auf nach alaska…

auf nach alaska, das war ab jetzt unsere devise. nicht mehr lange aufhalten, naja ein wenig haben wir am weg schon noch mitgenommen, aber das erklärte hauptziel war alaska.

route keystone – hardin
endlos weite strassen die uns schließlich zu einem historischen stop brachten. das „little bighorn battlefield national monument“. für veteranen ein muss, für nicht so kriegs-affine ist es eher ein wenig deprimierend, wenn man bedenkt wie hier die indigenen niedergemetzelt wurden. aber man hat es einmal gesehen und das wars.

die nacht haben wir dann in hardin auf dem „grand view campground“ verbracht. ein netter, gepflegter cp mit freundlichem und hilfsbereitem personal.

bei sehr durchwachsenem wetterfuhren wir die route hardin über anaconda nach coeur d’alene wo wir uns wieder einen campingplatz zum übernachten ausgesucht haben. den „wolf lodge campground“. gemütlich, sauber und nicht wirklich laut, obwohl der highway in der nähe war – empfehlenswert.

die strassen waren lang und immer länger,

aber schließlich erreichten wir winthrop. ein städtchen wie aus alten zeiten.

auf der route von winthrop nach bellingham wurden wir auf den pässen von schneefall und nur 2°celsius außentemperatur überrascht – ja, das gibt es auch noch ende juni in dieser gegend ;-). zum glück hörte der schneefall ein stück weiter unten wieder auf

und wir erreichten bellingham. in bellingham, einer doch etwas größeren stadt, fanden wir zum glück auch wieder einen netten kostenlosen stellplatz für die nacht.

nächste route bellingham – cache creek – wells – prince george – barkerville – kitwanga.
entlang der route lag lillooet, wo wir einen besuch im örtlichen museum machten. es ist immer wieder lustig zu sehen welche geräte früher verwendet wurden, oder z.b. die flasche aus karlsruhe – extrabrand nur für canadier.

und dann war es soweit. auf der strecke nach barkerville sahen wir wieder einen bären – ein schwarzbär, der sich zwar noch ein wenig scheu vor uns versteckte, aber immerhin wir haben ihn entdeckt. welch eine freude.

ähnlich wie im lillooet museum erging es uns im „barkerville historic town & provincial park“. eine stadt die nach einem vernichteten brand wieder historisch aufgebaut wurde. man konnte in die häuser hinein und sehen wie die leute damals gelebt haben. man sah wie die kirche, der praktische arzt, der zahnarzt, der friseur, die schule usw. aussahen. hier kann man wirklich die (neu)zeit vergessen. einfach einen besuch wert.

richtung kitwanga machten wir unseren tea-time stop an einem see

und bei der weiterfahrt sahen wir ihn dann – einen weiteren schwarzbär. der war nicht so schüchtern sondern folgte gleich unserem fahrzeug.

aussteigen und fotografieren war da nicht drin – leider. aber es war trotzdem wieder ein erlebnis.

jetzt waren es nurmehr wenige kilometer in herrlicher landschaft bis zu unserem ziel die grenze zu alaska zu erreichen.

schöne strassen und plötzlich siehe da, da war wieder ein schwarzbär der unbeeindruckt von unserem fahrzeug gemütlich auf der strasse spazierte, bis er uns schnell noch einen letzten blick zuwarf und dann wieder im wald verschwand – herrlich.

dann war es geschafft und alaska erreicht, wo wir mit „bestem“ wetter empfangen wurden

das sich aber bis zur grenzstelle besserte. also rüber über die grenze, schnell noch ein selfie mit den herren der mountain patrol, die richtige zeit eingestellt und…

auf zu unserem nächsten ziel – skagway aber was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den
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vom rodeo, dem teufelstower und den vier präsidenten…

vom rodeo, dem teufelstower und den vier präsidenten
nach dem yellowstone nationalpark war unser nächstes ziel cody. cody bekannt durch zwei dinge – 1. die heimat des berühmten william f. cody, genannt buffalo bill, und 2. dem täglichen nacht rodeo. wir besuchten beides.
zuerst das „buffalo bill center of the west“, wo wir viele informationen über buffalo bill´s leben erhielten und erfuhren, welch ein show man er war.

anschließend ab zum nacht rodeo, auf das wir uns wirklich gefreut haben, da wir bis dahin noch nie eines live gesehen hatten. gute stimmung und nachdem eine reiterin mit der usa-flagge zur hymne durch die manege ritt, und alle leute zum gemeinsamen gebet

aufgestanden waren, konnte es losgehen. zuerst waren die cowboys auf den wilden und nicht zugerittenen pferden an der reihe. dürfte doch nicht so leicht sein, denn das absteigen war vorprogrammiert – herrlich.

als nächstes war das einfangen und fixieren der kälber an der reihe. zum gaudium der leute konnten einige kälber dem lasso entkommen.

nun war das bullenreiten in verschiedenen klassen an der reihe – na da ging es heftig zur sache – das puplikum pfiff und applaudierte allen reitern.

leider begann es zu regnen, für uns zuseher kein problem, da wir unter einem großen tribünendach saßen, aber für die reiter und tiere war es nicht angenehm und auch die lichtverhältnisse zum fotografieren wurden schlechter. also konnten wir nur noch das schnellreiten im slalomparcours fotografieren

und dann hieß es kamera weg und den rest der veranstaltung einfach genießen. tipp: wer nach cody kommt sollte sich das „cody nite rodeo im stampede park“ auf gar keinen fall entgehen lassen.

von cody ging es weiter nach sheridan. fast durch zufall entdecken wir ein kleines aber feines museum das „museum of flight & aerial firefighting“ und sahen uns die historischen flugzeuge und damals verwendeten gerätschaften zur brandbekämpfung an. schon interessant, welche geschichte hinter den ausgestellten flugzeugen steht, z.b. die beechcraft modell 18, aerial tanker 127, oder eine loockhed p2v7 neptune usw.usw. schön zum ansehen und interessant ihre geschichte.

 

der weg nach sheridan führte uns durch enge schluchten

und über ein hochplateu, wo wir das glück hatten ein moosepärchen beobachten zu können. es ist immer wieder ein besonderes erlebnis tiere in freier natur zu sehen.

in sheridan besuchten wir die legendäre „king’s saddlery mit dem the don king museum“. donald l. king war wahrscheinlich einer der berühmtesten sattlermeister. aus aller welt bekam er aufträge für speziell reich verzierte sattel. natürlich war er auch in der rodeoszene eine legende, da seine handgefertigten seile in jeder länge und stärke sowie in unterschiedlichen materialien erhältlich sind. in seinem museum konnte man so manches tolle stück bewundern sowie die notwendigen werklzeuge die zur herstellung eines sattels benötigt werden und auch donald l. king´s meisterstück konnten wir sehen. sehr interessant und allemal einen besuch wert.

nächste route: sheridan – aladdin
an diesem tag war das highlight der devils tower. schon von weiten kann man ihn sehen. das devils tower national monument, auch grizzly bear lodge genannt, ist das erste us-nationaldenkmal, das 1906 im nordosten von wyoming in der nähe des belle fourche river errichtet wurde. ein natürlicher felsturm, überrest eines vulkanischen eindringens, welches durch erosion freigelegt wurde. der turm hat eine flache spitze, geriffelte seiten und ist 264 meter hoch, gemessen von seiner basis. der turm entstand wahrscheinlich, als geschmolzenes gestein, das nach oben drückte, auf eine harte gesteinsschicht stieß und gezwungen war, sich in eine flache form auszubreiten. flechten bedecken teile des turms, auf seiner spitze wachsen salbei, moos und gras und auf dem gipfel leben streifenhörnchen und vögel.
der turm ist eine heilige stätte für viele plains-indianer. der monat juni ist eine besonders wichtige zeit im religiösen kalender der plains, in der viele menschen diese heilige stätte besuchen, um rituale abzuhalten.

nächste route: aladdin keystone
natürlich war das tagesereignis der besuch von mount rushmore. von einem kleinen parkplatz aus sahen wir gleich zu beginn georg washington.

sicher hat jeder schon viele bilder von mount rushmore gesehen, doch wenn man an ort und stelle ist, ist es schon sehr beeindruckend welche dimensionen dieses monument hat. die majestätischen figuren von george washington, thomas jefferson, theodore roosevelt und abraham lincoln, umgeben von der schönheit der black hills von south dakota, sind einfach sehens- und bewundernswert.
der bildhauer gutzon borglum wählte diese vier päsidenten aus, weil sie aus seiner sicht die wichtigsten ereignisse in der geschichte der vereinigten staaten verkörperten. die köpfe wurden aus dem granit heraus gesprengt, und dann gehämmert und gemeißelt. das nachbilden der köpfe der vier amerikanischen präsidenten hat insgesamt 14 Sommer gedauert von 1927 bis 1941.

 

für die nacht haben wir uns wieder einmal ein motel genehmigt, um unserem cleverchen eine nächtliche auszeit zu gönnen. wir haben uns für „the brookside motel“ entschieden einfach, sauber und gemütlich mit sehr freundlichem personal.

bevor wir es uns auf unserem zimmer gemütlich machten, besuchten wir noch die „big thunder gold mine“ und machten eine führung durch diese. der stollen selbst ist nicht sehr lange, aber wir erhielten viele informationen über die geschichte der mine.

anschließend genehmigten wir uns noch einen kleinen schlaftrunk und dann ab ins bett 😉

unser nächstes ziel, war hardin aber was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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der yellowstone nationalpark …

der yellowstone nationalpark mit seinen heissen magma- sowie dampfquellen, geysiren, kalksteinterrassen und schlammtöpfen, was kann und soll man noch über den berühmtesten nationalpark der usa schreiben das noch nicht geschrieben wurde – nichts – jeder kennt ihn, viele haben ihn bereits besucht oder werden ihn noch bereisen.
jeder erlebte oder wird „seinen“ yellowstone auf seine art und weise erleben. aus diesem grunde werde ich bilder von „unserem“ yellowstone für sich sprechen lassen, denn ein bild sagt mehr als 1000 worte.
für die ersten nächte hatten wir uns am grant village campground einquartiert um von dort aus einige sehenswürdigkeiten zu besuchen.
ein muss war der old faithful geyser.

bei einem rundgang in der old faithful area sahen wir viele geysire wie den anemone geysir, den beehive geysir, den depression geysir, den giant geysir, den riverside geysir, morning glory pool, turtle geysir, wave spring, liverty pool, den red spouter, clepsydra geysir, etc.etc.

ein stück weiter besichtigten wir die discover grand prismatic springs – yellowstone´s größte hot springs mit dem excelsior geysir, grand prismatic spring, opal pool und dem turquoise pool.

am nächsten tag wechselten wir innerhalb des yellowstone nationalparks vom grant village campground zum indian creek campground. schon die anfahrt dorthin war wunderschön und ereignisreich – grand loop road: hayden valley, north rim drive, dunraven pass, upper terrace loop drive.

auch wildtiere konnten wir aus nächster nähe beobachten. z.b. schwarzbären,

bisons,

rehe, gänse, erdmännchen, eichhörnchen und murmeltiere.

schöne aufregende begegnungen.
vor dem verlassen des yellowstone nationalparks besichtigten wir auch noch die roaring mountains

und das norris geyser basin. dieses ist nicht nur das älteste sondern auch das heißeste geysir basin.

unser nächstes ziel, war unter anderem das städtchen cody. was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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hot springs und eine große stadt …

hot springs und eine große stadt …

route bryce canyon – fish lake bei richfieldnach den tollen wanderungen im bryce canyon ging es über den „all-american road scenic byway 12“ richtung fish lake.
einen besichtigungsstop bauten wir bei mossy cave und tropic ditch falls ein.

durch die wunderbare landschaft ging es dann weiter

bis zu unserem übernachtungsplatz am fish lake.

route richfield – kanosh
auf unserem heutigen tagesprogramm standen zwar auch die mystic hot springs, die aber in privatbesitz sind und leider geschlossen hatten. macht nichts, hatten wir halt mehr zeit für unser tageshighlight, die „meadow hot springs“. die anfahrt über wellblechpiste und tiefen schlaglöchern war zwar etwas tricky, aber in den insgesamt drei becken kann man im heißen wasser kostenlos baden und weil es so schön war blieben wir auch gleich über nacht stehen.

route kanosh – salt lake cityam weg in die mormonenstadt salt lake city sahen wir bereits die ersten tempel und schneebedeckte berge im hintergrund.

in der stadt selbst machten wir, organisiert und unterstützt von „visit salt lake“ und „southwest adventure tours“, eine geführte „salt lake city driving tour“. als erstes wollten wir zum historic temple square und mormon tabernacle, wo wir uns ein 30 minütiges orgelkonzert anhören konnten.

anschließend besichtigten wir weitere highlights der stadt – das utah state capitol, die cathedral of the madeleine, das museum der trading post, usw. usw.

den abschluss bildete eine bierverkostung in der stadtbrauerei.

alles in allem eine moderne stadt mit vielen möglichkeiten.

route salt lake city – soda springs
weiter ging es zu den „idaho´s lava hot springs“. auf dem weg kamen uns noch einige schöne plätze in die quere, wo wir natürlich einen stop einlegten.

bei den „idaho´s lava hot springs“ angekommen schnürten wir unsere badesachen und wollten uns gleich in das warme wasser stürzen – warmes wasser? es gab becken, da konnten wir nur kurz die zehen reinhalten und hatten das gefühl diese bereits zu verbrühen, so heiß war das wasser. 112°f was so viel wie 44,44° celsius ist, danke das war uns zu heiß. zum glück gab es auch „kühlere“ becken mit 102 – 105°f (38,89 – 40,56°c) und da waren wir dann auch drinnen. eine sehr schöne saubere anlage, nicht überlaufen super zum entspannen.

die nacht haben wir kurz vor dem kleinen ort soda springs auf einem freien übernachtungsplatz verbracht. am abend beobachteten wir noch einen sandsturm, aber am nächsten tag schien wieder die sonne.

route soda springs – moran
am weg in den grand teton nationalpark, und zu unserem nächsten übernachtungsplatz dem colter bay campground, gab es noch einiges zu sehen. z.b. den soda springs geyser,

die chapel of the transfiguration

und den jenny lake overlook. schön, schön schön und wieder ein herrlicher reisetag, bevor wir unser cleverchen am campground im nationalpark abstellten.
bei unserem abendspaziergang sahen wir noch eine elchkuh friedlich am wegesrand stehen.

einen lake trail konnten wir dann leider nicht mehr bewandern, da er wegen mehreren bärensichtungen geschlossen war.

unser nächstes ziel, der yellowstone nationalpark. aber was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin
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canyon, canyon und…

canyon, canyon und…
route flagstaff – marble canyon
unser canyon start war eine hiking tour durch den antelope canyon, einem sogenannten slot canyon. d.h. von oben ist nichts von einem canyon zu sehen,

man muss einfach runter. aber dann, ja dann wird es ein wunderschönes erlebnis.
war es vor einigen jahren noch möglich alleine durch den canyon zu wandern, so geht es mittlerweile nur mehr mit einem guide. trotzdem sollte man unbedingt diese tour machen (und rechtzeitig vorab buchen).

weiter ging die fahrt über arizonas strassen.

beim marble canyon, an der navajo bridge, legten wir einen kurzen fotostopp ein – cleverchen fährt über die navajo bridge.

das heutige endziel war am soap creek auf einem freien stellplatz inmitten der wüste,

aber wer glaubt hier gibt es nichts, der sollte sich die fotos ansehen die wir am morgen gemacht haben.

route marble canyon – bryce canyon
ehe wir zum „ruby’s inn rv park & campground“ fuhren, auf dem wir zwei nächte verbrachten,planten wir noch einen abstecher zum navajo lake ein.
zu unserer überraschung war die strasse, die wir ursprünglich geroutet hatten, gesperrt – kein wunder, hier herrschte noch tiefer winter. so blieb uns nur ein stopp am seeufer, wo ich auch einen kleinen schneemann baute.

am nächsten tag war wandern im bryce canyon angesagt. gleich nach dem frühstück sind wir mit dem kostenlosen shuttle bus zur endstelle „bryce point“ gefahren.
von dort wanderten wir den rim trail entlang zum inspiration point,

dann ging es wieder ein stück weiter mit dem shuttle bus bis zum sunset point und von dort wanderten wir die kombination „navajo loop/queens garden trail“ bis zum sunrise point.

zurück zum campingplatz fuhren wir wieder  mit dem shuttle bus. müde, aber schwer beeindruckt von den unzähligen hoodoos, den farbigen felspyramiden, war es dann nicht mehr weit zu unseren betten ;-).

als nächstes ging es über den „all-american road scenic byway 12“ nach richfield.
was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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quer durch arizona…

quer durch arizona…
nach den ruhigeren tagen in tombstone gehen unsere routen jetzt quer durch arizona weiter.

route tombstone – phoenix
als erstes besuchten wir die san xavier del bac mission eine alte spanische missionskirche die südlich von tucson liegt. sie wird auch als weiße taube der wüste bezeichnet.

nächste station waren dann die old tucson studios die aber geschlossen hatten. also machten wir uns auf den weg in den saguaro national park (heimat der größten kakteen des landes,

denn der riesige saguaro ist das universelle symbol des amerikanischen westens). im visitorcenter erstanden wir den „amerika the beautiful“ annual pass, mit dem wir ein jahr lang zugang zu sämtlichen national parks in amerika erhalten – US$ 80  gut investiert.
wir machten eine kurze wanderung und fuhren anschließend den bajada loop drive wo uns die schöne landschaft mit ihren zahlreichen kakteen zu einer herrlich entspannten mittagspause einlud.

ein besuch im „desert botanical garden“ mit seiner unendlichen vielzahl an interessanten pflanzen lohnt sich.

den abschluss des tages machte ein kurzer besuch in der unserem schlafplatz nahe gelegenen brauerei, ein bierchen und dann ab ins cleverchen – wir hatten ja einen kostenlosen und ruhigen stellplatz.

route phoenix – flagstaff
heute montag war ein us-amerikanischer feiertag der „memorial day“ (gedenktag zu ehren der im krieg für das vaterland gefallenen). an diesem tag fuhren wir von phoenix nach flagstaff, machten in sedona einen ausgedehnten city walk

und fuhren dann, an unser tagesendziel flagstaff, wir kennen ja flagstaff bereits von unserer motorradtour, der route 66.
diesmal haben wir zwei brauereien besucht wo wir ausgiebig bier getestet haben – „flight of beers“ (hauptvorteil dieser bestellung besteht darin, eine vielzahl der in der brauerei erhältlichen biere zu probieren). zuerst in der „mother road brewing company“ (von links nach rechts)

und im anschluss in der „beaver street brewery“ (diesmal von rechts nach links).

nach 1 x 5 und 1 x 6 biere stellten wir einstimmig fest, die mother road brewing company hat das bessere bier und wir hatten einen eindeutigen favorieten – die nummer 4 das „ancient archive – stout.

es war ein schöner event und geschlafen haben wir gut am parkplatz bei cracker barrel.

wie unsere reise weiter geht und was wir noch alles erleben werden, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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revolverhelden und andere geschichten…

revolverhelden und andere geschichten
nachdem wir bei nogales/mexiko die grenze in die usa überschritten hatten – war übrigens eine total freundliche, unkomplizierte und schnelle einreise – war unsere erste station tombstone.

in tombstone angekommen mussten wir natürlich den berühmtesten saloon der stadt – „big nose kate’s saloon“ aufsuchen um bier und whisky zu trinken.

das erste frühstück in amerika – ganz klassisch, nur die hash browns fehlten 😉
der nächste tag war mit einer stadtbesichtigung ausgefüllt. tombstone, berühmt durch wyatt earp, seine brüder und john henry holliday, bekannt unter seinem spitznamen doc holliday. die legendäre schießerei vom 26. oktober 1881 am o.k.corall wird natürlich bis heute nicht nur auf der main street nachgestellt, sondern ganz besonders im o.k. corall.

tombstone lebt bis heute von der westernlegende – einfach herrlich das treiben anzusehen.

tombstone war aber auch bekannt aufgrund seiner silberminen, von denen wir auch eine besuchten, die “goodenough silbermine“,

und zum abschluss des tages ging es per „trolly tour“ nochmals rund um die stadt.

so, das war der auftakt für unseren amerika-kanada-alaska teil.
nach den eher ruhigeren tagen in tombstone gehen unsere routen jetzt quer durch arizona weiter.
was wir dort noch alles erleben, und wie es weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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in mexiko erlebt …

in mexiko erlebt, einige highlights aus mexiko

mexiko und somit süd- und mittelamerika ist geschichte. unsere „panamericana-tour“ geht durch usa, kanada und alaska weiter. was wir dort noch alles erleben, und wie unsere route weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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guatemala – belize…

guatemala – belize… nachdem wir den grenzübergang von honduras nach guatemala hinter uns gebracht hatten, ging es über chiquimula nach antigua de guatemala.
bei unserem stadtspaziergang sahen wir, dass die stadt noch immer von dem schweren erdbeben von 1773, wo sie fast komplett zerstört wurde, schwer gezeichnet ist. trotzdem weist sie ein schönes koloniales stadtbild auf.

in rio dulce war dann wieder einmal eine bootsfahrt am gleichnamigen fluss angesagt. dabei sahen wir das castillo san felipe, das im 17. jhd. zum schutz vor piratenüberfällen gebaut wurde.

danach ging es richtung livingston, vorbei an der breitesten stelle des flusses, wo wir viele vögel, seerosen und die typischen häuser auf stelzen entlang des ufers sahen.

die nacht durften wir zwischen zwei schiffen verbringen 😉

von rio dulce ging die reise weiter nach tikal, wo die besichtigung der maya anlage von tikal auf dem programm stand. in tikal lebten zur blütezeit ca. 75.000 menschen. heute sind über 3.000 strukturen wie z.b. tempel, paläste, ballspielplätze usw. bekannt. im zeremonialem zentrum stehen 200 stelen die in maya-schrift von den herschern und der geschichte der stadt berichten. hier steht mit etwa 65m die höchste tempelpyramide der maya-welt.

so, nun ging es über die nächste grenze, von guatemala nach belize, dem einzigen englischsprachigen land südamerikas. diese fahrt hätten wir uns ersparen können – für zwei tage belize mussten wir an der grenze eine menge geld bezahlen (nutzungsgebühr fürs auto, versicherung usw, usw…).
besichtigt haben wir die „hermannshöhle“. eine unbeleuchtete kalksteinhöhle in die – sofern man eine taschenlampe dabei hat, man 400 m bis zu einem wasserpool laufen kann.

gebadet haben wir anschließend in einem „blue hole“. das war es auch schon mit belize und wieder einmal stand ein grenzübergang bevor, von belize nach mexiko. was wir dort noch alles erlebten, und wie es auf unserer route weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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von nicaragua nach honduras…

von nicaragua nach honduras im schnelldurchlauf.
heute wieder einmal ein grenzübergang, diesmal von costa rica nach nicaragua, und es war nicht nur ein langwieriger, sondern vor allem ein chaotischer und unübersichtlicher grenzübergang. schon weit vor der grenze bildeten sich kilometerlange lkw-schlangen, an denen wir aber vorbeifuhren, wenn auch nicht immer problemlos, und dann ging es los:
> an der grenze rechts parken
> treppe runter in das kleine grüne gebäude
> kopie der temporären einfuhr anfertigen und ausreisegebühr bezahlen (ja, auch wenn man ein land verläßt muss man geld bezahlen)
> weiter zur migracion, rechts an einem großen gebäude entlang und dann links gegenüber in das gebäude hinein und einen weißen länglichen zettel ausfüllen
> dann zur aduana (zoll), etwas versteckt, d.h. die straße in die richtung laufen aus der wir gekommen waren, vorbei an den parkenden lkw´s, und nach ca. 200m einen betonierten weg nach rechts
> links ist der schalter „fotocopias“ und gegenüber die treppe hoch
> am schalter alle papiere in original und kopie vorlegen
> man bekommt einen stempel auf die kopien sowie einen laufzettel mit stempel
> jetzt mit dem fahrzeug 800m zur einreise nicaragua weiterfahren
> an einem kleinen häuschen nimmt jemand den laufzettel ab und beamte stellen allerlei fragen (woher, wohin, wie lange…) und fotografieren die dokumente
> weiter nach rechts zur fumigation (desinfektion) fahren, aussteigen und für das fahrzeug bezahlen
> man bekommt wieder ein formular zum ausfüllen (benötigt man später)
>  jetzt durch die desinfektion fahren und danach rechts hinter das gebäude fahren und parken
> am schalter covid-test und einen kleinen weißen zettel mit stempel in empfang nehmen
> beim eintreten ins migrationsgebäude notiert ein beamter die passnummer per hand  in eine liste
> an einer kleinen bude links zahlt man 1usd für die municipalidad (gemeinde) pro person (das war der geringste betrag)
> wieder geht es zur migracion, diesmal personeneinreisegebühr
> dann haftpflichtversicherung, obwohl wir bereits vorab eine versicherung abgeschlossen hatten  m u s s  man für 12usd eine pflichtversicherung kaufen
> mit dem bereits früher ausgefüllten formular gab es schließlich den fahrzeugeinreisestempel
> nun mit dem fahrzeug ums gebäude herumfahren, es wird mittels scanner geröntgt
> danach in einem blauen gebäude die treppe hoch bis zum schreibtisch vor einem büro
> einer dame die dokumente im original und in kopie geben und ein anderer beamter druckt die temporäre einfuhrgenehmigung aus
> wieder runter und einen beamten suchen der das womo kontrolliert und stempel und unterschrift auf die temporäre einfuhrgenehmigung macht
geschafft, willkommen in nicaragua. aber, ca. 5km nach der grenze wieder eine kontrolle. stimmt etwas nicht, wird man zur grenze zurückgeschickt, z.b. wenn man keine pflichtversicherung abgeschlossen hat. so sieht der grenzübertritt aus – geduld und viel nervenkraft mitbringen.

das erste ziel in nicaragua war granada. in granada machten wir mit kutschen eine stadtrundfahrt – ein bisserl sehr touristisch, aber trotzdem recht nett

. viel spannender war von granada aus der ausflug in den masaya nationalpark, wo wir auf einer asphaltstraße durch ein lavafeld (vom ausbruch im jahre 1670) bis an den kraterrand des noch aktiven vulkans „nindiri“ fahren konnten. gegen abend konnte man sogar die lava glühen sehen – sehr spektakulär.

das nächtse highlight war der besuch in der zigarrenfabrik „a.j. hernandez“. hier konnten wir sehen unter welchen schweren bedingungen die frauen und männer für die herstellung der zigarren vom tabakblatt bis zur zigarre arbeiten müssen, alles in handarbeit und in fließband tempo.

am nächsten tag fuhren wir wieder über eine grenze, wir reisten von nicaragua nach honduras – diesmal erspare ich euch die beschreibung des langwierigen prozederes an der grenze J

in honduras war eines unserer besichtigungsziele der „parque arqueologico los naranjos“ hier entwickelte sich einst die „lenca kultur“. durch den immergrünen regenwald führen angelegte wege wo man eine vielzahl tropischer pflanzen entdecken kann.

„el puente“ eine maya anlage und ein archäologischer park mit neun tempeln – die anlage wurde erst 1994 zur besichtigung eröffnet.

in copan ruinas, wo wir zwei nächte verbrachten, gingen wir am abend in die stadt, wo wir uns verschiedene karfreitag´s prozessionen ansehen konnten

und es gab auch noch ein schönes feuerwerk zu sehen.

der tag darauf führte uns zu den „copán ruinas“ die südlichste maya-stätte. copán ist einer der wichstigsten und ausgedehntesten ausgrabungsstätten der maya hochkultur.

und wieder einmal stand ein grenzübergang bevor, von honduras nach guatemala. was wir dort alles erlebten, und wie es auf unserer route weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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