revolverhelden und andere geschichten…

revolverhelden und andere geschichten
nachdem wir bei nogales/mexiko die grenze in die usa überschritten hatten – war übrigens eine total freundliche, unkomplizierte und schnelle einreise – war unsere erste station tombstone.

in tombstone angekommen mussten wir natürlich den berühmtesten saloon der stadt – „big nose kate’s saloon“ aufsuchen um bier und whisky zu trinken.

das erste frühstück in amerika – ganz klassisch, nur die hash browns fehlten 😉
der nächste tag war mit einer stadtbesichtigung ausgefüllt. tombstone, berühmt durch wyatt earp, seine brüder und john henry holliday, bekannt unter seinem spitznamen doc holliday. die legendäre schießerei vom 26. oktober 1881 am o.k.corall wird natürlich bis heute nicht nur auf der main street nachgestellt, sondern ganz besonders im o.k. corall.

tombstone lebt bis heute von der westernlegende – einfach herrlich das treiben anzusehen.

tombstone war aber auch bekannt aufgrund seiner silberminen, von denen wir auch eine besuchten, die “goodenough silbermine“,

und zum abschluss des tages ging es per „trolly tour“ nochmals rund um die stadt.

so, das war der auftakt für unseren amerika-kanada-alaska teil.
nach den eher ruhigeren tagen in tombstone gehen unsere routen jetzt quer durch arizona weiter.
was wir dort noch alles erleben, und wie es weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

alles liebe von den
hovi´s on tour

guatemala – belize…

guatemala – belize… nachdem wir den grenzübergang von honduras nach guatemala hinter uns gebracht hatten, ging es über chiquimula nach antigua de guatemala.
bei unserem stadtspaziergang sahen wir, dass die stadt noch immer von dem schweren erdbeben von 1773, wo sie fast komplett zerstört wurde, schwer gezeichnet ist. trotzdem weist sie ein schönes koloniales stadtbild auf.

in rio dulce war dann wieder einmal eine bootsfahrt am gleichnamigen fluss angesagt. dabei sahen wir das castillo san felipe, das im 17. jhd. zum schutz vor piratenüberfällen gebaut wurde.

danach ging es richtung livingston, vorbei an der breitesten stelle des flusses, wo wir viele vögel, seerosen und die typischen häuser auf stelzen entlang des ufers sahen.

die nacht durften wir zwischen zwei schiffen verbringen 😉

von rio dulce ging die reise weiter nach tikal, wo die besichtigung der maya anlage von tikal auf dem programm stand. in tikal lebten zur blütezeit ca. 75.000 menschen. heute sind über 3.000 strukturen wie z.b. tempel, paläste, ballspielplätze usw. bekannt. im zeremonialem zentrum stehen 200 stelen die in maya-schrift von den herschern und der geschichte der stadt berichten. hier steht mit etwa 65m die höchste tempelpyramide der maya-welt.

so, nun ging es über die nächste grenze, von guatemala nach belize, dem einzigen englischsprachigen land südamerikas. diese fahrt hätten wir uns ersparen können – für zwei tage belize mussten wir an der grenze eine menge geld bezahlen (nutzungsgebühr fürs auto, versicherung usw, usw…).
besichtigt haben wir die „hermannshöhle“. eine unbeleuchtete kalksteinhöhle in die – sofern man eine taschenlampe dabei hat, man 400 m bis zu einem wasserpool laufen kann.

gebadet haben wir anschließend in einem „blue hole“. das war es auch schon mit belize und wieder einmal stand ein grenzübergang bevor, von belize nach mexiko. was wir dort noch alles erlebten, und wie es auf unserer route weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

alles liebe von den
hovi´s on tour

panama und costa rica…

panama und costa rica…
nachdem wir wieder mit der island express fähre von der inselgruppe pearl islands – saboga und contadora nach flamenco island (stadtteil von panama city) zurückgekehrt waren besichtigten wir panama city und besuchten den panamakanal. beides fand ich nicht so aufregend, da wir bei der stadtrundfahrt nur einen kleinen teil von panama city zu sehen bekamen und der moderne architektonisch eindrucksvolle neue teil im rahmen unserer gruppentour nicht besucht wurde.

beim panamakanal war das beste der film von der entstehung des kanals, denn unser tourguide führte uns zu einer zeit an den kanal, wo mit 100% sicherheit kein schiff den kanal passierte. schade, wäre interessant gewesen so ein riesen ding in der schleuße zu sehen.

weiter ging es über valle de antón – playa las lajas nach david. in david war unser übernachtungsplatz am gelände der bekanntesten rumfabrik panamas, die im jahre 1915 von don guillermo tribalos gegründet wurde – „carta vieja“. nach einer ausgiebigen besichtigung und verkostung des köstlichen rums verbrachten wir eine angenehme nacht 😉

am nächsten morgen ging es wieder einmal über die grenze. diesmal fuhren wir von panama nach costa rica. wie immer ein langwieriger grenzübergang, mit für unsere begriffe teilweisen nicht nachvollziehbaren dokumenten- und formularaufwand – na ja, das ist eben südamerika. unser heutiges ziel – sierpe.
hier unternahmen wir eine bootstour am estero azul durch die mangroven, bei der wir verschiedene tiere und pflanzen vom fluß aus beobachten konnten.

die nächste etappe ging von sierpe nach dominical. kein besonderer fahrtag aber ein wunderschöner freier stellplatz an der playa dominicalito. gemütlich den tag ausklingen lassen war die devise.

der nächste tag führte uns durch das talamanca-gebirge und den nebelwald. wir erreichten auch den höchsten punkt der panamericana. steile und sehr viele kurven prägten die etappe. wir schauten uns in cartago die „basilika unserer engelsfrau“ an,

unternahmen einen ausflug zum vulkan poás, einem noch aktiven vulkan

und statteten der kaffeefarm „doka estate“ einen besuch ab, wo uns alles zum thema kaffee, vom pflänzchen bis zur fertigen mischung, erzählt wurde.

am arenalsse entdeckten wir einen schönen ruhigen übernachtungsplatz, wo wir in lustiger gesellschaft den abend und die nacht verbringen konnten.

ehe wir über die grenze nach nicaragua gingen stand noch ein kühles bad am wasserfall „lianos del cortés“

und der besuch des „puentes colgantes del arenal“ mit seinen „el mistico hanging bridges“ – hängebrücken durch den regenwald, auf unserem programm. ein privates naturschutzgebiet von etwa 250 ha. das projekt besteht aus 8 festen brücken zwischen 8 und 22 meter länge und 6 hängebrücken mit längen zwischen 48 und 98 metern. jeder meter der 3,1 km ist es wert ihn zu gehen – tolles erlebnis.

so, nun stand uns ein weiterer grenzübergang von costa rica nach nicaragua bevor. was wir dort alles erlebten, und wie es auf unserer route weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

alles liebe von den

hovi´s on tour

2 wochen, oder 14 tage…

2 wochen, oder 14 tage, und dann heißt es „bienvenido a buenos aires – la aventura puede comenzar“.

schnell ist die zeit vergangen und unsere abreise nach buenos aires steht so kurz vor der türe.

wir haben noch abschied vom herbstlichen wien, unseren freunden und natürlich von unserer familie genommen. obwohl wir uns schon sehr auf dieses abenteuer panamerikana freuen, war es ein komisches gefühl, als wir in die augen unserer kinder und enkelkinder zum abschied blickten. besonders haben uns die abschiedswünsche unserer enkelkinder berührt. sie schrieben sie eigenhändig auf eine schöne karte, die wir natürlich auf die reise mitnehmen werden um sie quasi immer bei uns zu haben.

jetzt beginnt das reisefieber – haben wir auch nichts vergessen? haben wir alles erledigt? alles soweit wie erforderlich abgemeldet? alle impfungen? – nochmals die packlisten durchgecheckt (zum wie vielten male *hahaha*), gehört noch etwas organisiert? usw.usw.
komisch, wenn wir innerhalb von europa längere reisen planen ist das nicht so, aber für zwei jahre übersee ist man doch etwas sensibler.

unser cleverchen shippert momentan schon vor brasilien und befindet sich im hafen von santos. so vermuten wir, das es sich pünktlich in zarate einfinden wird und wir es glücklich und hoffentlich unversehrt in empfang nehmen können.

so, das nächste mal melden wir uns bereits aus argentinien und wir freuen uns schon, euch auf diese reise mit unseren bildern und berichten mitzunehmen.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

panamericana? ja…

panamericana? ja, wir werden sie fahren und noch ein wenig mehr.
unsere entscheidung über unsere nächste reise ist gefallen. ab herbst 2022 werden wir uns auf eine 2-jährige fotoreportage begeben. wir werden unseren campervan von wien nach hamburg bringen und ihn von dort aus nach montevideo verschiffen.

ein wenig später werden auch wir uns nach motevideo begeben, aber mit dem flugzeug. in montevideo werden wir einige tage verbringen und unseren campervan in empfang nehmen und schließlich das abenteuer starten.

die reiseroute wird von uruquai nach argentinien – feuerland – chile – bolivien – peru – ecuador – kolumbien – panama – costa rica – nicaragua – honduras – guatemala – belize – mexiko – nordamerika – alaska und kanada führen.

da es auf dieser ca. 66.000 km langen reisestrecke so viele highlights gibt würde es den rahmen sprengen, sie hier alle aufzuzählen. es sind jedenfalls viele, viele… aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den
hovi´s on tour