgspass der alpen (der col de la bonette ist „nur“ 2715 m hoch, die 2802 m erreicht man nur durch die zusatzschleife, die jedoch kein pass ist).

nach dem genuss dieses schönen passes – war an diesem sonnigen tag ein traum zu fahren -ging es stetig bergab durch das val d isere nach bourg-saint-maurice, wo wir uns auf dem campingplatz „le versoyen“ einquartierten.

durch kleine dörfer führte uns der weg zu unserem ziel für die nächsten vier tage – die stadt „annecy“. etwas ausserhalb von annecy in saint-jorioz stellten wir auf einem sehr schönen campingplatz – „camping le solitaire du lac“ unser kleines clubhaus ab.

diese vier tage waren mit „ankommen – ausruhen – sich mit lebensmittel eindecken – neue rezepte im omnia-backofen ausprobieren – und richtig chillen“ ausgefüllt. natürlich war auch ein stadtbummel durch annecy mit auf der tagesordnung. per bus in die stadt gefahren und einen wunderschönen tag verbracht. der altstadtkern vieille ville mit den kopfsteinpflasterstraßen, den sich schlängelnden wasserkanälen und den pastellfarbenen häusern ist beeindruckend und über der stadt thront das mittelalterliche château d’annecy.

weiter geht es über die beiden st. bernhard pässe sowie dem sanetsch-pass zu einem einsamen übernachtungsplatz am lac de sénin, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

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fischessen und weingutbesichtigung mit verkostung…

fischessen und weingutbesichtigung mit verkostung.

auf der fahrt nach la spezia machten wir einen stop bei „eremo di calomini“ einem winzigen kloster/eremitage in den bergen.

von „eremo di calomini“ ging es weiter zu einer hoch interessanten besichtigung – „la grotta del vento“ (die windhöhle).

die „la grotta del vento“ liegt in garfagnana, in der nördlichen toskana. hier stiegen wir tief in die höhle ab, hörten das unbändige rauschen des flusses, der sich seinen weg durch die höhle bahnt. sahen majestätische natürliche skulpturen die im kalksteinfelsen durch jahrtausende modeliert wurden. man gab ihnen auch namen wie beispielsweise das gebirgsmassiv panie, der natürliche felsenbogen des monte forato oder die steinkaskade sowie die spalte der hochebene von vetricia. alles in allem ein wirklich tolles erlebnis. kategorie: absolut sehenswert.

nach der grottenbesichtigung ging es über den „passo del vestito“

endlich nach la spezia in unser lieblings-fischrestaurant im hafen von la spezia – das „dai pescatori“, direkt am hafen gelegen. nichts besonderes, man muss sich für das essen anstellen, manchmal bis zu 30 minuten, das essen an der theke aussuchen, getränke dem kühlschrank entnehmen, an der kasse zahlen, nach einem tisch suchen und dann kann man essen. lohnt sich das – JA, absolut frisch und alles was das herz begehrt. frische muscheln, fritto misto usw. wer meeresfrüchte mag sollte einfach dieses hafenlokal besuchen und das essen genießen.

nach dem guten essen wollten wir in der nähe von la spezia die nacht auf einem stellplatz verbringen, aber der war bereits mit einigen campern gut befüllt. nein, ist nicht unser ding, also weiter direkt richtung der fünf dörfer der „cinque terre“. da es bereits dämmrig wurde blieben wir direkt über dem dorf „riomaggiore“ stehen. wundervoller ausblick, was will man mehr.

früh morgens fuhren wir dann hinunter in das dorf „manarola“ (es heißt der älteste ort der cinque terre, da die grundsteinlegung der kirche “san lorenzo“ auf das jahr 1160 datiert ist) und genehmigten uns nach einem kurzen spaziergang bis zum hafen ein typisch italienisches frühstück.

über vernaza, levanto, bonassola und den einspurigen tunneln bei moneglia fuhren wir bis agliano therme, wo wir auf dem campingplatz „camping le fonti“ auf einem ruhigen plätzchen unser clubhaus parkten. da der campingplatz zu dieser zeit kaum belegt war, konnten wir nicht nur eine ruhige nacht sondern auch noch ein herrliches bad im pool nehmen.

„castle of serralunga d’alba“ war am nächsten tag unsere erste station. eine wehrburg aus dem 14. jahrhundert die als militärstützpunkt diente. eine burg die eine geschichte erzählen kann, mit türmen und einer kleinen zugbrücke. ein inventar ist leider nicht mehr vorhanden, aber eine führung durch die burg mit ihrem prächtigen ausblick ist dennoch sehenswert.

wieder unten angekommen mussten wir natürlich die spezialität der region verkosten – „torta di nicciole dellelanghe con zabaione“ und „bunet“ eine art schokopudding. sehr lecker 😉

unser heutiges endziel war barolo wo wir für zwei nächte auf einem ganz ganz tollem campingplatz eincheckten – „camping sole langhe“. es gibt nicht nur schöne schattige stellplätze und einen swimmingpool mit traumblick, sondern die beiden brüder „luciano & maurizio bianco“ haben aus dem alten elterlichen bauernhof auch ein tolles b&b gezaubert und das inmitten hunderter haselnusssträucher, die die größe von bäumen haben. tolles ambiente und eine absolute empfehlung für barolobesucher.

aber für uns war nicht nur schwimmen und entspannen angesagt, denn am nächsten tag hatten wir zwei termine. wir „mussten“ auf zwei weingütern zur besichtigung und weinverkostung. ja, das leben ist hart 😉

das erste weingut, „tenuta del barone „, ist ein sehr familäres bereits in 16. generation !!! geführtes weingut. mit bruna vaira und ihrer tochter besichtigten wir mit fachlichen erklärungen die weingärten, den angrenzenden trüffelwald und die produktionsstätte. anschließend konnten wir die verschiedenen weine verkosten. insgesammt probierten wir acht verschiedene weine von denen uns am besten der weißwein „tramici 2018“, der rotwein „barbera d´alba 2016“ und „langhe nebbiolo 2012“ schmeckte. aber das ist jedenfalls reine geschmacksache. hervorragend sind sie alle, die weine die bruna & maurillo vaira erzeugen.

nach einem verdienten mittagsschläfchen war die nächste weinverkostung angesagt. das weingut „azienda agricola g.d. vajra“. ein innovatives und modern geführtes trotzdem sehr traditionsreiches weingut. der gründer brachte die „riesling traube“ nach barolo. anfänglich belächelt, entwickelte sich das weingut zu einem höchst erfolgreichen betrieb. eine fachkundig durchgeführte weinverkostung der spitzenweine machte den nachmittag zu einem sehr schönen erlebnis. mein bevorzugter wein war der weißwein „langhe riesling 2018“, der „kyè 2015“ und beim rotwein der „luigi baudana barolo 2015“. für ingrid war natürlich der „moscato d´asti 2018“ ihr abloluter favorit.

da es auch bei uns am campingplatz einen ganz geheimen kleinen aber „hmmmmm“ mit leckeren sachen gefüllten keller gab, wurde der tag zu einem sehr „geistreichen“ erlebnis.

von barolo aus begaben wir uns nach frankreich, wo unsere erste station der „lac du mont cenis“ war, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

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steine im dreamwood – etruskergeschichte im museum…

steine im dreamwood – etruskergeschichte im museum.

am weg zu unserem nächsten geplanten schlafplatz, bei der ruine der abtei san galgano, trafen wir uns in casole d’elsa (siena) mit dem „steinkünstler“ deva manfredo. deva manfredo, der mit dem bürgerlichen namen manfred flucke heißt, ist vor vielen jahren von deutschland nach italien gezogen. in jahrelanger arbeit, durch sammeln von verschiedenen steinen, ist auf einem etwa 10 ha großen waldgrundstück ein stone skulptur park, „dreamwoods“, mit besonderen steinskulpturen entstanden. das besondere daran ist, dass der künstler die steine in ihrer natürlichen form belässt und nur durch stapeln, legen, schlichten usw. seine skulpturen entstehen lässt. geklebt werden nur z.b. die augen der steingesichter. der etwas mühsame weg zu ihm und diesem ort lohnt sich aber allemal.

von dreamwoods ging es dann weiter zur abtei „san galgano“.

nach einer ruhigen nacht auf dem womo-parkplatz, auf dem übrigens kaum mehr etwas funktionierte (wasser, strom usw.), steuerten wir auf san gimignano zu.

am weg nach san gimignano machten wir einen stop in volterra mit dem „theatro romano“ und den vielen kleinen engen gassen. wir sind ein wenig herumspaziert und haben u.a. den in familienbesitz befindlichen „palazzo viti“ – eine der schönsten privaten wohnanlagen italiens – besucht.

auf dem campingplatz „camping il boschetto di piemma“ – übrigens ein ganz toller, empfehlenswerter campingplatz mit jeglichem komfort – haben wir für die nächsten zwei nächte unser clubhaus aufgestellt. am abend gönnten wir uns noch im restaurant des campingplatzes ein wirklich tolles abendessen.

der nächste tag war für eine stadtbesichtigung reserviert. also, am vormittag mit dem bus ins zentrum der altstadt. gewusel, gewusel, gewusel – nicht nur das die stadt, die übrigens sehr schön und sehenswert ist, von touristen überfüllt ist, ist donnerstag, heute, auch noch markttag. markttag ist ja immer ein erlebnis, aber diesmal… na ja, wir fahren ja wieder in etwas ruhigere gegenden.

wir fuhren weiter und machten halt in castellina in chianti,

einer ganz bezaubernden kleinen stadt mit einem sehr interessanten museum – „museo archeologico del chianti senese“. nach einem kleinen streifzug durch die stadt, trafen wir uns mit der archeologin francesca. in einer mehr als zwei stündigen führung erzählte sie uns mit viel fachwissen und der liebe zum detail über das leben zur zeit der etrusker in der region – danke francesca.

nach castellina in chianti waren kurzbesuche der städte greve in chianti und montefioralle angesagt.

einen weiteren stop legten wir in san marcello piteglio ein, denn wir wollten uns die 40m!!! lange hängebrücke „ponte sospeso“ ansehen, die ein firmenchef in nur knapp zwei jahren für seine mitarbeiter errichten ließ, damit diese einen kürzeren weg zur arbeit hatten.

übernachtet haben wir neben der „ponte delle catene“ auf einem stellplatz der kommune fornoli – trinkwasser und strom gratis – ganz super.

der nächste spot den wir ansteuern, ehe wir fischessen in la spezia gehen, ist die „la grotta del vento – die windhöhle“, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

san marino im nebel – die toskana im sonnenschein…

san marino im nebel – die toskana im sonnenschein.

nachdem wir von sottomarina im sonnenschein aufgebrochen sind um zwei tage in san marino zu verbringen, verschlechterte sich das wetter je näher wir san marino kamen.

ein besonderes zuckerl hatte der tag auch noch zu bieten – zuerst wollten wir ein restaurant aufsuchen das angeblich eine tolle küche hatte – hahaha schaut euch die bilder an. dann führte uns die straße auf eine aufgelassene fährstelle und wir mussten ca 60 km umweg machen.

als wir an unserem quartier, dem campingplatz „centro vacanze san marino“,

für die nächsten tage ankamen, gabe es wieder nieselregen. na ja, das wetter können wir nicht ändern und so hofften wir, dass am nächsten tag zur stadtbesichtigung das wetter wieder gut wird.

weit gefehlt, san marino ging im nebel unter. schade, denn die aussicht von der altstadt wäre ja der hammer gewesen. so gab es halt mystische stimmung.

so, als hätte die sonne gesagt „fahrt weiter, kommt in die toskana, besucht die verschiedenen thermen, dann werde ich wieder scheinen“. ja, und die sonne hat ihr versprechen gehalten. die toskana zeigte sich von ihrer schönsten seite.

wir haben „fortezza san leo“ besichtigt

und sind dann weiter durch die 2016 von einem schweren erdbeben geschädigten dörfer entlang des gebirgszugs des apennin gefahren. es war erschütternt, dass städte wie „accumoli“, „amatrice“ oder „visso“ fast komplett dem erdboden gleich gemacht wurden. entsprechend mussten wir auch mehrmals umrouten, da drei jahre später noch immer nicht alle straßen befahrbar sind.

schließlich erreichten wir einen unserer schlafplätze am „lago campotosto“ wo wir am campingplatz „cardito“ unser nachtlager aufschlugen. mauro, der campingplatzbesitzer, hat auch ein uriges gasthaus auf seinem platz, in dem er nur produkte aus der region verkocht. wir haben uns natürlich auf ein herrliches abendessen eingelassen – kann man bedingungslos weiterempfehlen.

vom lago campotosto ging es weiter an den „lago di bolsena“ wo wir auf dem empfehlenswerten campingplatz „la perla del lago“ übernachteten, und entlang des seeufers einen spaziergang in die alte romantische stadt „capodimonte“ unternahmen.

der nächsten tag ging richtung „cascate del mulino“ (saturnia thermen) unserem ersten badeplatz im heissen schwefelwasser. einfach wunderschön im warmen wasser zu liegen und die sonne genießen.

da der frühere parkplatz für camper jetzt gesperrt ist, haben wir auf dem campingplatz „alveare del pinzi“ übernachtet. na ja, warmes wasser zum duschen nur gegen bezahlung und ein wenig überfüllt – ist halt die therme in der nähe, die man ohne gebühr nutzen kann.

nächstes ziel, die stadt „montepulciano“. wir dachten, wenn wir schon immer wieder den wein aus dieser region trinken, müssen wir uns auch die stadt und die gegend dort ansehen.

gesagt getan, zuerst machten wir aber noch eine besichtigung des „cathedral museums, labyrinth of porsenna, cistern and bell tower“ in chiusi.

sehr interessant ein wenig von der zeit und geschichte der etrusker und römer in chiusi zu erfahren, und spektakulär durch das labyrinth mit seinen engen gängen zu gehen – einfach ansehen, wenn man in der gegend ist.

einer einladung folgend steuerten wir einen campingplatz in montepulciano an – nicht den öffentlichen, der für camper vorhanden ist – nein, etwa drei kilometer ausserhalb der stadt gibt es einen platz – „la buca vecchia“, einen stellplatz am bauernhof. ja, das stellt man sich etwas anders vor, aber giovanni und sein team haben das ganze mit einem modernen konzept etwas verfeinert und so gibt es dort die „osteria delle erbe“ ein kleines aber ungemein gutes restaurant. nach einem abend mit tollem essen und gutem wein, verzichteten wir am nächsten tag uns in das touristische gewimmel der stadt zu werfen und fuhren einfach weiter.

das ziel war die therme „bagno vignoni“. am weg dorthin lagen die dörfer „lucignano“,