immer weiter richtung norden…

immer weiter richtung norden. von anchorage aus starteten wir zu unserem nördlichsten punkt unserer panamericana tour. erste station war noch knapp ausserhalb von anchorage, wo wir im „alaska native heritage center“ nicht nur über die hiesige kultur informiert wurden,

sondern auch noch eine nette begegnung mit der tierwelt hatten. mitten im freigelände des museums maschierte ein schwarzbär seelenruhig am cafe vorbei, wo ich gerade ein eichhörnchen bei der futtersuche beobachtete.

tja, tierbeobachtungen kann man in alaska selbst im museum machen „ggggg“.

jetzt ging es nach chugiak, wo wir uns im eklutna village historical park – der park ist die älteste kontinuierlich bewohnte athabaskan-siedlung in der region – die st. nicholas kirche

sowie bunte geisterhäuser, die direkt über den gräbern errichtet wurden, ansahen.

in knik machten wir noch einen kurzbesuch im „knik museum und sled dog mushers hall of fame“ ehe wir zu unserem heutigen ziel – talkeetna aufbrachen.

talkeetna, ein niedlicher kleiner ort mit vielen restaurants und pubs,

sowie einem kleinen museum das „talkeetna historical society museum“, welches einige kuriose dinge ausgestellt. besonders gefallen hat mir die earth quake alaska uhr oder das erste batterieradio von talkeetna.

geschlafen hatten wir direkt im ort am hauptplatz neben einem kleinen park, aber ehe wir talkeetna verlassen haben mussten wir natürlich der denali brauerei einen besuch abstatten, wo wir einige der köstlichen biere verkosteten.

von talkeetna ging es weiter in den denali nationalpark, aber was wir da alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den
hovi´s on tour

alaska-braunbären fotoshooting…

alaska-braunbären fotoshooting.
für unseren letzten tag in anchorage haben wir uns einen ganz besonderen wunschtermin aufgehoben. „wir wollten gerne mit einem wasserflugzeug zu einem abgelegenen ort fliegen, wo wir alaska-braunbären aus nächster nähe beobachten können“.
gesagt getan, mit einem wasserflugzeug der „ellison air“

ging es an die redoubt bay um die einmaligen tiere zu sehen und zu fotografieren.

wir flogen ca. eine stunde südwestlich von anchorage zum eingang des lake clark wilderness preserve.

als wir während des fluges aus den fenstern des wasserflugzeugs schauten, waren wir fasziniert von der wunderschönen unberührten landschaft. wir sahen auch die gipfel von zwei vulkanen, den mount redoubt und den mount iliamna. die schneebedeckten chigmit mountains säumen den horizont. außer ein paar bohrinseln gab es nirgends eine spur von menschlichkeit.

nach der landung wurden wir von john ellison mit einem kleinen motorboot zum bärenbeobachtungsplatz gebracht.kaum angekommen sahen wir auch schon die ersten bären.

bis auf wenige meter fuhren wir an die tiere heran, so nah dass sie dich erschauern lassen. aber die bären kümmerten sich nur darum, ob und wie sie an die lachse kommen.

die braunbärenmütter und ihre jährlingsjungen unterhielten uns während unseres besuchs.

es wurde untereinander gerangelt und herumgetobt.

schön war es auch zu beobachten wie die bärenjungen ihre mutter genau beobachteten, wie sie es schaffte fische zu fangen.

viel zu schnell endete unser abenteuer und wir mussten wieder zum flugzeug zurück, aber dank john ellison, besitzer von „ellison air“ wurde unser traum, die alaska-braunbären aus nächster nähe in ihrer natürlichen umgebung zu sehen, wahr. es war eine der unglaublichsten erlebnisse auf unserer panamerikana reise. ein ort der es wert war, erreicht zu werden – einfach unvergesslich.

von anchorage ging es weiter nach talkeetna, aber was wir da alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.
bis dahin
alles liebe von den
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wer rastet der rostet…

wer rastet der rostet, also ging es flott weiter. immer höher in den norden von alaska.
vom matanuska glacier nach seward. der „miller’s landing campground“, den wir uns für die erste nacht in seward ausgesucht hatten, mit wenig komfort aber himmlisch ruhig in toller natur.

am weg dorthin machten wir einen abstecher zur „musk ox farm“, wo wir eine interessante führung mit vielen neuen erkenntnissen über die zucht und z.b. der haar- (fell-)verwertung der musk oxen bekamen, denn von diesen tieren erhält man die weichste und teuerste wolle die es gibt.

ein muss für uns war auch in seward das „alaska seaLife center“. eine tolle anlage und es gab wirklich viel zu sehen – im wasser und auch außerhalb. ein besuch lohnt sich auf jeden fall.

am nachmittag ging es dann mit „major marine tours“ auf eine wildlife und glacier cruise. ja, das wetter war eher bescheiden, bewölkt und grau in grau, aber das tat unserer tour keinen abbruch. fantastische gegend, orcas, seeadler, mountain sheeps, seevögel usw, usw…

die zweite nacht in seward verbrachten wir in einer sicheren umgebung, nämlich genau vor der örtlichen polizeistation. in der früh lächelte uns ein polizist freundlich zu, unsere einladung, ob er einen kaffee mit uns trinken wolle, lehnte er aber freundlich ab.

das ziel für die nächsten zwei tage war homer. genächtigt haben wir am „ocean shores rv park“. gemütlich mit allem drum und dran und direktem blick aufs wasser.

den ersten tag verbrachten wir mit einer wanderung zum exit glacier im kenai fjords national park. eine gemütliche wanderung bei der ganz deutlich zu sehen war, wie der gletscher in den letzten jahren rigoros zurück ging. 1926 war der gletscher noch am wanderweg, und selbst 2010 reichte er noch bis zu der stelle wo wir die fotos gemacht haben. unglaublich und einfach besorgniserregend wasdie zukunft betrifft.

den nächsten tag in homer starteten wir gleich in der früh mit einer bootstour mit „seabird ventures“. davey brachte uns mit seiner seabird in den kachemak bay state park.

es gab viel zu sehen und wir bekamen wunderschöne eindrücke von der natur und den tieren die hier frei leben. die tour ist zu empfehlen und wir würden sie sofort wieder machen.

am nachmittag besuchten wir kurz das „pratt museum“,

ehe wir einen ausgedehnten bummel am homer spit machten. da war wirklich was los und es gab viel zu sehen. lecker waren auch die heilbutt fish & chips, die hier gefischt werden.

über den old sterling highway ging es weiter nach ninilchik zur holy assumption church.

vorher noch einen blick auf den „mount redoubt“ geworfen. dieser ist ein mit gletschern bedeckter, aktiver strato-vulkan und mit 3108 m der höchste berg der aleutenkette. kenai war der nächste stop mit einer old town walking tour

und einem „jauserl“ in veronicas coffee-house.

den abschluss des tages fanden wir am watson lake bei sterling.

der nächste tag führte uns zum portage glacier wo wir am portage lake eine cruise mit „gray line alaska“ unternahmen.

nach der bootsfahrt unternahmen wir noch eine wanderung zum byron glacier trailhead. am gletscherfeld merkte man ganz stark die umweltverschmutzung, von weiß fast keine spur mehr,

aber alles in allem ein schöner eindrucksvoller tag an dem wir wieder einmal einen versteckten stellplatz fanden.

als nächstes steuerten wir anchorage an, wo wir uns einige tage aufhielten. am weg dorthin besuchten wir das „alaska wildlife conservation center“ in portage. das im jahr 1993 gegründete alaska wildlife conservation center (awcc) ist ein gemeinnütziges schutzgebiet, das sich der erhaltung der tierwelt alaskas durch naturschutz, bildung, forschung und hochwertige tierpflege verschrieben hat. awcc nimmt das ganze jahr über verwaiste und verletzte tiere auf und bietet ihnen ein zuhause für immer. einen besuch sollte man einplanen es gibt viel zu sehen.

in anchorage unternahmen wir einiges, so z.b. die „deluxe city trolley tour“, warfen einen blick in die berühmte messererzeugung, „the ulu factory“, genossen im sydney laurence theatre die „aurora – alaska’s great northern lights-show“, speißten ganz vornehm und köstlich an der strasse bei einem street food stand und sahen bei einem spaziergang den fischern beim lachsfischen zu. einfach ein gemütlicher tag.

unser nächster tag in anchorage war etwas ganz besonderes, aber was wir da alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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theater – zugfahrt – bären – heilkräuter und ein gletscher…

theater – zugfahrt – bären – heilkräuter und ein gletscher…

nachdem wir uns am campingplatz in skagway für die nächsten drei tage gemütlich eingerichtet hatten, war unser erster weg ein rundgang durch die stadt, um zu sehen was hier angeboten wird. wir besuchten den hafen mit den großen kreuzfahrtschiffen die hier täglich anlegen, die lokalen brauereien und den alten friedhof und ließen die stadt einfach auf uns wirken.

als uns dann die frivole aufforderung aus einem fenster im ersten stock zugerufen wurde – „kommt in die show und ich zeige euch mein zweites bein“,

waren wir neugierig geworden und besorgten uns tickets für die show im „the days of ’98 show theatre“.
die ereignisse, die in dieser show dargestellt werden, stammen aus den historischen aufzeichnungen von skagway und konzentrieren sich auf soapy smiths geschäfte, machenschaften und herrschaft über die stadt während des klondike-goldrausches von 1897 und 1898. einfach köstlich und ein muss, wenn man in skagway ist.

der nächste tag war mit einer historischen zugsfahrt zum white pass, der „white pass summit excursion“ ausgefüllt. eine wirklich atemberaubende landschaft mit historischen markern und sehenswürdigkeiten.

tags darauf verließen wir skagway, rauf auf die fähre und ab nach haines.

nach ankunft der fähre in haines waren es nur wenige kilometer zu unserem campingplatz direkt am meer – „oceanside rv park haines“. ein äußerst gepflegter platz, mit allem ausgestattet was man so braucht, und sogar ein gemütliches clubhaus mit meerblick stand zur verfügung.

die tage waren lang, es blieb ja ungewöhnlich hell, also machten wir noch einen abendlichen stadtrundgang und sahen uns bei der totem poles self guided city tour

ein wenig im zentrum um,

ehe wir in der ortsansässigen brauerei den tag ausklingen ließen.

weiter ging es richtung kluane lake. teils auf guten strassen, teils auf etwas „urbanen“ strassen.

besuchten eine heilige gedenkstätte der indigenen alaska´s

und verbrachten die nacht auf einem aufgelassenen campingplatz auf dem wir überraschend die einzigen gäste waren. ein sehr ruhiger und schöner stellplatz.

unser nächstes ziel war tok, ein reiner fahrtag, aber mit zwei schönen erlebnissen. das erste – zwei braunbären, die uns einfach vors auto gelaufen sind. die beiden hatten keinen stress und ließen sich von unserer fotografiererei nicht stören. eine tolle begegnung.

das zweite – bei einer rast an einem kleinen see, lernten wir tommy bird kennen. ein indigener, mascha und heiler, der uns einige geheimnisse verriet und uns heilwurzeln gegen bluthochdruck, magenbeschwerden, fieber usw. schenkte. ganz toll zu hören, wie man sich eigentlich auch rein mit natürlichen mitteln heilen kann, sofern man das nötige wissen hat.

in tok quartierten wir uns am „tok rv village campground & cabins“ ein. hier kann man wäschewaschen, ausgiebigst heiß duschen und vor allem ruhig übernachten. eine gemütliche bar für das gute-nacht-getränk, treffpunkt vieler ortsansässiger, gibt es auch. diesen campground und die netten besitzer können wir gerne weiter empfehlen.

am nächsten tag war eine geführte wanderung geplant, der edge nature trail zur matanuska glacier viewing platform. leider sind wir um einige minuten zu spät gekommen und man hat uns zur letzten tour nicht mehr reinfahren lassen – schade. so konnten wir den matanuska glacier nur aus der ferne fotografieren. wir haben uns dann ganz in der nähe einen stellplatz direkt am fluss gesucht. ein bisserl eine tricky anfahrt, aber der stellplatz war super und kostenfrei.

unser nächstes ziel – seward, aber was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin
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auf nach alaska…

auf nach alaska, das war ab jetzt unsere devise. nicht mehr lange aufhalten, naja ein wenig haben wir am weg schon noch mitgenommen, aber das erklärte hauptziel war alaska.

route keystone – hardin
endlos weite strassen die uns schließlich zu einem historischen stop brachten. das „little bighorn battlefield national monument“. für veteranen ein muss, für nicht so kriegs-affine ist es eher ein wenig deprimierend, wenn man bedenkt wie hier die indigenen niedergemetzelt wurden. aber man hat es einmal gesehen und das wars.

die nacht haben wir dann in hardin auf dem „grand view campground“ verbracht. ein netter, gepflegter cp mit freundlichem und hilfsbereitem personal.

bei sehr durchwachsenem wetterfuhren wir die route hardin über anaconda nach coeur d’alene wo wir uns wieder einen campingplatz zum übernachten ausgesucht haben. den „wolf lodge campground“. gemütlich, sauber und nicht wirklich laut, obwohl der highway in der nähe war – empfehlenswert.

die strassen waren lang und immer länger,

aber schließlich erreichten wir winthrop. ein städtchen wie aus alten zeiten.

auf der route von winthrop nach bellingham wurden wir auf den pässen von schneefall und nur 2°celsius außentemperatur überrascht – ja, das gibt es auch noch ende juni in dieser gegend ;-). zum glück hörte der schneefall ein stück weiter unten wieder auf

und wir erreichten bellingham. in bellingham, einer doch etwas größeren stadt, fanden wir zum glück auch wieder einen netten kostenlosen stellplatz für die nacht.

nächste route bellingham – cache creek – wells – prince george – barkerville – kitwanga.
entlang der route lag lillooet, wo wir einen besuch im örtlichen museum machten. es ist immer wieder lustig zu sehen welche geräte früher verwendet wurden, oder z.b. die flasche aus karlsruhe – extrabrand nur für canadier.

und dann war es soweit. auf der strecke nach barkerville sahen wir wieder einen bären – ein schwarzbär, der sich zwar noch ein wenig scheu vor uns versteckte, aber immerhin wir haben ihn entdeckt. welch eine freude.

ähnlich wie im lillooet museum erging es uns im „barkerville historic town & provincial park“. eine stadt die nach einem vernichteten brand wieder historisch aufgebaut wurde. man konnte in die häuser hinein und sehen wie die leute damals gelebt haben. man sah wie die kirche, der praktische arzt, der zahnarzt, der friseur, die schule usw. aussahen. hier kann man wirklich die (neu)zeit vergessen. einfach einen besuch wert.

richtung kitwanga machten wir unseren tea-time stop an einem see

und bei der weiterfahrt sahen wir ihn dann – einen weiteren schwarzbär. der war nicht so schüchtern sondern folgte gleich unserem fahrzeug.

aussteigen und fotografieren war da nicht drin – leider. aber es war trotzdem wieder ein erlebnis.

jetzt waren es nurmehr wenige kilometer in herrlicher landschaft bis zu unserem ziel die grenze zu alaska zu erreichen.

schöne strassen und plötzlich siehe da, da war wieder ein schwarzbär der unbeeindruckt von unserem fahrzeug gemütlich auf der strasse spazierte, bis er uns schnell noch einen letzten blick zuwarf und dann wieder im wald verschwand – herrlich.

dann war es geschafft und alaska erreicht, wo wir mit „bestem“ wetter empfangen wurden

das sich aber bis zur grenzstelle besserte. also rüber über die grenze, schnell noch ein selfie mit den herren der mountain patrol, die richtige zeit eingestellt und…

auf zu unserem nächsten ziel – skagway aber was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den
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vom rodeo, dem teufelstower und den vier präsidenten…

vom rodeo, dem teufelstower und den vier präsidenten
nach dem yellowstone nationalpark war unser nächstes ziel cody. cody bekannt durch zwei dinge – 1. die heimat des berühmten william f. cody, genannt buffalo bill, und 2. dem täglichen nacht rodeo. wir besuchten beides.
zuerst das „buffalo bill center of the west“, wo wir viele informationen über buffalo bill´s leben erhielten und erfuhren, welch ein show man er war.

anschließend ab zum nacht rodeo, auf das wir uns wirklich gefreut haben, da wir bis dahin noch nie eines live gesehen hatten. gute stimmung und nachdem eine reiterin mit der usa-flagge zur hymne durch die manege ritt, und alle leute zum gemeinsamen gebet

aufgestanden waren, konnte es losgehen. zuerst waren die cowboys auf den wilden und nicht zugerittenen pferden an der reihe. dürfte doch nicht so leicht sein, denn das absteigen war vorprogrammiert – herrlich.

als nächstes war das einfangen und fixieren der kälber an der reihe. zum gaudium der leute konnten einige kälber dem lasso entkommen.

nun war das bullenreiten in verschiedenen klassen an der reihe – na da ging es heftig zur sache – das puplikum pfiff und applaudierte allen reitern.

leider begann es zu regnen, für uns zuseher kein problem, da wir unter einem großen tribünendach saßen, aber für die reiter und tiere war es nicht angenehm und auch die lichtverhältnisse zum fotografieren wurden schlechter. also konnten wir nur noch das schnellreiten im slalomparcours fotografieren

und dann hieß es kamera weg und den rest der veranstaltung einfach genießen. tipp: wer nach cody kommt sollte sich das „cody nite rodeo im stampede park“ auf gar keinen fall entgehen lassen.

von cody ging es weiter nach sheridan. fast durch zufall entdecken wir ein kleines aber feines museum das „museum of flight & aerial firefighting“ und sahen uns die historischen flugzeuge und damals verwendeten gerätschaften zur brandbekämpfung an. schon interessant, welche geschichte hinter den ausgestellten flugzeugen steht, z.b. die beechcraft modell 18, aerial tanker 127, oder eine loockhed p2v7 neptune usw.usw. schön zum ansehen und interessant ihre geschichte.

 

der weg nach sheridan führte uns durch enge schluchten

und über ein hochplateu, wo wir das glück hatten ein moosepärchen beobachten zu können. es ist immer wieder ein besonderes erlebnis tiere in freier natur zu sehen.

in sheridan besuchten wir die legendäre „king’s saddlery mit dem the don king museum“. donald l. king war wahrscheinlich einer der berühmtesten sattlermeister. aus aller welt bekam er aufträge für speziell reich verzierte sattel. natürlich war er auch in der rodeoszene eine legende, da seine handgefertigten seile in jeder länge und stärke sowie in unterschiedlichen materialien erhältlich sind. in seinem museum konnte man so manches tolle stück bewundern sowie die notwendigen werklzeuge die zur herstellung eines sattels benötigt werden und auch donald l. king´s meisterstück konnten wir sehen. sehr interessant und allemal einen besuch wert.

nächste route: sheridan – aladdin
an diesem tag war das highlight der devils tower. schon von weiten kann man ihn sehen. das devils tower national monument, auch grizzly bear lodge genannt, ist das erste us-nationaldenkmal, das 1906 im nordosten von wyoming in der nähe des belle fourche river errichtet wurde. ein natürlicher felsturm, überrest eines vulkanischen eindringens, welches durch erosion freigelegt wurde. der turm hat eine flache spitze, geriffelte seiten und ist 264 meter hoch, gemessen von seiner basis. der turm entstand wahrscheinlich, als geschmolzenes gestein, das nach oben drückte, auf eine harte gesteinsschicht stieß und gezwungen war, sich in eine flache form auszubreiten. flechten bedecken teile des turms, auf seiner spitze wachsen salbei, moos und gras und auf dem gipfel leben streifenhörnchen und vögel.
der turm ist eine heilige stätte für viele plains-indianer. der monat juni ist eine besonders wichtige zeit im religiösen kalender der plains, in der viele menschen diese heilige stätte besuchen, um rituale abzuhalten.

nächste route: aladdin keystone
natürlich war das tagesereignis der besuch von mount rushmore. von einem kleinen parkplatz aus sahen wir gleich zu beginn georg washington.

sicher hat jeder schon viele bilder von mount rushmore gesehen, doch wenn man an ort und stelle ist, ist es schon sehr beeindruckend welche dimensionen dieses monument hat. die majestätischen figuren von george washington, thomas jefferson, theodore roosevelt und abraham lincoln, umgeben von der schönheit der black hills von south dakota, sind einfach sehens- und bewundernswert.
der bildhauer gutzon borglum wählte diese vier päsidenten aus, weil sie aus seiner sicht die wichtigsten ereignisse in der geschichte der vereinigten staaten verkörperten. die köpfe wurden aus dem granit heraus gesprengt, und dann gehämmert und gemeißelt. das nachbilden der köpfe der vier amerikanischen präsidenten hat insgesamt 14 Sommer gedauert von 1927 bis 1941.

 

für die nacht haben wir uns wieder einmal ein motel genehmigt, um unserem cleverchen eine nächtliche auszeit zu gönnen. wir haben uns für „the brookside motel“ entschieden einfach, sauber und gemütlich mit sehr freundlichem personal.

bevor wir es uns auf unserem zimmer gemütlich machten, besuchten wir noch die „big thunder gold mine“ und machten eine führung durch diese. der stollen selbst ist nicht sehr lange, aber wir erhielten viele informationen über die geschichte der mine.

anschließend genehmigten wir uns noch einen kleinen schlaftrunk und dann ab ins bett 😉

unser nächstes ziel, war hardin aber was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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der yellowstone nationalpark …

der yellowstone nationalpark mit seinen heissen magma- sowie dampfquellen, geysiren, kalksteinterrassen und schlammtöpfen, was kann und soll man noch über den berühmtesten nationalpark der usa schreiben das noch nicht geschrieben wurde – nichts – jeder kennt ihn, viele haben ihn bereits besucht oder werden ihn noch bereisen.
jeder erlebte oder wird „seinen“ yellowstone auf seine art und weise erleben. aus diesem grunde werde ich bilder von „unserem“ yellowstone für sich sprechen lassen, denn ein bild sagt mehr als 1000 worte.
für die ersten nächte hatten wir uns am grant village campground einquartiert um von dort aus einige sehenswürdigkeiten zu besuchen.
ein muss war der old faithful geyser.

bei einem rundgang in der old faithful area sahen wir viele geysire wie den anemone geysir, den beehive geysir, den depression geysir, den giant geysir, den riverside geysir, morning glory pool, turtle geysir, wave spring, liverty pool, den red spouter, clepsydra geysir, etc.etc.

ein stück weiter besichtigten wir die discover grand prismatic springs – yellowstone´s größte hot springs mit dem excelsior geysir, grand prismatic spring, opal pool und dem turquoise pool.

am nächsten tag wechselten wir innerhalb des yellowstone nationalparks vom grant village campground zum indian creek campground. schon die anfahrt dorthin war wunderschön und ereignisreich – grand loop road: hayden valley, north rim drive, dunraven pass, upper terrace loop drive.

auch wildtiere konnten wir aus nächster nähe beobachten. z.b. schwarzbären,

bisons,

rehe, gänse, erdmännchen, eichhörnchen und murmeltiere.

schöne aufregende begegnungen.
vor dem verlassen des yellowstone nationalparks besichtigten wir auch noch die roaring mountains

und das norris geyser basin. dieses ist nicht nur das älteste sondern auch das heißeste geysir basin.

unser nächstes ziel, war unter anderem das städtchen cody. was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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hot springs und eine große stadt …

hot springs und eine große stadt …

route bryce canyon – fish lake bei richfieldnach den tollen wanderungen im bryce canyon ging es über den „all-american road scenic byway 12“ richtung fish lake.
einen besichtigungsstop bauten wir bei mossy cave und tropic ditch falls ein.

durch die wunderbare landschaft ging es dann weiter

bis zu unserem übernachtungsplatz am fish lake.

route richfield – kanosh
auf unserem heutigen tagesprogramm standen zwar auch die mystic hot springs, die aber in privatbesitz sind und leider geschlossen hatten. macht nichts, hatten wir halt mehr zeit für unser tageshighlight, die „meadow hot springs“. die anfahrt über wellblechpiste und tiefen schlaglöchern war zwar etwas tricky, aber in den insgesamt drei becken kann man im heißen wasser kostenlos baden und weil es so schön war blieben wir auch gleich über nacht stehen.

route kanosh – salt lake cityam weg in die mormonenstadt salt lake city sahen wir bereits die ersten tempel und schneebedeckte berge im hintergrund.

in der stadt selbst machten wir, organisiert und unterstützt von „visit salt lake“ und „southwest adventure tours“, eine geführte „salt lake city driving tour“. als erstes wollten wir zum historic temple square und mormon tabernacle, wo wir uns ein 30 minütiges orgelkonzert anhören konnten.

anschließend besichtigten wir weitere highlights der stadt – das utah state capitol, die cathedral of the madeleine, das museum der trading post, usw. usw.

den abschluss bildete eine bierverkostung in der stadtbrauerei.

alles in allem eine moderne stadt mit vielen möglichkeiten.

route salt lake city – soda springs
weiter ging es zu den „idaho´s lava hot springs“. auf dem weg kamen uns noch einige schöne plätze in die quere, wo wir natürlich einen stop einlegten.

bei den „idaho´s lava hot springs“ angekommen schnürten wir unsere badesachen und wollten uns gleich in das warme wasser stürzen – warmes wasser? es gab becken, da konnten wir nur kurz die zehen reinhalten und hatten das gefühl diese bereits zu verbrühen, so heiß war das wasser. 112°f was so viel wie 44,44° celsius ist, danke das war uns zu heiß. zum glück gab es auch „kühlere“ becken mit 102 – 105°f (38,89 – 40,56°c) und da waren wir dann auch drinnen. eine sehr schöne saubere anlage, nicht überlaufen super zum entspannen.

die nacht haben wir kurz vor dem kleinen ort soda springs auf einem freien übernachtungsplatz verbracht. am abend beobachteten wir noch einen sandsturm, aber am nächsten tag schien wieder die sonne.

route soda springs – moran
am weg in den grand teton nationalpark, und zu unserem nächsten übernachtungsplatz dem colter bay campground, gab es noch einiges zu sehen. z.b. den soda springs geyser,

die chapel of the transfiguration

und den jenny lake overlook. schön, schön schön und wieder ein herrlicher reisetag, bevor wir unser cleverchen am campground im nationalpark abstellten.
bei unserem abendspaziergang sahen wir noch eine elchkuh friedlich am wegesrand stehen.

einen lake trail konnten wir dann leider nicht mehr bewandern, da er wegen mehreren bärensichtungen geschlossen war.

unser nächstes ziel, der yellowstone nationalpark. aber was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter ging, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin
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canyon, canyon und…

canyon, canyon und…
route flagstaff – marble canyon
unser canyon start war eine hiking tour durch den antelope canyon, einem sogenannten slot canyon. d.h. von oben ist nichts von einem canyon zu sehen,

man muss einfach runter. aber dann, ja dann wird es ein wunderschönes erlebnis.
war es vor einigen jahren noch möglich alleine durch den canyon zu wandern, so geht es mittlerweile nur mehr mit einem guide. trotzdem sollte man unbedingt diese tour machen (und rechtzeitig vorab buchen).

weiter ging die fahrt über arizonas strassen.

beim marble canyon, an der navajo bridge, legten wir einen kurzen fotostopp ein – cleverchen fährt über die navajo bridge.

das heutige endziel war am soap creek auf einem freien stellplatz inmitten der wüste,

aber wer glaubt hier gibt es nichts, der sollte sich die fotos ansehen die wir am morgen gemacht haben.

route marble canyon – bryce canyon
ehe wir zum „ruby’s inn rv park & campground“ fuhren, auf dem wir zwei nächte verbrachten,planten wir noch einen abstecher zum navajo lake ein.
zu unserer überraschung war die strasse, die wir ursprünglich geroutet hatten, gesperrt – kein wunder, hier herrschte noch tiefer winter. so blieb uns nur ein stopp am seeufer, wo ich auch einen kleinen schneemann baute.

am nächsten tag war wandern im bryce canyon angesagt. gleich nach dem frühstück sind wir mit dem kostenlosen shuttle bus zur endstelle „bryce point“ gefahren.
von dort wanderten wir den rim trail entlang zum inspiration point,

dann ging es wieder ein stück weiter mit dem shuttle bus bis zum sunset point und von dort wanderten wir die kombination „navajo loop/queens garden trail“ bis zum sunrise point.

zurück zum campingplatz fuhren wir wieder  mit dem shuttle bus. müde, aber schwer beeindruckt von den unzähligen hoodoos, den farbigen felspyramiden, war es dann nicht mehr weit zu unseren betten ;-).

als nächstes ging es über den „all-american road scenic byway 12“ nach richfield.
was wir da noch alles erlebten, und wie dann unsere tour weiter geht, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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quer durch arizona…

quer durch arizona…
nach den ruhigeren tagen in tombstone gehen unsere routen jetzt quer durch arizona weiter.

route tombstone – phoenix
als erstes besuchten wir die san xavier del bac mission eine alte spanische missionskirche die südlich von tucson liegt. sie wird auch als weiße taube der wüste bezeichnet.

nächste station waren dann die old tucson studios die aber geschlossen hatten. also machten wir uns auf den weg in den saguaro national park (heimat der größten kakteen des landes,

denn der riesige saguaro ist das universelle symbol des amerikanischen westens). im visitorcenter erstanden wir den „amerika the beautiful“ annual pass, mit dem wir ein jahr lang zugang zu sämtlichen national parks in amerika erhalten – US$ 80  gut investiert.
wir machten eine kurze wanderung und fuhren anschließend den bajada loop drive wo uns die schöne landschaft mit ihren zahlreichen kakteen zu einer herrlich entspannten mittagspause einlud.

ein besuch im „desert botanical garden“ mit seiner unendlichen vielzahl an interessanten pflanzen lohnt sich.

den abschluss des tages machte ein kurzer besuch in der unserem schlafplatz nahe gelegenen brauerei, ein bierchen und dann ab ins cleverchen – wir hatten ja einen kostenlosen und ruhigen stellplatz.

route phoenix – flagstaff
heute montag war ein us-amerikanischer feiertag der „memorial day“ (gedenktag zu ehren der im krieg für das vaterland gefallenen). an diesem tag fuhren wir von phoenix nach flagstaff, machten in sedona einen ausgedehnten city walk

und fuhren dann, an unser tagesendziel flagstaff, wir kennen ja flagstaff bereits von unserer motorradtour, der route 66.
diesmal haben wir zwei brauereien besucht wo wir ausgiebig bier getestet haben – „flight of beers“ (hauptvorteil dieser bestellung besteht darin, eine vielzahl der in der brauerei erhältlichen biere zu probieren). zuerst in der „mother road brewing company“ (von links nach rechts)

und im anschluss in der „beaver street brewery“ (diesmal von rechts nach links).

nach 1 x 5 und 1 x 6 biere stellten wir einstimmig fest, die mother road brewing company hat das bessere bier und wir hatten einen eindeutigen favorieten – die nummer 4 das „ancient archive – stout.

es war ein schöner event und geschlafen haben wir gut am parkplatz bei cracker barrel.

wie unsere reise weiter geht und was wir noch alles erleben werden, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden, bis dahin

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