langsam geht auch diese reise zu ende…

… langsam geht auch diese reise zu ende und viel interessantes ist und war zu sehen.

früh morgens machten wir uns auf den weg die insel öland zu verlassen, um uns auf die letzten routen auf dem festland schwedens zu begeben.

unser erster spot am morgen – der sich noch auf öland befindet – war der etwas abseits der straße liegende „karlevi-stein“ (N56 36 24.9 E16 26 29.1).

einer der interessantesten runensteine schwedens. er enthält ein gedicht im sogenannten höfischen stil der wikinger-dichtung. das gedicht ist das einzige dieser art, das noch im original erhalten ist. es ist ein ruhmesgedicht und nachruf auf einen gefallenen wikinger-häuptling, namens sibbe. er wird im gedicht mit odin verglichen, dem höchsten gott! der runenstein ist ca. 1000 jahre alt. damals befand sich die zeit im umbruch zwischen asenglaube und christentum. auf dem stein kann man die wörter entziffern: „inonin… eh“, was eine einstellung von „in nomine ihesu“, also „in jesu namen“ ist. der karlevi-stein so klein und unscheinbar er auch in der landschaft steht, gehört zum schwedischen kulturerbe.

weiter geht es richtung kalmar und zur brücke, die uns wieder auf das festland führte.

gemütlich fuhren wir auf nebenstrassen

über alsjöholm – moshult – kuppramala björkelund – rottnen – hörda hagalund – über das gräberfeld bei ingelstad das„inglinge hög“. inglinge hög gilt zwar als smålands größtes hügelgrab, und liegt inmitten eines großen eisenzeitlichen gräberfeldes am rand der ortschaft ingelstad, aber wir fanden es nicht ganz so besonders interessant.

über tävelsas – kalvsvik – kurrebo (der schaugarten war leider geschlossen) und urshult fuhren wir zu unserem heutigen tagesziel „getnö gård – lake åsnen resort“.

welch ein außergewöhnlicher ort mit einer außergewöhnlichen geschichte und einer außergewöhnlichen besitzerin – ingrid olsson – die das erbe ihres vaters bereits seit ihrer frühesten jugend aktiv und mit einem ausgeprägtem umweltgedanken fortführt.

natur pur, ob auf dem fahrrad zu lande, bei einer fischertour, oder bei einer bootsfahrt mit ingrid olson, die uns jeden zentimeter ihres naturschutzgebietes erklären konnte – einfach perfekt.

drei tage lang durften wir dieses naturjuwel genießen und stellten am ende fest, dass diese tage ein absolutes highlight unserer vier monatigen schweden-finnland-norwegen tour waren.

viel zu schnell vergingen die tage auf „getnö gård im lake åsnen resort“ um schließlich unser nächstes ziel anzufahren – älmhult, die heimat von „ikea“.

als alter ikeafreund wollte ich, wenn ich schon mal in schweden bin, auch das „ikea-museum“ besuchen. gesagt, getan und… entäuscht.

warum entäuscht? ganz einfach weil ich dachte das ein weltkonzern seine zeitgeschichte doch etwas interessanter gestalten würde. schade.

nach kurzem aufenthalt fuhren wir an den see möckeln, wo wir ein ganz tolles hotel-restaurant-camping fanden das „sjöstugan“, direkt am böckhults badestrand. dort gibt es nicht nur zimmer zu moderaten preisen, auch ein sehr gutes restaurant gehört zur anlage. eine wohlfühlunterkunft in der wir gerne übernachteten.

von sjöstugan begaben wir uns auf unsere vorletzte tour, die uns mit einem kleinen abstecher zum schloss „bäckaskog“ nach kristianstad führte.

das schloss bäckaskog war nur von außen zu besichtigen und ist eher hotel und restaurationsbetrieb als ein schauschloss.

in kristianstad bezogen wir quartier im „hotel bishops arms“ – nichts besonderes, aber ein gutes pub mit kalten bier und warmen essen.

die letzte tour vor der anfahrt zur fähre führte uns nach äspö und da waren noch einige tolle highligts zu besichtigen.

unsere erste station war ahus – geschichtsträchtig und vielen bekannt da hier die produktionsstätte des berühmten „absolut wodka“ liegt. aber die stadt hat auch eine geschichte und die kann man auf einem schönen spaziergang unter anderem bei der  „sankta maria kyrka“, „sankt-anna-kapelle“ oder dem „sarkophag“ erzählt bekommen.

von ahus führte der weg weiter zu einem richtigen märchenschloss – „widtsköfle castle“. obwohl dieses schloss nur von aussen zu besichtigen ist – privatbesitz – lohnt sich der weg zu diesem vierflügeligen renaissanceschloss welches von einem wassergraben umgeben ist. ein rundweg führt durch den englischen garten.

nach der ruhepause fuhren wir an die küste. „ales stenar – sweden’s stonehenge”, ist mit 67 metern länge und 19 metern breite wahrscheinlich die größte erhaltenen schiffssetzung in schweden. nach dem besuch der schiffsetzung kann man im hafen eines der zahlreichen ausgezeichneten fischrestaurants besuchen. ein empfehlenswerter ausflug.

ehe wir unser kleines aber feines b&b für unsere letzte nacht in schweden ansteuerten blieben wir natürlich noch in ystad stehen. aus zeitgründen konnten wir nur eine kleine runde durch die altstadt drehen ehe wir in der unscheinbaren aber durch die romanfigur „kommissar wallander“ bekannt gewordenen „fridolfs konditori“ halt für zimtschnecken machten.

so der tag neigt sich zu ende, und wir fahren in unser quartier „äspögården b&b“. ein total nettes, von einem älteren ehepaar geführtes, b&b. liegt etwas ausserhalb vom fährhafen trelleborg und ist eine gute alternative zu den übernachtungspreisen in trelleborg.

am nächsten tag, noch vor dem sonnenaufgang, machten wir uns auf den weg zur fähre. palmäßig legte sie am frühen morgen ab und brachte uns wieder nach rostock.

jetzt steht nur mehr die heimfahrt nach wien auf dem programm.  

die tour schweden-finnland-norwegen ist gefahren – 126 reisetage, 9 regentage, 16.555 kilometer fahrstrecke, 2.045 l diesel, 114 tages routen, 372 besichtigungspunkte, 53 übernachtungen am campingplatz, 49 übernachtungen im hotel oder b&b, 23 übernachtungen im freien gelände,    

fazit: schweden-finnland-norwegen war absolut eine reise wert, denn der norden europas hat schon was faszinierendes. 

wir wissen schon wohin uns die nächste reise führt, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. 

bis dahin, alles liebe von den

hovi´s on tour

…öland schöner als gotland?

…öland schöner als gotland? na ja nicht unbedingt, aber die kleinere der beiden inseln bietet eine große palette an sehenswürdigkeiten an, die von museen, ruinen über schlösser, landschaftsschutzgebieten bis zu den typischen leuchttürmen reicht und schon sehr sehenswert sind.

von kalmar aus machten wir uns auf den weg, über die längste brücke schwedens, direkt zu unserem ersten ziel auf öland, der faszinierenden und imposanten „schlossruine borgholm“.

bis zum 18. Jahrhundert war schloss borgholm ein strategisch wichtiger punkt, der die grenze zu dänemark sichern sollte. nachdem die grenze verlegt wurde, verließ man den stützpunkt auf öland und gab ihn auf. im jahr 1806 wurde es durch einen großbrand fast vollkommen zerstört. zum glück überstanden die dicken mauern und die massiven stiegenhäuser den brand.

heute ist die schlossruine eine gut besuchte touristen attraktion und man kann nach der aufwendigen restauration nicht nur die alten gemäuer besichtigen, sondern dank einer dauerausstellung in die mehr als 900 Jahre alte geschichte schwedens eintauchen. immer wieder finden im innenhof konzerte – wie das der band roxett (1989) – oder theateraufführungen statt.

eine nette kleine geschichte am rande eines besuches von kronprinzessin victoria. als man der kronprinzessin victoria, die mit ihrer tochter die schlossruine besichtigen wollte (der sommersitz der schwedischen königsfamilie, schloss solliden, befindet sich ganz in der nähe) den weg für einen freien eintritt frei machen wollte, lehnte diese mit der begründung ab: „ich bin heute als privatperson hier“ und stellte sich in die schlange der wartenden besucher und bezahlte auch ihr ticket. einfach toll, wie bürgernah diese frau ist.

den rest des tages verwendeten wir für einen besuch des „skedemosse museum“ in köpingsvik

und einer ganz gemütlichen fahrt entlang der westküste, auf einer strasse die so schmal war, dass wir oft dachten sie wäre für den verkehr gesperrt. war sie aber nicht.

für die nächsten zwei nächte mieteten wir eine gemütliche hütte im „hälluddens stugby, vandrarhem och kursgård“.

es war ein ruhetag geplant – *hahaha* – wer uns kennt weiss, dass unsere ruhetage selten etwas mit ruhen zu tun haben. also machten wir uns auf den weg zum „langen erik“. ein leuchtturm in schöner umgebung, die zum spazierengehen einladet.

nach einer großen runde um den „langen erik“, wo wir u.a. eine kreuzotter beobachten konnten, fuhren wir in das „naturschutzgebiet trollskogen“ mit seinem „trollwald“.

wir starteten unsere wanderung – es gibt drei gut beschilderte routen – durch den „zauberwald“ vom parkplatz – 57°20’33.53″N, 17°07’08.15″E.

hinter dem eingangsbereich erinnert eine installation von im wald gesammelten müll jeden besucher daran, hier nichts zurückzulassen. man kann es nicht glauben was menschen so alles in den wald werfen.

am anfang informierte uns auch ein schild über das aussehen und die eigenheiten der trolle. man sieht sie kaum, sie verstecken sich gut. sie lieben schnaps und tabak und waschen sich nicht. sie haben aber keine bösen absichten, sie verbergen sich nur gerne vor den besuchern. wir haben auch keinen gesehen, aber aufgepasst, vielleicht seht ihr ja einen, wenn ihr in den trollwald kommt.

der trollwald ist ein wilder, die fantasie anregender wald und ein strandgebiet mit knorrigen waldkiefern und alten eichen – die dickste ist die trolleken (trolleiche). sie ist eine der ältesten eichen ölands – die den namen trollwald alle ehre macht. überhaupt gibt es im trollwald viele mystisch-merkwürdig aussehende bäume. mehrere steingräber und steinsetzungen zeigen die ältesten menschlichen spuren in diesem gebiet.

an der ostküste des trollwaldes liegt einsam und verlassen ein schiffswrack des „schoners swiks“, das aber mitlerweilen sehr mitgenommen aussieht. 1926 geriet das schiff in ein starkes gewitter und lief auf eine sandbank vor der küste auf. die besatzung konnte sich retten, doch das wrack liegt seither am rande des trollwaldes.

 am rückweg zum parkplatz konnten wir nicht widerstehen und sammelten einen kübel voll mit schlehen. sie waren gerade reif und wir nahmen sie einfach mit um ihnen in wien den benötigten frost in unserer tiefkühltruhe zukommen zu lassen. zu hause habe ich die schlehen zu einem köstlichen likör verarbeitet der uns noch lange an schweden und den trollwald erinnern wird.

 den rest des tages bummelten wir mit unserem auto auf neben- und waldstrassen, sammelten wieder einmal pilze und genossen die einsamkeit der wälder. in unserer gemütlichen hütte angekommen wurde aus unser „beute“ ein leckeres abendmahl.

 am nächsten morgen als die sonne durch das fenster schien und uns weckte, ging es weiter. wir fuhren nochmals an die ostküste und diese entlang über die „gamla kyrka in källa und die „burg eketorps“ bis in die südlichste spitze von öland.

 dort erwartete uns eine tolle führung im naturschutzgebiet „naturum ottenby“ und im „bird observatory“. sehr sehenswert, sehr spannend und von sehr engagierten mitarbeitern toll erklärt.

die letzte nacht auf öland verbrachten wir in stora frö im „stora frögården“, einem ausgezeichneten bed & breakfast, das wir gerne weiterempfehlen können.

als nächstes ziel steht ein 15 km² großes privates naturschutzgebiet mit eigenem inselarchipel am programm, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin, alles liebe von den

hovi´s on tour

eine runde retour auf´s festland…

… eine runde retour auf´s festland stand als nächstes auf unserem programm.

zeitig am morgen begaben wir uns auf die fähre m/s visby, die uns vom hafen in visby in knapp drei stunden wieder auf das festland nach oskarshamn brachte.

am festland angekommen ging es in gemütlicher fahrt richtung vimmerby, unserem nächsten etappenziel.

leider wurde unsere akkreditierung in astrid lindgren´s näs aufgrund keiner verfügbaren englischsprachigen guides kurzfristig abgesagt. schade, wäre sicher interessant gewesen.

also machten wir uns auf den weg zu unserer unterkunft und diese entschädigte uns für die absage. ein kleines familiäres b&b mit sehr viel komfort und herzlichkeit, das „ett litet krypin b&b“. so war anstelle von astrid lindgren wieder einmal wäschewaschen (ja, das durften wir da kostenlos machen) und chillen angesagt.

am nächsten morgen wurden wir mit einem verwöhnfrühstück überrascht. wie gesagt herzlichkeit ist im „ett litet krypin b&b“ an der tagesordnung.

gut gestärkt ging unsere reise weiter. das nächste ziel, der „målilla älgpark“ von maria & hjalmar österberg. hier kann man elche aus nächter nähe betrachten,denn gibt es einen eingezäunten weg, welcher direkt durch die einzelnen elchgehege führt. in allen drei gehegen gibt es teiche, in denen man die tiere – die es ja lieben ausgiebig zu baden und zu schwimmen – so lange in ruhe betrachten kann wie es einem die zeit erlaubt. man bekommt auch ein wenig futter mit auf den weg (birkenzweige) und darf die tiere füttern.

mit viel engagement bewirtschaften maria & hjalmar den gutshof auf den man auch einen herrlichen spaziergang machen kann.

nach dem besuch im „målilla älgpark“ ging es zu unserer unterkunft dem „hotel jennygården“ in kalmar.

der folgende tag begann mit der besichtigung von „kalmar castle“.

ein sagen umwobenes schloss, dessen geschichte mehr als  800 Jahre alt ist. es ist auch eines der  besterhaltenen renaissanceschlösser in nordeuropa. durch seine strategische lage an der einstigen grenze zu dänemark spielte die burg eine wichtige rolle in der schwedischen geschichte.

in einer ausstellung im alten frauengefängnis aus dem 19. jhd. konnten wir eine begegnung mit schuld und sühne erleben. in  erschreckend wirklichkeitsnahen bildern wurden einige der qualen nachgestellt, die verurteilte frauen vom 15. bis 19. jhd. ertragen mussten. aberglaube und zweifelhafte beweisführung in einem dunklen kapitel der rechtsgeschichte.

nach kalmar castle machten wir uns auf den weg auf die insel öland. aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin, alles liebe von den

hovi´s on tour

gotland muss man sehen…

gotland muss man sehen…

… eine aussage die wir immer wieder hörten, wenn wir von schweden sprachen.

also haben wir uns fünf tage zeit genommen und sind direkt von stockholm zur fähre nach nynäshamn gefahren die uns nach visby auf die insel gotland brachte.

nach einer ruhigen überfahrt mit der „ms gotland“ waren wir kurz nach 15:00 uhr auf gotland. gleich nach der ankunft machten wir uns auf den weg zu unserem ersten quartier, den campingplatz „visby strandby – norderstrand“. etwas ausserhalb, aber noch in gehdistanz zu visby. hier verbrachten wir die nächsten zwei nächte bevor wir uns auf die gotlandrunden begaben.

den ersten tag nutzten wir zur stadtbesichtigung von visby.

diese mittelalterliche hansestadt ist reich an sehenswürdigkeiten. mit ihren engen kopfsteinpflastergassen, der stadtmauer die den gesamten mittelalterlichen stadtteil umgibt (sie ist übrigens die am besten erhaltene stadtmauer nordeuropas), den botanische garten und einer menge an geschichtsträchtigen kirchenruinen, die an die weit zurückreichende geschichte der stadt erinnern. ein wenig zeit für die vielen kleinen geschäfte und lokale haben wir uns natürlich auch genommen. es war ein schöner gemütlicher tag.

der zweite tag führte uns an der westküste entlang in den süden von gotland.

über „högklint“ – eine steile kalksteinfelsklippe rund zehn kilometer südlich von visby,

dem „kloster roma“ – ein ehemaliges von zisterziensermönchen im 12.jh gegründetes kloster das seinerzeit auf der insel große bedeutung bekam.

der „kirche von väte“ – eine gotische im 14.jh  aus stein gebaute kirche die zu den größeren auf gotland zählt.

zur „gräne schifsssetzung“ – eine ein wenig im wald versteckte schiffssetzung aus der jüngeren bronzezeit. bei den untersuchungen der grabstätte fand man auch einige grabbeigaben wie beispielsweise ein rasiermesser und eine pinzette, wie man sie schon öfter bei ähnlichen grabungen gefunden hat. weiters auch eine kleine kiste, die wahrscheinlich als urne für den hier beerdigten sicherlich ranghohen verstorbenen diente.

der „kirche von fröjel“ – sie ist eine sattelkirche und gilt als eine der am schönsten gelegenen auf gotland die am nächsten am meer liegen. sie steht etwas erhöht auf einem strandwall mit einer weiten aussicht.

der „kirche von sproge“ – eine gotisch-romanische landkirche deren erste erwähnung in das jahr 1058 zurückgeht.

nach der ortschaft burgsvik begann an der küste entlang eine abenteuerliche fahrt abseits von befahrbaren straßen. einfach einen feldweg über stock und stein

 

der küste entlang richtung dem „leuchtturm von hobsburgs“  und zum raukar „hoburgsgubben“ –  ein bekannter rauk aus riffkalkstein, der aus einem gewissen blickwinkel wie der kopf eines menschen aussieht.

als letzten besichtigungspunkt des tages fuhren wir  zum „holmhällar raukar“  – holmhällar ist ein naturreservat in dem einige der schönsten raukasteine gotlands stehen.

unsere rund beendeten wir in burgsvik wo wir unser zelt am „burgsvik’s campingplatz“ aufschlugen. nachdem wir uns in der campingplatzküche ein abendessen zubereitet hatten ging es müde aber beeindruckt von den schönen erlebnissen ins bett.

tag 3 auf gotland

nach einem ordentlichen frühstück verabschiedeten wir uns von burgsvik und fuhren richtung „när lighthouse“ an der ostküste gotlands. von dort ging es weiter zu den „digerrojr gräber +  schiffssetzungen“, den „gräberfeld von gålrum“ und zu den „folhammar – felsformationen“. bei folhammar liegen einige der schönsten felsformationen aus kalkstein die im laufe der jahrtausende durch erosion ihre längliche gestalt erhielten.

die tagesetappe führte uns noch weiter zu einigen sehenswürdigkeiten an der ostküste wie z.b.  das fischerdorf „katthammarsvik“ – die burgruine „grogarnsberget“ – dem gräberfeld „trullhalsar“ – der „kirche von norrlanda“ – der „schiffssetzung von butravjs“ – der „hörsne kirche“ – und der „bara ödekyrka“. es gab heute sehr viele tolle dinge zu sehen, ehe wir an unserem heutigen zielort, dem campingplatz „aminne fritid & havsbad“, von der besitzerin frau ewa hallgren bereits erwartet wurden. der campingplatz hat nämlich anfang september seine pforten geschlossen, aber wir durften für die eine nacht eine komfortable hütte beziehen. vielen dank nochmals für dieses so ausgezeichnete service. gerne werden wir wieder kommen, denn der campingplatz ist einfach toll.

da in der hütte nicht nur dusche und wc vorhanden war, sondern auch eine küche konnten wir uns ein leckeres abendessen kochen, ehe wir müde aber mit sehr vielen schönen erinnerungen den tag beendeten.

am 4. tag auf Gotland

fuhren wir weiter über slite – mit seinem zementwerk das eines der größten nordeuropas ist und wo bereits seit dem 11. jh abgebaut wird.

in „st. olofsholm“ einer ganz kleinen ortschaft machten wir eine längere pause und starteten eine kleine wanderung.

von „st. olofsholm“ ging es zurück an die westküste wo wir die grotte von lummelunda besichtigen wollten. doch die führung haben wir leider um exakt eine minute verpasst. tja, in der nachsaison schließen die tore überpünktlich. was solls, so begaben wir uns wieder retour nach visby, wo wir unser heutiges nachtlager in einem hotel aufschlugen – dem „hotell s:t clemens“. das hotel s:t clemens ist nicht nur ein sehens- sondern auch ein wohnenswertes hotel. freundliches personal, tolle lage, ein herrlicher garten und angebaut an eine kirchenruine ergibt diese unterkunft einfach einen hohen wohlfühlfaktor.

den letzten abend verbrachten wir in einem dem hotel nahegelegenen irischen pub – dem „black sheep arms“ – hier gibt es richtige irish-pub stimmung mit ausgezeichnetem essen und köstlichen getränken.

ein gelungener letzter abend auf gotland ehe wir uns am nächsten morgen zeitig in der früh auf den weg zur fähre machten die uns wieder zurück auf schwedens festland brachte. aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin, alles liebe von den

hovi´s on tour

modern, lebhaft, sehenswert – stockholm…

modern, lebhaft, sehenswert – stockholm – eine stadt in der es viel zu sehen und erleben gibt.

wir hatten vier ganze tage dafür eingeplant, nicht viel, aber auf unserer langen reise sind vier tage an einem ort seeehr lang 😉

am weg nach stockholm kamen haben wir uns das „schloss skokloster mit seiner klosterkirche angesehen. sehr düster eingerichtet, aber eine interessante geschichten die man hier erzählt bekommt.

ja was haben wir so alles in stockholm unternommen.

natürlich „schloss drottningholm“, das königliche schloss – heillos überlaufen, aber trotzdem einen besuch wert.

mit einer bus- und bootsightseeing tour verschafften wir uns einen überblick über die stadt. von „visit stockholm“ gibt es einen stockholm-pass in dem viele sehenswürdigkeiten, u.a. diese bus- und bootsfahrt, inkludiert sind.

einer unserer spaziergänge führte uns in die „city hall“. die besichtigung der repräsentationsräume wie der goldene saal sowie die blaue halle, in der jährlich das festessen anlässlich der vergabe der nobelpreise abgehalten wird, komplettierten unser erlebnis vom nobelmuseum in karlskoga.

sehr sehenswert ist das „vasa museum“. nicht nur um das impossante schiff zu sehen, sondern auch seine geschichte zu hören – die vasa ist das weltweit einzige verbliebene schiff aus dem 17. jahrhundert mit über 95 % erhaltener originalteile – dafür sollte man sich ausführlich zeit nehmen.

natürlich besuchten wir auch „gröna lund“ – das ist schwedens ältester vergnügungspark. hier findet man viele verschiedene attraktionen und restaurants,

 und gleich daneben befindet sich ein ganz toller spot – das „ABBA the museum“. klar, als alter bekennender ABBA fan war dies ein pflichtbesuch. menschen über menschen drängten sich in dem kleinen museum und man(n) braucht viel geduld und gelassenheit, aber das was man zu sehen bekommt entschädigt für die menschenmassen.

übernachtet haben wir im „stf af chapman & skeppsholmen“ auf der insel skeppsholmen. hier besteht die möglichkeit direkt auf dem schiff in einer kabine zu schlafen oder in der etwas bequemeren variante, in einem hostelzimmer in der ehemaligen marine-kaserne. das hostel ist modern, sehr sauber und hat ein café sowie eine komplett eingerichtete küche zur selbstversorgung, sofern man das möchte. und auch wenn es unter dem begriff „jugendherberge“ fällt, es waren mehr ältere menschen anzutreffen als junge. es ist halt in mode gekommen in jugendherbergen zu nächtigen (der preis ist sicher auch ein kriterium). jedenfalls eine unterkunft die man bedenkenlos weiterempfehlen kann.

die tage in stockholm sind viel zu schnell vergangen. wir werden wieder kommen, denn stockholm ist eine reise wert.

von stockholm aus ging die reise nach visby auf die insel gotland weiter, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

hovi´s on tour ist wieder online…

hovi´s on tour ist wieder online.
nach längeren technischen problemen können wir unseren reise-blog endlich weiterführen.

wir werden darüber berichten wie unsere schweden-finnland-norwegen reise weiter gegangen ist.

also, bleibt uns weiterhin treu und klickt fleißig auf hovisontour.com

alles liebe von den hovi´s on tour

der herbst hat in schweden einzug gehalten…

…der herbst hat in schweden einzug gehalten. das laub der bäume beginnt sich umzufärben und obwohl es noch genügend sonnentage gibt, ist es schon merklich kühler geworden. nachttemperaturen um die 10 – 11 grad zeigen deutlich den wechsel der jahreszeit an.

wie ist es uns in den letzten tagen und wochen ergangen?

nach unserer nacht bei den wölfen sind wir von unserer zweiten unterkunft – dem „hotell järvsöbaden“ – übrigens ein ausgezeichnetes traditionsreiches hotel mit gutem essen und sehr freundlichem personal, wirklich top

– bis gävle gefahren.

am weg dorthin besuchten wir die“ tevsjö destilleri“ von jonas und anna larsson die auf wenigen m² viele köstliche getränke produzieren und exportieren.

und weil wir schon beim ‘geistigen‘ sind, haben wir uns auch noch die „mackmyra svensk whisky“ destillerie angesehen. eine werksbesichtigung der whisky produktionunter fachkundiger und charmanter führung von frau heli jonsson überzeugte uns davon, dass auch in schweden ausgezeichneter single malt whisky hergestellt wird.

schließlich landeten wir nach einigen asphaltlosen wegen und schönen rastplätzen,

wohlbehalten in gävle am campingplatz „gävle camping engesberg“. 5* fetzenvilla aufgestellt, und eine gute nacht im sauberen ruhigen camp verbracht.

von gävle aus sind wir weiter nach grasö gefahren und haben uns für zwei nächte im „gräsöbadens camping“ einquartiert.

nach der ersten nacht wäre ein ruhtag auf dem programm gestanden, doch wer uns kennt der weiss, wir wollen nicht still herumsitzen. also haben wir die halbinsel grasö umrundet. ein schöner tagesausflug, den wir bei einem reichhaltigen grillbuffet im campingplatz restaurant abschlossen.

von grasö ging‘s weiter auf die insel singö. beim campingplatz „singö camping“ angekommen war unser einstimmiger kommentar – „nein danke, hier verbringen wir sicher nicht die nächsten beiden nächte“(für unser empfinden ist der platz zu klein, die stellplätze zu gedrängt und viel zu knapp an der durchzugsstraße). also, weiter einmal die insel umrundet. bei der gelegenheit das „alte fischerdorf backby (es heißt, das am besten erhaltene fischerdorf in der kommune)“ besichtigt – hätten wir uns sparen können (nur teure lokale und keine kleine fischerdorf-idylle).
so was tun? ganz einfach, wir verlassen die insel singö und machen uns auf die suche nach einem für uns geeigneten camp. wir fahren und fahren und fahren und lassen weitere zwei campingplätze hinter uns (manchmal schlimm der zustand von sanitäranlagen, duschen und küche
L
). schlussendlich quartierten wir uns für zwei nächte am „björko öms havscamping“ ein. sauber und mit einer guten kochmöglichkeit.

für uppsala waren zwei tage geplant. eine tolle stadt mit viel leben aufgrund der universitäten. wir bummelten durch alt-uppsala (gamla uppsala), bekamen eine ausführliche führung in der „domkirche (uppsala cathedral)“, besichtigten den linnaeus garden, die universität, das biotopia-uppsala, den alten kirchengarten usw. usw. ja, uppsala hat schon etwas.

genächtigt haben wir im „uppsala lägenhetshotell“ einer tadellosen unterkunft in der man sich gleich um jahre jünger vorkommt, da diese von vielen studierenden bewohnt wird 😉

als nächstes ziel haben wir uns die landeshauptstadt stockholm vorgenommen, aber das ist eine andere geschichte, über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den

hovi´s on tour

eine nacht unter den wölfen…

eine nacht unter den wölfen – spannend, aufregend, einfach herrlich.

aber alles der reihe nach.

zuerst bewegten wir uns von piteå nach lycksele in das „ansia resort“ mit einer zwischenstation im „finnfors power plant museum“. eine besichtigung genau wie wir es gerne haben, ein guide und wir, da kann man sich etwas ansehen und erklären lassen. sehr interessant die alte power station überhaupt wenn man die gelegenheit hat auch durch die alten wasserzubringer / -rohre zu gehen 😉 danke, hakan marklund, für die umfangreiche und tolle führung.

die anfahrt war heute etwas herbstlich – dafür gab es die letzten rentiere im nebel

und im „ansia resort“ ein gemütliches trockenes zimmer mit kochgelegenheit.

im ansia resort legten wir einen ruhetag ein – na so ganz ruhig war er nicht, denn wir starteten einen ausflug nach kristineberg wo es europaweit die einzige unterirdische kirche gibt „unterirdische kirche st. anna – kristineberg“. hier werde noch messen, hochzeiten usw. abgehalten und das immerhin 90m unter tage. es ist schon ein ganz besonderes gefühl hier zu sitzen.

von lycksele führte uns der weg weiter nach burträsk, abseits der hauptstraßen mitten durch die schwedischen wälder – manchmal ein wenig eng aber es gab an der straße vieeeeele birkenpilze zu sammeln, die wir auf unserem „campingplatz burträsk“ verkochen konnten.

an dem bereits sehr leeren campingplatz merkt man, dass in schweden die schule begonnen hat – für uns super, da wir die nächsten drei nächte ein ruhiges platzerl haben. so wünscht man sich die campingplätze, alles für uns alleine – küche, dusche, sauna, wc, usw. herrlich, wie wild campieren.

von burträsk ging es weiter nach lövånger mit einem besuch der „skellefteå wilderness mine“ wo wir alleine und auf eigene faust in die alte mine kraxeln konnten – feucht, sehr kalt aber wunderschön glitzerte es von den wänden, als würden millionen von sternen leuchten.

einige stops mit pilzesammeln verschönten uns den weg nach lövånger.

in lövånger erwartet uns eine ganz besondere übernachtungsmöglichkeit. wir schliefen in einem leuchtturm – dem „bjuröklubbs fyr“, ein sehr romantischer ort. am abend machten wir unser zweites abendessen mit unseren gesammelten pilzen und mit pasta und tranken herrlichen italienischen grappa. ein wunderschöner abend in stiller einsamkeit.

vom leutturm nahmen wir schweren herzens abschied und fuhren weiter über umea nach nordmaling/olofsfors. wenn man schon in olofors ist, muss man auch das „olofsfors Ironworks bruksmuseum“ besichtigen. mit humor und historischem wissen wurden wir von fredrik bjärnesand herumgeführt.

den abend und die nacht verbrachten wir anschliessend im nebenan liegenden herrenhaus „olofsfors herrgård“. ein haus wieder einmal für uns ganz alleine und wir bereiteten unser drittes pilzgericht zu – diesmal gab es pilzgulasch mit pasta 😉 überhaupt war das abendessen sehr international – schwedische pilze, italienische pasta, deutsches bier und italienischen chardonay grappa – ja, so lasse ich mir die eu gefallen.

von olofsfors begaben wir uns nach ullånger, wo wir die nacht in einer kleinen hütte im „docksta vandrarhem & camping“ verbrachten. der campingplatz ist empfehlenswert, obwohl er nahe der e4 liegt. es gibt auch ein sehr gutes restaurant und einen beheizten kleinen pool. klare empfehlung.

weiter ging es von ullånger über nämforsens, wo wir uns das „nämforsens hällristningsmuseum“ mit den über zweitausend felszeichnungen ansahen. von direktor peter johansson wurden wir während seiner führung viele tausende jahre zurückversetzt. unheimlich spannend, was uns da geboten wurde.

genächtigt haben wir in sundmo im „christinagarden b&b“, ein sauberes und gemütliches haus mit einer liebenswerten besitzerin.

die nächste route war nämforsen bis sundsvall, knapp 200 km mit dem versuch so viele kleine nebenstrassen wie möchglich zu fahren – versuch gelungen. bei der gelegenheit konnten wir unsere fika in wunderbarer natur beim västanafallet geniessen.

genächtigt haben wir im „sidsjö hotell & konferens“. ein ehemaliges spital wurde zu einem modernen hotel umgebaut. verschiedene zimmerkategorien, vom einfachen zimmer bis zum appartment wird alles angeboten. wer mag, dem steht auch die möglichkeit selbst zu kochen zur verfügung – auch eine waschmaschine zur kostenlosen nutzung steht für die gäste bereit. ein großes plus ist auch das personal – freundlich, hilfsbereit und ein ‘nein das geht nicht‘ gibt es nicht. wenn sundsvall, dann ins „sidsjö hotell & konferens“, nach unserer erfahrung eine klare empfehlung.

sundsvall bis järvsö – na da haben wir wieder straßen gefunden – wald, wald, wald – kaum sind wir auf eine größere straße gekommen, sofort wieder runter und ab durch die büsche. leider begann es zu regnen, aber das konnte uns die freude auf unsere tägliche fika nicht nehmen. so musste halt wieder einmal ein shelter dafür herhalten.

in jarvsö hatten wir, wie eingangs erwähnt, ein zimmer im wolfshotel. direkt im bzw. mit blick ins wolfsgehege und die wölfe hatten grade acht welpen. du sitzt im zimmer und kannst ihnen beim herumtollen und beim streit um das beste stück futter zusehen – echt geil. das hotel ist das „varghotellet“ inmitten des wildparkes. am abend und zeitig am nächsten morgen machten wir einen rundgang durch den wildpark. und wenn man glück hat, bekommt man auch den wunderschönen luchs zu sehen. ein traumhaftes erlebnis.

als nächstes steht noch eine schnaps- und eine whiskybrennerei am programm, na und noch vieles vieles mehr, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

zu besuch beim weihnachtsmann…

zu besuch beim weihnachtsmann und viele weitere erlebnisse konnten wir in dieser woche erleben.

von inari fuhren wir die 322 km nach rovaniemi am schnellsten weg. als wir uns rovaniemi näherten, sahen wir viele renntiere auf der straße.

die ersten anzeichen, wir nähern uns dem weihnachtsmann. in rovaniemi checkten wir für die nächsten zwei tage im „arctic tree house hotel“ ein. toller schuppen auch wenn die lodges nicht in, sondern zwischen den bäumen gebaut sind. muss im winter wirklich eine tolle stimmung sein.

das wetter zeigte sich von der feuchtesten seite. dicke schwarze regenwolken mit blitz und donner begleiteten uns an beiden tagen in rovaniemi. diese unwetterfront war auch der spielverderber, als wir dem weihnachtsmann einen besuch abstatteten. nach 25 minuten im „santa park“ war es soweit. zwei, drei blitzeinschläge im nahbereich und die stromversorgung fiel im umkreis von einigen kilometern komplett aus – so auch im „santa park“, der aus sicherheitsgründen geräumt werden musste und für diesen tag seine türen frühzeitig schloss.

was tun, jetzt hatten wir keine fotos vom weihnachtsmann – da aber der weihnachtsmann alle wünsche erfüllt, kam er zu uns und brachte auch seine kleinen helferlein mit – ja und so kamen wir doch noch zu einem foto mit dem weihnachtsmann 😉

von rovaniemi ging es weiter nach övertorneå.

wir machten halt am deutschen soldatenfriedhof, ehe wir zu den „giant´s kettle sukulanrakka“ weiterfuhren.

an der grenze finnland / schweden konnten wir einem bad im grenzfluss,  torne älv, nicht widerstehen. der herrliche sandstrand und sonnenschein überzeugten uns in die fluten zu hüpfen.

nach dem bad fuhren wir zu unserem quartier in övertorneå –  der „norrsken lodge“ von max und yasmine. der gebürtige schweizer betreibt an einem seitenarm des torne älv ein kleines aber feines hotel sowie einen großzügig angelegten campingplatz mit angrenzendem museum. max zeigte sich als kompetenter hilfsbereiter „guide“ und führte uns in der umgebung von övertorneå an einige seiner lieblingsplätze, natürlich auch zum polarkreis – übrigens der rote punkt auf dem einen bild kennzeichnet unseren standpunkt auf der erdkugel – wo wir u.a. von der geschichte des ortes mehr erfuhren. danke max, für deine zeit die du dir für uns genommen hast.

und weiter ging die reise von övertorneå nach „kukkolaforsen“ nahe der ortschaft haparanda.

ein familienunternehmen der sechsten generation. wir konnten nicht nur das sauna- und das fiskemuseum besichtigen, wir durften auch das fischen vom langen holzsteg aus mit dem netz probieren. leider ohne erfolg,

aber als trost gab es einen stellplatz für unsere 5* fetzenvilla mit eigener sauna- und grillhütte, die wir am abend ausgiebig testeten. mehrere saunagänge mit abkühlung im fluß ließen uns in der nacht gut und tief schlafen, oder lag es doch am sekt. na, wer weiß das schon so genau.

der nächste tag führte uns von kukkolaforsen nach boden, auf kleinen und unbefestigten straßen, durch dichte birkenwälder mit allen möglichen waldbeeren.

bis plötzlich der ruf von ingrid kam „halt, ein stück zurück, da müssen wir zum see runter fahren“.  und dann waren wir am see und nach zwei minuten aus den kleidern und im see. eifach traumhaft, baden in einem see der nur uns gehörte *juhuuuuuuu*.

 

nach dem herrlichen bad, machten wir einen abstecher nach flakaberg und besuchten den waldsami „lars eriksson“. lars stellte uns zuerst seine rentiere vor, die auf sein rufen hin aus dem wald gekommen waren. anschließend lud er uns auf eine fika ein – wir schlürften unseren kokkaffe und aßen selbstgemachten moltebeerenkuchen und die traditionellen kanelbullar (zimtschnecken). lars erzählte uns aus seinem leben und was sich für die samis in den letzten jahren geändert hat. seine augen glänzten und ein bisschen wehmut nach der alten zeit schwang in seinen worten mit, aber keine bitterkeit.

der nachmittag ging viel zu schnell vorbei und wir machten uns auf den weg zu unserem nachtlager dem „hotell nivå“, wo wir mit einem abendessen empfangen wurden. eine kleine aber feine unterkunft in der stadt boden.

den tag darauf verliessen wir boden richtung vidsel/storforsen und schauten zur „festung boden –rödbergsfortet“. rödbergsfortet war jahrzehnte lang schwedens best gehütetstes geheimniss – eine festungsanlage die bis in die 90er jahre aktiv war und heute von einem verein, dessen mitglieder ehemalige offiziere sind, als museum betrieben wird. sehr zu empfehlen, auch wenn man sich für militärisches belangen nicht so sehr interessiert, aber was da in jahrzehnter langer arbeit in den felsen gehauen wurde – eine unterirdische stadt – ist schon sehenswert. vielen dank für die tolle privatführung.

unser heutiges endziel war der campingplatz „storforsen hotell & camping“ – nix besonderes, massenabfertigung und sehr teuer 33,00 euro und das warmwasser fürs duschen, sauna usw. muss alles extra bezahlt werden. na ja, sie liegen halt an einer grossen atraktion den „stromschnellen von storforsen“ und da kann man ja verlangen was man will L. am späten nachmittag machten wir einen langen spaziergang entlang der stromschnellen von storforsen. sehr beeindruckend aber nicht nur die stromschnellen, sondern auch die unmittelbare umgebung. sollte man einmal in natura gesehen haben.

von vidsel ging es nach piteå mit einem kleinen abstecher nach luleå wo wir der „luleå  gammelstad church town“ und dem „open-air museum hägnan“ einen besuch abstatteten.

von der kirchenstadt konnten wir dank unseres guides linda – die übrigens sehr gut deutsch sprach – in einer dreistündigen führung viel über das leben vor vielen jahren sowie der örtlichen geschichte bekommen. ein sonderzuckerl war der aufstieg auf den glockenturm. auf engen stufen, vorbei an den beiden schweren glocken und der turmuhr, hoch hinauf bis an die spitze – ein herrlicher ausblick nach allen vier himmelsrichtungen war der lohn.

so jetzt sind wir für zwei tage in „the pensionatet“ untergebracht und dürfen ein ganzes haus mit garten für uns alleine benutzen. sehr gemütlich eingerichtet mit allem komfort den man sich wünscht und wenn wir nicht selbst kochen wollen, die besitzerin betreibt 50 m entfernt eine sehr exclusive pizzeria mit schönem gastgarten. eine sehr empfehlenswerte unterkunft.

heute werden wir einen badetag an einem nahe gelegenen sandstrand am meer machen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

ps: die grünen routenabschnitte sind wir bereits gefahren, die roten liegen noch vor uns, dann müssen wir leider wieder nach hause 😦

im randmeer des arktischen ozeans der barentssee…

im randmeer des arktischen ozeans der barentssee king crab fischen. ja, das war aber nicht das einzige erlebnis, das wir in der letzten woche erlebt haben.

also der reihe nach. von kiruna sind wir die 262 km auf direktem weg nach leppäjärvi in finnland gefahren und haben dort auf einem ruhigen sehr schön gelegenen campingplatz unser zelt aufgeschlagen – „kelotin rantamajat camping“.

weiter ging es von leppäjärvi 322 km nach norwegen zur nächtigung in das „stabbursdalen resort“ in indre billefjord. am weg dort hin besuchten wir die „die trolle von trollholmsund“.

der nächste tag führte uns nach kjøllefjord, wo wir für zwei nächte eine kleine hütte bei der „samifamilie ellinor guttorm utsi“ bezogen.

am weg nach kjøllefjord machten wir einen abstecher zum silfar canyon

und adamsfoss fjord, mit gemütlicher mittagspause und mit wunderbarem ausblick.