ein stückerl sind wir schon weiter gekommen…

ein stückerl sind wir schon weiter gekommen auf unserer reise durch schweden.

es ist der 07.juni ’18 und wir haben die nacht im best western hotel in ärjäng verbracht. heute wollen wir einfach schreiben wie es uns in den letzten tagen ergangen ist.

zuerst möchten wir euch nochmals einige bilder des „b&b ladfabriken“ zeigen. wie wir schon erwähnten, ein ganz besonderes b&b. 2013 eröffnet ist „ladfabriken“ heute ein ganz besonderer ort an dem man sich einige tage der entspannung gönnen sollte. unmittelbar am meer gelegen mit einem ganz tollen ambiente und einer -auf wunsch – herrlichen küche. „ladfabriken“ bedeutet so viel wie „fischkisten fabrik“ und ist mit vielen liebevoll zusammengetragenen und gestalteten datails ausgestattet. können wir nur jedem empfehlen. da es aber nur vier zimmer gibt, ist eine reservierung unbedingt erforderlich.

auf unserem weiteren weg besuchten wir den „skulpturenpark in pilane“. in pilane werden jedes jahr die skulpturen ausgetauscht, ausgenommen „anna“ – anna ist ein 14m hoher frauenkopf des spanischen bildhauer’s jaume plensa. interessant und wichtig ist auch die reihenfolge, in der man sich die skulpturen ansehen soll, da alles in einem zusammenhang /einer beziehung steht. wer kunst auf historischen boden sehen möchte, ist hier gut aufgehoben.

unsere reise ging weiter zum austernfischen, wir besichtigten felzeichnungen und wir fotografierten wie gestört am autofriedhof von bastnäs. heute nachmittag werden wir mit einer draisine eine kleine reise auf schienen unternehmen, aber das sind alles geschichten über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

die schweden machen dicht…

die schweden machen dicht – manchmal verständlich, wenn man sieht wie sich womo-fahrer und andere verhalten – „ich muss da mal stehen und es ist mir egal ob es andere stört, und im übrigen meinen mist sollen sie gefälligst auch wegräumen“. ja, von dieser sorte gibt es leider zu viele und daher ist es kein wunder, warum die fahrverbots- und übernachtungsverbotsschilder wie die pilze aus dem boden wachsen.

schade, denn wir wollten nach unserer abreise von göteborg zum „valsjön lake“ fahren und dort am seeufer unser nachtquartier zum „wild campieren“ aufschlagen, doch eine dicke fette fahrverbotstafel versperrte den weg zum see – „gäller ej fordon med tillstand“ – das war es.

also haben wir zähneknirschend umgeroutet und sind über die „festung bohus“ direkt zu unserem nächsten schlafplatz „marstrands familjecamping“ gefahren, den wir jetzt nicht zwei sondern drei nächte bewohnten.

die festung bohus“ ist die ruine einer früheren festung in der stadt kungläv und liegt imposant auf einem hohen felsen. verspricht von außen mehr als sie von innen hält.

da wir quasi „einen tag dazu gewonnen hatten“, nutzten wir die zeit für zwei sehr schöne wanderungen.

die eine wanderung führte uns in einem rundweg von unserem campingplatz in 9.8 km unter stechend heißer sonne vorbei an der stadt marstrand, durch seerosenteiche über felsklippen und mit einem herrlichen ausblick auf die schären wieder zurück zu unserem campingplatz. einfach ein herrlicher tag in der natur.

übrigens, marstrands familjecamping eine absolute empfehlung bei der man aufgrund der lage in der hauptsaison unbedingt vorreservieren muss.

gestern donnerstag machten wir uns auf den weg und fuhren mit der fähre auf die vor marstrand gelegene insel marstrandsö mit der „carlsten festung“. obwohl derzeit keine (haupt-)saison ist und regelmäßige führungen noch nicht stattfinden, bekamen wir die möglichkeit mit dem  festungskommandanten, herrn eiwe svansberg, eine privatführung zu machen. gespickt mit unzähligen interessanten geschichten über „carlsten“ – wurde die führung zu einer spannenden reise (herr eiwe swansberg ist auch der autor der aufliegenden bücher und broschüren über „carlsten“).

ausklingen ließen wir den tag mit einem ausgedehnten rundgang um die insel und mit dem versuch einen geeigneten badeplatz zu finden. leider haben wir keinen gefunden, doch nicht die wassertemperatur, die mittlerweile bereits +20°c beträgt war das hindernis – nein, überall tonnenweise seetang, algen usw., jedenfalls keine flach abfallenden sandstrände.

als wir auf dem rückweg zu unserem campingplatz an einer pizzeria vorbeikamen und den herrlich frischen duft der pizzen wahrnahmen, beschlossen wir uns kein schwedisches abendessen zu gönnen, sondern ausnahmsweise eine richtig große „mafia torte“. obwohl wir sonst immer versuchen ausschließlich landeskost zu essen, hat uns der abstecher nach italien gut geschmeckt.

heute freitag ist der 1. juni 2018 und wir sind zu unserem nächsten quartier „lådfabriken b&b“ in bohuslän aufgebrochen, eine sehr interessante unterkunft, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch schreiben werden. bis dahin

alles liebe von den

hovi´s on tour

 

göteborg – gothenburg – gøteborg – gothoburgum…

göteborg – gothenburg – gøteborg – gothoburgum, egal wie du die stadt nennst es bleibt immer die gleiche.
ja und in dieser stadt haben wir uns gestern und heute umgesehen.

gestern, sonntag, stand ganz im zeichen des wassers. zuerst eine kleine kanalrundfahrt,

dann enterten wir im hafen den 1979 außerdienst gestellten „zerstörer smaland“, kraxelten – anders kann man die besichtigung des schmalen dings nicht nennen – durch das „u-boot nordkaparen“, und schauten uns auch noch die restlichen boote des „maritiman museum“ an.

weil wir an diesem schönen sonntag noch nicht genug von schiffen hatten, begaben wir uns noch auf eine 2-stündige hafen- und kanalrundfahrt.  so endete der schiff- und wasserreiche sonntag.

heute, montag, schien beim frühstück noch kurzfristig die sonne, also planten wir eine hop on – hop off fahrt mit dem bus, sowie einen langen fußmarsch durch den inneren stadtkern – es gibt in göteborg auch eine richtige „flaniermeile“ mit gemütlichen cafe´s und viel zum shoppen.

also ab in die stadt und rein in den bus. doch kaum sind wir 10 minuten gefahren, musste der fahrer das dach schließen, da es sehr stark zu regnen begann. als die busrunde zu ende war und es immer noch regnete, beschlossen wir noch einmal die runde zu fahren. doch es wollte nicht aufhören. na, dann muss das große einkaufszentrum „nordstan“ zum trocknen herhalten.

wieder trocken und guter dinge wollten wir weiter in der stadt unsere runde drehen – nur – kaum waren wir auf der straße begann es wieder wie aus kübeln zu schütten – so jetzt versteckten wir uns in den „saluhallen“ wo uns eine fischsuppe für den regen entschädigte.

nach der fischsuppe stellten wir fest, dass der regen uns noch immer die stadtbesichtigung verdarb, aber jetzt hatten wir genug – ab ins hotel und den tag gemütlich beenden.

morgen werden wir unsere schwedenrunde fortsetzen und das erste mal „wild campieren“. dazu werden wir zum „valsjön lake“ fahren und dort unser nachtquartier aufschlagen, aber das wird eine andere geschichte, über die wir noch berichten werde. bis dahin

alles liebe von den

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ein herrenhaus das sich schloss nennt und ein schloss aus holz…

ein herrenhaus das sich schloss nennt und ein schloss aus holz waren auf unserem heutigen weg nach göteborg die beiden highlights des tages.

manche werden sagen – „oijeh, schon wieder ein schloss“ aber schloss „tjolöholms“ ist kein schloss von königen und prinzen, sondern es wurde von einem geschäftsmann und seiner gattin gebaut – also ein „herrenhaus“ und was für eines. gebaut zwischen 1898 und 1904 mit der aufwendigsten einrichtung die zu dieser zeit verfügbar war. als zwei jahre vor bauende james friedrik dickson plötzlich verstarb, lässt seine frau blanche dickson das haus in seinem sinn und nach seinen plänen fertigstellen. brittischer comfort der extraklasse.

in diesem herrenhaus sind es die details, die es so sehenswert machen. zum beispiel fuhr blanche nach london und entdeckte dort im hotel bristol eine rundspülende dusche – sofort bestellte sie drei stück dieser dusche und lässt sie in „tjolöholms“ einbauen.
interessant ist auch, dass es 1904 nur zwei !!!!!! staubsauger in ganz schweden gab – einer davon war auf „tjolöholms“ – das ding wog mehr als 1000 kg – ja 1000 kg 😉 und kostete damals das vermögen von 5.500 kr. – oder ein haartrockner, der aus einem kleinen ofen und einem gitter für die haare bestand. der ofen wurde eingeheizt, die dame nahm auf einem stuhl platz, legte den kopf in den nacken und die haare wurden auf das gitter gelegt. durch die warme luft des ofens trockneten die langen haare recht schnell 😉 – die wirtschafterin trug an ihrer schlüsselkette einen aus massiven silber gefertigten „tafelkreidenhalter“.

abgesehen von comfort und eleganz – – hatte man auch das personal gut versorgt. in einer kleinen wohnsiedlung in schlossnähe bewohnte das personal großzügige unterkünfte mit für die damaligen arbeitsverhältnisse sehr guten comfort.

aber nicht nur das haus ist sehenswert, auch der im englischen stil angelegte garten lohnt einen besuch – also wer in der gegend 40km südlich von göteborg unterwegs ist, sollte sich ausreichend zeit für „tjolöholms“ nehmen.

der nachmittag gehörte der gegen ende des 18. jhd. gebauten ehemaligen sommerresidenz des reichen göteborger kaufmannes john hall – „schloss gunnebo“ – ein schloss aus holz. das haus galt damals als eines der prachtvollsten schwedischen holzbauwerke. heute ist „schloss gunnebo“ ein kulturreservat mit herrlichen parks und gärten.

das café-restaurant hat einen vielgerühmten küchengarten direkt vor der tür und die restaurantküche verwendet die eigenen gartenprodukte in ihren speisen – selbstverständlich alles bio. außerdem wird hier ein total leckeres brot und süßes gebäck gebacken – die „kanelbulle“ habe ich bei meiner fika selbst probiert, einfach herrlich –  das im cafe-restaurant serviert und auch über den ladentisch verkauft wird.

jetzt war auch der nachmittag um und wir steuerten unser heutiges ziel das „spar hotel gårda“ an. drei nächte werden wir uns in diesem ****hotel gönnen um göteborg zu besichtigen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch schreiben werden.

bis dahin alles liebe von den

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burgen, schlösser, kirchen und eine moorleiche…

burgen, schlösser, kirchen und eine moorleiche, aber kein fischbrötchen am strand 😉 das sind so unsere ersten besichtigungspunkte in süd-schweden. ich hoffe es wird sich noch ändern. nicht das mir b,s,h,k nicht gefallen würden, aber die sehnsucht nach einem fischbrötchen am meeresstrand ist schon sehr groß.

am donnerstag morgen sind wir von båstad camping in richtung falkenberg aufgebrochen. unser weg führte uns zuerst ein wenig in das landesinnere, wo wir uns in laholm die st. clemenskirche ansahen und uns für ein morgengebet zeit nahmen. ja, wir beten. wir beten, dass unser auto durchhält, dass der sonnenschein nicht aufhört, dass zu hause alles in ordnung ist, dass unsere familie und wir gesund bleiben dass….. ein bisserl ein gespräch mit unserem hergott tut immer gut.

von laholm fuhren wir weiter an die küste zu den sanddünen von tönnersa und da war wieder ausspannen in form eines langen strandspazierganges angesagt. wieder war die überlegung die badesachen anzuziehen und ins meer zu springen. nachdem wir aber die füsse ins wasser gestreckt hatten, kamen wir von der idee wieder ab und spazierten am strand weiter. ja ich weiß – „warmduscher“ aber 18 grad wassertemperatur sind mir einfach zu kalt *brrrrrrr*.

am nachmittag ging es weiter nach halmstad

– eine runde um den europabrunnen und das wars – nö, halmstad war nicht unser ding.

nach halmstad bewegten wir unser gespann zu unserem heutigen ziel – falkenberg und das grand hotel falkenberg. ein abendspaziergang durch falkenberg mit einem anschließenden abendessen im harrys dem restaurant des grand hotels, beendete den tag.

freitag 25. mai 2018
heute steht ein ganz enspannter reisetag mit einem besonderen highlight – dem „bockstensmannen“ in der „festung varberg“ auf dem programm.

doch bevor wir die festung varberg besuchten machten wir noch eine kleine spazierfahrt über ätrafors – gällared – ullared (nein wir besuchten das größte einkaufszentrum nicht!!! schon am frühen morgen war der parkplatz knallvoll und die leute standen an um überhaupt rein zu kommen – danke, da vergeht mir das shoppen) – björkasjö – äkulla nach varberg.

wer war eigentlich dieser „bockstensmannen? der „bockstensmannen“ ist eine mittelalterliche moorleiche, die 1936 beim ort rolfstorp in der gemeinde varberg gefunden wurde. das besondere an dieser moorleiche ist die fast vollständig erhaltene kleidung des mannes. der „bockstensmannen“  wurde so zwischen 1290 bis 1430 wahrscheinlich von bauern erschlagen und in einem moor vergraben. danach begann der mann als geist in der gegend zu spuken. um ihn daran zu hindern, wurden holzpfähle durch seinen körper geschlagen, was zum ende des spukes führte. es wurde auch eine rekonstruierung des gesichtes mit den modernsten techniken der forensik gemacht – mit einem ertaunlichen ergebnis. eine spannende und interessante geschichte aus der vorzeit. aber auch sonst hatte das museum noch einiges zu bieten, das wir uns gerne in einer privatführung von frau christina andersson-wiking erzählen ließen.

nach dem festungsbesuch bummelten wir noch ein wenig am strand von varberg und beobachteten wie die kinder im meer spielten und badeten – denen ist anscheinend nie kalt.

unser heutiges end- und übernachtungsziel ist das hotel „pensionat frillesberg“ – ein gemütliches hotel mit einem pub in dem es auch life musik gibt.

morgen geht es von frillesberg nach göteborg wo wir dann drei tage verbringen werden – aber das – ja das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

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eine burg die nie einen burgherren hatte…

eine burg die nie einen burgherren hatte, aber dazu kommen wir etwas später.

es ist der 22.05.18 – 06:30 uhr und der wecker läutet wie verrückt – ähhh, sind wir auf urlaubsreise oder was? aber das zeitige aufstehen ist heute ein muss, denn um 09:00 uhr haben wir unser erstes appointment. raus aus dem zelt und ab in die dusche – so schön um diese zeit schläft der ganze campingplatz noch tief und fest. gut, dass dieser campingplatz eine eigene küche hat, wo wir unser frühstück zubereiten können und nicht unsere eigene küche aus dem trailer aktivieren müssen. so, fertig und ab nach helsingborg wo wir im „freilichtmuseeum fredriksdal“ von frau catharina nilsson erwartet wurden.

das freilichtmuseum fredriksdal liegt im stadtteil fredriksdal der stadt helsingborg. hier wird dem besucher ausfühlich gezeigt wie das leben in der provinz skåne vor vielen jahren bis in die späten 60er war. tolle exponate von häusern, alltagsgegenständen, handwerksbetrieben, zahnarzt, apotheke  bis zum modesalon und noch vieles mehr. begeistert von den erzählungen von frau nilsson fühlten wir uns in eine andere welt versetzt.

danach fuhren wir ins zentrum von helsingborg zurück, ein ausgedehnter spaziergang durch die altstadt und besuch des wahrzeichens dem „tower of kärnan“  – eine recht interessante story, die den aus dem mittelalter stammenden 35 m hohen turm der die ganze stadt überragt, umgibt.

am frühen nachmittag fuhren wir einen kleinen umweg über wallåkra – wo wir uns die kleine „steingutfabrik wallåkra ansahen wo sie seit 1864 in traditioneller handarbeit klassische krüge, marmeladentöpfe etc. herstellen

–  zu unserer letzten besichtigung  „die burg landskrona“ eine burg, die wie schon in unserer einleitung bemerkt, nie einen burgherren mit seinem gefolge beherbergte. der dänische könig christian III. gab den auftrag um 1549 diese befestigungsanlage zu bauen. in folge von ständigen kriegen zwischen dänemark und schweden wechselte der besitz hin und her. im 17. jhd. diente die burg dem millitär und ab dem 18.jhd. war sie ausschließlich ein gefängnis. zuerst kriegsgefangene und anschließend zu lebenslänglicher haft verurteilte. auch als frauengefängnis für prostituierte war sie in betrieb. die funktion des gefängnisses behielt die burg bis 1940 danach wurde sie wieder vom schwedischen millitär zu deren zwecke herangezogen. heute ist sie im besitz des staates und steht unter denkmalschutz.

ein langer und eindrucksvoller tag ging zu ende als wir uns wieder in die betten unseres tent-trailers verkrochen.

am nächsten tag ging es erst ein wenig später los, ein bisserl ausschlafen war angesagt.

am späten vormittag war dann die besichtigung der schlosses „sofiero“ an der reihe. ein reizendes schloss mit einem waaaaahnsinnig schönen garten – dieser umstand führt auch dazu, dass nicht nur gekrönte häupter und staatsmänner aus aller welt das schloss besichtigten – nein auch viele autobusgruppen, denn alle wollen sofiero sehen und wir mitten darin.

das war mir etwas zu viel, daher musste etwas ruhigeres her – also auf zum leuchtturm „kullens fyr“ wo der leuchtturmwärter herr per sjögren eine spezialführung für uns vornahm. lustige und traurige geschichten gespickt mit historie liesen die zeit wie im fluge vergehen.

der spätere nachmittag gehörte der entspannung und entschleunigung. relaxen, bevor wir zu unserem heutigen übernachtungsplatz „båstad camping“ fahren. ja und zum relaxen und für unsere „fika“ (die schwedische jause) haben wir uns wieder ein ganz besonderes platzer´l ausgesucht – „albertsgården“ guter kaffee, frische mehlspeisen. ein romantischer ort an dem man so richtig ausspannen kann.

morgen werden wir uns dann richtung falkenberg aufmachen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den

hovis´on tour

 

so, nun sind wir wieder ein stücker´l weiter gekommen…

so, nun sind wir wieder ein stücker´l weiter gekommen mit unserer tour. nachdem wir malmö verlassen haben, steuerten wir gleich am morgen einen badeplatz in pudesjö an. ein herrliches plätzchen, und wir waren ganz nahe daran ins wasser zu springen – schlussendlich war es uns dann doch zu kalt ;-). von pudesjö ging es weiter zur kirche von hypy dann über vismarlöv zur steinkirche von dalby. um die sakralen besichtigungen auszugleichen machten wir einen ausgedehnten spaziergang im nationalpark dalby söderskog, wo wir im tiefen gras der „schwedichen nessy“ begegneten *gggg*.

das endziel dieses tages war lund, wo wir nach einem besuch im botanischen garten

in einem kleinen aber ganz tollen b&b dem „magle’s smiley inn“ eincheckten. wir schlugen im „roten“ zimmer – ja in diesem zimmer ist alles rot, sogar das wc papier !!! – unser nachtlager auf.

nach einer angenehmen nacht und einem ausgiebigen frühstück machten wir uns auf den weg zu unserem heutigen ersten besichtigungstermin – das freilichtmuseum „KULTUREN“ in lund. hier erhielten wir einen ausführlichen eindruck wie die welt in der provinz skane vor vielen jahren ausgesehen hat. unter welch bescheidenen verhältnissen die menschen lebten, wie klein ihre wohnräume waren und das bis in die späten 50er jahre. tolle ausstellung und an dieser stelle nochmals vielen dank an frau maria bohlin die sich viel zeit für uns nahm.

nach dem freilichtmuseum noch schnell einen abstecher in den berühmten dom zu lund der ja am vortag wegen des „karnevals“ geschlossen war. heute war er offen – schon sehr beeindruckend.

wir verlassen lund, denn zwei schlösser standen noch auf dem programm des heutigen tages – in der ortschaft bosjökloster das „schloss bosjökloster„,

wo uns der schlossbesitzer sehr liebenswürdig sein anwesen zeigte und die ausführungen bei einem gemeinsamen lunch mit der einen oder anderen amüsanten geschichte spickte. wir hätten noch lange zuhören können, aber wir mussten weiter – urlaubsstress *hahahaha* – wir hatten nämlich noch einen termin im schloss „trollenäs„. das schloss ist in privatbesitz und kann für veranstaltungen oder hochzeiten gebucht werden. führungen gibt es nur nach vereinbarung. uns führte die schlossbesitzerin persönlich mit viel geduld und tollen geschichten über das schloss und die lange familiengeschichte – es gab nur zwei familien die dieses schloss besitzten – durch das haus.

für heute war es mit besichtigungen genug wir machten uns auf den weg nach borstahusens wo wir die nacht auf dem „borstahusens campingplatz“ verbringen werden. ein campingplatz wie ich ihn noch nie gesehen habe – so einen komfort mit geschirrspüler, microwellenherde, backöfen, wasserkocher, waschmaschinen und es gibt sogar ein spa, aber vor allem die sauberkeit ist wirklich sehr beeindruckend – ein klarer ***** platz den ich nur jedem empfehlen kann.

morgen werden wir helsingborg und die burg landskrona besichtigen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch schreiben werden.

bis dahin alles liebe von den

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a sunny day in malmö…

a sunny day in malmö…

heute stand sightseeing in malmö auf dem programm – am vormittag eine 50-minütige bootsfahrt, die uns am wasserweg einmal rund um die altstadt führte, ganz easy so richtig zum entspannen und genießen. ja und mit genießen ging es dann zu mittag, der „sky bar“, weiter. bei einem kleinen lunch konnten wir uns über den herrlichen blick über malmö aus dem 26. stock erfreuen – interessant fanden wir auch den ausblick von der toilette der „sky bar“ 😉 wir bummelten weiter zur skulptur „knottet gun“, zum rathaus, durch den kings park mit seinem alten friedhof und auf eine jause in die „malmöer saluhalle“. dann über den „stortorget“ und dem „lilla torg“ zurück zu unserem hotel „scandic malmö city“.

am abend, wenn die sonne dann endlich untergegangen ist, planen wir noch einen abendspaziergang mit einem restaurantbesuch ein und dann werden wir uns zur ruhe begeben, denn  morgen fahren wir weiter nach lund, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

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wir sind endlich in schweden…

wir sind endlich in schweden…

gestern eine sehr gemütliche und ruhige überfahrt von sassnitz nach trelleborg mit dem fährschiff „sassnitz“ der stena line – die stena line kann man mit ruhigem gewissen weiterempfehlen, rasche abfertigung, pünkliche abfahrt und ankunft und ein sehr sehr gutes buffet an bord, das sich lohnt es zu buchen

wir haben jedenfalls die teller einige male gut gefüllt 😉 

pünktlich in trelleborg angekommen haben wir für unsere erste nacht in schweden das best western hotel „magasinet“ gebucht. direkt am hafen eine gute moderne unterkunft.

auch wenn die damen in trelleborg ein anderes bild vermitteln – es hat gott sei dank aufgehört zu regnen – schweden zeigt sich von der sonnigen seite – hoffentlich bleibt das so.

heute morgen sind wir dann von trelleborg richtung malmö, zu unserem heutigen tagesziel aufgebrochen.

ganz entspannt die sonne genießend – es sind ja nur 87 km – war eines unserer besichtigungsziele ein wikinger museum.
das fotevikens museum ist ein museum, das in erster linie als archäologisches freilichtmuseum ein wikingerdorf des jahres 1134 darstellt, welches „fotevikens vikingareservat“ genannt wird.

ja und eine für uns neue erkenntnis haben wir auch gewonnen: wikingerhelme haben KEINE hörner, das ist eine deutsche erfindung eines resigeurs einer wagner oper. also alles was ein horn am helm trägt ist kein wikinger!!!

nach dem museumsbesuch mussten wir noch ein bisserl an den strand um die letzen stunden vor malmö mit einer kleinen jause mit blick auf die „öresundbrücke“ zu genießen.

so, nun sind wir in malmö angekommen und werden dort zwei tage verbringen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

die hovi´s sind on tour…

…die hovi´s sind on tour  😉

so, die ersten 631 km sind gefahren und wir sind wohlbehalten in unserer ersten unterkunft in der nähe von berlin gelandet.

ein unspektakulärer anreisetag, wenn man von den witterungsverhältnissen absieht.

auf die minute genau waren wir 10 stunden unterwegs, davon hat es 9 stunden geregnet – vom leichten nieselregen bis zum „na gleich geht die welt unter“-regen war alles dabei.

…und so sieht das aus, wenn man(n) vor lauter regen die fahrbahn kaum sieht

aber kein problem wir sind trocken und freuen uns schon auf morgen, da geht es nach sassnitz und mit der fähre nach trelleborg – morgen abend betreten wir schwedischen boden, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

95 stunden…

95 stunden und dann beginnt die reise.

wir werden ca. 16.000 km fahren.

wir werden das mit 117 geplanten routen erledigen.trotzdem

wir werden 126 tage auf achse sein.

wir werden 369 pois gezielt anfahren damit wir unsere fotoaufträge erfüllen können.

wir werden in 100 hotels, b&b`s, campingplätzen und in freier wildbahn übernachten.

wir werden wenn zeit bleibt dazwischen auch ein wenig urlaub machen 😉

…und wenn ich mich umsehe sehe ich nur mehr graue auer boxen und allerlei dinge herumliegen die mitkommen werden oder sollen – geht das alles überhaupt in das auto und in den hänger? und brauchen wir das wirklich alles mit?

keine ahnung.

und dazwischen immer das gefühl ich werde etwas vergessen einzupacken?

ja, das chaos wird immer größer und wir können den abreisetermin nicht einmal mehr verschieben – die fähre ist fix gebucht

ob wir das alles rechtzeitig geschafft haben ist eine andere geschichte über die wir das nächste mal berichten werden.

alles liebe von den

hovi´s on tour

nur mehr 14 tage…

…nur mehr 14 tage bis zum start unserer skandinavien reise (schweden-finnland-nordnorwegen).

hört sich nicht so lange an und wenn ich auf unsere to do liste schaue ist noch mehr rot als grün markiert.

aber die route steht und fast 90% unserer schlafstellen und events sind schon unter dach und fach, am rest arbeitet ingrid in der redaktion tag und nacht.

ja vier monate skandinavien wollen geplant sein 😉

und so sieht unsere geplante route aus:

es werden mit der an- und rückreise von und nach wien ca. 15.000 km zu fahren sein und das ergibt auf 125 reisetage einen tagesdurchschnitt von 120 km – nicht so schlimm oder?

wie es uns auf der reise ergeht und was wir alles erleben, werden wir wieder regelmäßig auf hovisontour.com schreiben.

also, dranbleiben und alles liebe von den

hovisontour

ps: bei dieser gelegenheit möchten wir uns ganz herzlich bei den uns unterstützenden partnern bedanken.

nachstehend jene unternehmen die uns projektbezogen oder permanent unterstützen und ohne deren hilfe wir so manches projekt nicht durchführen könnten.

danke an:

Visit Sweden   –   Innovation Norway   –   Visit Finland   –   Stena Line   –   STRÖMMA Turism & Sjöfart AB   –   Swedish Tourist Association   –   SCR Svensk Camping   –   West Sweden Tourist Board   – Malmö Tourism   –   Gothenburg Tourist Centre   –   Visit Stockholm   –   Alan Funktechnik   –   AUER Packaging   –   Brunner – Outdoor in Motion   –   Dometic   –   Garmin Navigation   –   Kfz Lehner – Offroad – Beratung & Umbau   –   NWPG – IT-Dienstleister   –   Outdoorshop123   –   Peggy Peg Bodenbefestigung mit System   –   TUI 4U   – WIIUKA Echt Leder

 

 

 

 

 

 

 

liebe freunde von hovisontour…

liebe freunde von hovisontour…

vielen dank für die vielen telefonanrufe, sms, whats app und facebook reaktionen.

eure anteilnahme und euer mitgefühl gibt uns ein wenig trost.

trotzdem fühlen wir uns einfach so leer, einfach stehend k.o.

danke an euch
von den sehr sehr traurigen hovi`s

albert + ingrid 😪

 

trauer um unsere junior partnerin…

sehr sehr traurig und mit schwerem herzen mussten wir uns gestern von unserer kleinen junior partnerin „mara“ verabschieden.
 
mara hatte gestern bei einem langen spaziergang auf der donauinsel irgendwo, irgendwie gift gefressen und ist daran gestorben.
 
wir sind so traurig und erschüttert obwohl sie erst seit zehn wochen bei uns war.
 
diese zehn wochen waren für uns so prägend, volller liebe und freude das wir uns noch nicht vorstellen können sie für immer verloren zu haben.
 
leb wohl wo du jetzt auch immer bist dein kleines rudel liebt dich und wird dich immer im herzen behalten.
 
albert + ingrid

hovisontour hat sich vergrößert…

hovisontour hat sich um eine junior partnerin vergrößert.
seit heute mittag lebt unsere junior partnerin „mara“ bei uns
und wird uns in zukunft auf unseren reisen begleiten
und unsere arbeit unterstützen.

mara ist geschätzte 4 – 5 monate alt, derzeit 6,4 kg (in dem alter darf man das gewicht einer frau noch verraten) schwer.

da wir ihre eltern nicht kennen ist es sehr schwer eine rasse zu bestimmen – wahrscheinlich ein terrier mix – aber wir haben
für sie einen eigenen rassestandard ins leben gerufen.

rasse: herzensbrecherin 😉

wir freuen uns schon auf unsere erste reise mit der neuen kollegin – 2018 wird es für einige monate nach schweden – finnland und nord-norwegen gehen.

aber über das werden wir später genauer berichten

bis zum nächsten mal alles liebe von den drei

hovisontour

manchmal muss man dinge tun…

manchmal muss man dinge tun, die außerhalb unseres alltages liegen, wie z.b. die einlösung eines vor längerer zeit gegebenen versprechens.

in diesem fall das meiner lieben frau, anläßlich ihres erfolgreichen doppelstudiums – „wenn ich das schaffe, dann gehe ich zu fuß nach mariazell“.

anfang september, es war während unseres frühstücks, kam die meldung meiner frau: „weißt du was, wir packen uns zusammen und gehen nach mariazell, ich möchte mein versprechen endlich einlösen“.

schock! es regnete seit tagen, und die wetterprognosen für die nächsten wochen sahen auch nicht ermutigend aus und …

meine frau: „wir müssen raus, also was brauchen wir, wie weit ist das überhaupt, wie lange gehen wir da, … ?“

die zeit war tatsächlich gekommen, um ihr versprechen endgültig einzulösen.

in den nächsten tagen arbeitete ich am pc eine strecke aus – prämisse, so wenig wie möglich die klassische 06er-wahlfahrtsroute gehen und wenige asphalt- (straßen-) kilometer einplanen. wir wollten uns auch genügend zeit nehmen, einfach so viel zeit wie wir brauchen.

als unser weg nach mariazell feststand waren es geplante 150 km, die wir in neun tages etappen und mit einem ruhetag gehen wollten.

was nehmen wir mit? so  w e n i g  als möglich, denn jeder kilo den man auf 150 km trägt wirkt sich in unserem alter wie gefühlte fünf kilo aus 😉 – also packliste anfertigen.

die nächste große frage war: „wo geben wir das zeug hinein?“ da wir schon länger keine großen wandertouren unternommen hatten, war in unserem bestand nur ein kleiner motorradrucksack zu finden.

so begann die rucksacksuche. ab in das nächste sportfachgeschäft, rauf in die berg- und wanderabteilung.

„guten tag, wir möchten eine 10-tageswanderung machen und suchen je einen passenden rucksack.“ verkäufer: „da vorne rechts hängen die rucksäcke, da können sie sich einen aussuchen.“ wir: „ok, welche größe würden sie uns empfehlen für so eine tour, und wo sind die unterschiede, denn die preise differenzieren erheblich?“ verkäufer: „die größe ist abhängig von den sachen die sie mitnehmen wollen. wenn sie mehr mitnehmen, müssen sie einen größeren nehmen, wenn sie weniger mitnehmen, können sie einen kleineren nehmen – und die preise sind abhängig welche marke sie möchten.“ wir: ????? – aber das ist scheinbar die logik eines sportfachverkäufers.

aha, dachten wir, da können wir auch gleich so ein ding aus dem internet versandhandel kaufen. flugs nach hause gekommen setzten wir uns zum pc und betrachteten das vielfältige angebot. sooooo viele Rucksäcke in allen möglichen größen und soooooo billig. nach kurzem hatten wir einen favoriten – no name, aber sehr günstig. 40,00 € für einen 45l rucksack. sieht auf den bildern toll aus und in der beschreibung hat das ding alles was wir glaubten zu brauchen.

zack, ein Klick, und schon kommt der rucksack in zwei tagen zu uns nach hause – na bitte, so einfach kann es gehen.

der rucksack kam wirklich am übernächsten tag, doch zu meinem erstaunen war das paket sehr klein. nach dem öffnen war alles klar – der rucksack war in der mitte zur hälfte gefaltet. wie stabil kann dann das rückengestell sein, wenn sich das ding falten lässt? bei näherem hinsehen stellten wir auch fest, dass das material sehr dünn war, wie bei einem kinderrucksack. auch die angegebene 45 l-größe war sehr klein, also kein rucksack mit dem wir losgehen wollten. was tun? weiter herumstöbern, informationen und kundenmeinungen sammeln. dabei stießen wir auf ein österreichisches produkt – ja so etwas gibt es auch – made in austria. ein rucksack der nicht 6000 km, nein nur 300 km von wien entfernt erzeugt wird. unser neuer favorit: der tourenrucksack tour bag 50 von outdoorer.

als stolze besitzer können wir sagen, das war eine sehr gute entscheidung.

die 50 l-größe für uns ideal. die mehrfachen anpassungsmöglichkeiten für ein komfortables, rückenschonendes tragen optimal -breite schultergurte und eine breite gut gepolsterte hüftflosse lassen sich auf jede körpergröße flexibel einstellen. viele taschen und fächer und vor allem das ding ist wirklich stabil und robust. ein weiterer toller nebeneffekt ist beim tour bag 50 die möglichkeit ihn als handgepäck ins flugzeug mit zu nehmen.

jetzt konnten wir unsere packliste – nein, die gegenstände der packliste – in unseren neuen rucksäcken verstauen. alles in allem, das gewicht unserer beider tour bag 50 – betrug 1 x 10,7 kg + 1 x 12,2 kg. ja, der leichtere war der meiner frau – frauen brauchen anscheinend doch nicht so viel mit ;-).

wir hatten alles beisammen, und am sonntag, 24.09.’17, um 08:00 uhr sperrten wir unsere wohnungstüre in hernals zu und marschierten los.

  1. etappe – sonntag, 24.09.2017

kongresspark – steinhof – dehnepark – lainzer tiergarten – breitenfurt – dorotheerwald – doktorberg – kaltenleutgeben

länge der etappe: 22 km

  1. etappe – montag, 25.09.2017

kaltenleutgeben – flösselberg – kugelwiese – seewiese – kreuzsattel – schloss wildegg – sittendorf – klosterberg – grabstätte von mary vetsera – stift heiligenkreuz

länge der etappe: 14,3 km

  1. etappe – dienstag, 26.09.2017

heiligenkreuz – mayerling – jagdschloss des kronprinzen rudolph – maria raisenmarkt – ruine arnstein – peilsteinhaus – schwarzensee – neuhaus – weißenbach a.d.triesting – furth a.d. triesting

länge der etappe: 17,4 km

  1. etappe – mittwoch, 27.09.2017

furth a.d. triesting – über den gipfel „auf der wurzen“ – steinwandklamm – türkenloch – thal

länge der etappe: 15,8 km

  1. etappe – donnerstag, 28.09.2017

thal – seegraben – etschenberg – gutenstein – christusgrotte – wurzelweg – mariahilfberg (servitenkloster mariahilfberg)

länge der etappe: 10,8 km

ruhetag – freitag, 29.09.2017

unser ruhetag begann mit der morgenandacht und anschließendem frühstück mit den patres und brüdern des servitenklosters. nach dem frühstück nahmen wir den tip an, auf den kreuzweg des klosters bis zum hl. grab zu gehen. ein ebener kurzer waldweg bei dem man am ende einen wunderschönen blick zum schneeberg hat. nach einem kleinen picknick kehrten wir am frühen nachmittag zum kloster zurück.

an dieser stelle möchten wir uns nochmals für die freundliche aufnahme, die interessanten gespräche und die besinnlichen gebete bei pater gerhard m. walder osm, seinen mitbrüdern und frau erika herzlich bedanken.

  1. etappe – samstag, 30.09.2017

servitenkloster mariahilfberg – längapiesting – öhlerkreuz – öhlerschutzhaus (1.027 m) – schoberalm – berggasthof mamauwiese

länge der etappe: 13,2 km

  1. etappe – sonntag, 01.10.2017

mamauwiese – dürre leiten – putzkapelle – vois – scheibenkogel – schwarzau i. gebirge – bacherlwirtin – preintal bis zum mitterhof

länge der etappe: 16,2 km

  1. etappe – montag, 02.10.2017

mitterhof im preintal – über das gscheid´l (1.132 m)- entlang der stillen mürz – freintal nach frein a.d. mürz (freinerhof) schon längst ist der freinerhof nicht nur unter den wallfahrern ein tip und das zu recht. freundliches personal, top-unterkünfte und ein erstklassiges essen.

länge der etappe: 17,1 km

  1. etappe – dienstag, 03.10.2017

freinerhof – oberfreinweg – gschwandt – schöneben (1.100 m) freingrabenweg – mooshuben – erzherzog johann weg – rieglerweg – gasthaus zur weinperle – kreuzberg – mariazell

länge der etappe: 20,2 km

mittwoch, 04.10.2017

nach einer erholsamen nacht im gasthof zum jägerwirt besuchten wir die vormittagsmesse in der basilika mariazell und genossen die herrliche herbstsonne auf der terasse des restaurant pirker am hauptplatz. am nachmittag brachte uns der postbus wieder zurück nach wien.

fazit:

10 tage sonnenschein und nur ein einziger tag mit wenig regen (damit wir wußten warum wir die regensachen mitschleppten).

für uns war es nach ca. 149 km fußmarsch – ohne eine einzige blase an den füssen – eine begegnung mit der schöpferischen vielfalt, eine auszeit und ein neustart einfach – UNSER WEG, UNSER GEMEINSAMES ZIEL.

vielen dank auch unseren kooperationspartnern:

 

 

 

tiere, tiere und wieder tiere …

tiere, tiere und wieder tiere im etosha nationalpark. nachdem wir die „grootberg lodge“ verlassen haben, stehen fünf tage im nationalpark am programm. nicht in einer lodge, nein, es wurden drei tolle quartiere ausgewählt.

1.       nwr dolomite resort (www.nwr.com.na/resorts/dolomite-resort#/dolomite-overview)

2.       gondwana etosha safari lodge (www.gondwana-collection.com/das-erlebnis-etosha/unterkuenfte/etosha-safari-lodge/)

3.       onguma tented camp (www.ongumalodges.de/onguma-tented-camp.html)

alle drei sehr schön und komfortabel, jedoch das „onguma tented camp“ war noch um einiges besser als die beiden anderen. wie schreiben sie so schön auf ihrer webseite: „onguma tented camp ist eine verführerische mischung aus raffinesse, entspannung, eleganz und erdverbundenheit“. punkt aus schluss, denn genau diese beschreibung haben wir vorgefunden. nur sieben zelte mit jedem erdenklichen komfort und ein großes betreuungsteam um die wünsche der gäste zu erfüllen – ja, auch das ist „mein“ afrika *ggggg*.

bei der an- und abfahrt zu den verschiedenen camps haben wir einige wasserlöcher besucht. in den camps haben wir an morgen- und abendpirschfahrten teilgenommen, sowie jede möglichkeit zu einem sundowner genutzt (wir lieben diese kitschigen sonnenuntergänge mit gin tonic).

zu den fahrten selbst durch den etosha nationalpark gibt es nicht viel zu erzählen außer – tiere, tiere und wieder tiere. herrlich, und selbst die tausendste begegnung mit einem zebra, elefanten, strauß, u.a. war immer spannend und schön. natürlich war die sichtung von löwen oder die begegnung mit einem geparden und diesem beim fressen zuzusehen ein besonderes erlebnis, aber auch die anderen tiere machten uns sehr viel freude.

tiere, tiere und wieder tiere…

nach dem etosha geht es in den caprivi streifen zur „hakusembe river lodge“.  das aber ist eine andere geschichte, über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

die steilste hotelzufahrt afrikas …

die steilste hotelzufahrt afrikas hat zweifellos die „grootberg lodge“ (www. grootberg.com). auffahrt nur mit 4×4 und diffsperre. wer dies nicht in seinem auto vorfindet, kann sich vom parkplatz mit dem shuttledienst der lodge auf den berg führen lassen. diese lodge war unser heutiges tagesziel.

am weg zur „grootberg lodge“ kamen wir auf der c39 am „petrified forest“ vorbei – ein pflichtbesuch. wald ist vielleicht nicht der richtige ausdruck, denn es stehen keine versteinerten bäume in der gegend herum. nein, es handelt sich dabei um eine ansammlung von fossilen baumstämmen, die zwischen 240 und 300 millionen jahre alt sind. obwohl es sich um millionenaltes gestein handelt, sind die jahresringe deutlich zu erkennen. zwischen den versteinerten baumstämmen findet man auch die „welwitschie“, die wappenpflanze namibias. ein schöner rundgang mit sehr viel interessanten informationen durch den guide, ohne den man den „petrified forest“ nicht betreten darf.

auf der mit vielen fahrbahnunebenheiten bestückten c39 ging es dann weiter über den „grootberg pass“ zu unserer heutigen lodge.

wie schon erwähnt gab es vom parkplatz eine kurze aber abenteurliche auffahrt. oben angekommen erwartete uns ein aussergewöhnliches plätzchen – eine steinhütte mit atemberaubender aussicht war unser heutiges schlafquartier. ein schöner platz den reiseblog zu ergänzen. wie auf den bildern zu sehen ist, gesellten sich auch kleinere tiere auf die veranda unseres steinhäuschens um ingrid beim entspannen zu unterstützen. nach dem abendessen erlebten wir das lodge personal, wie sie fröhlich zur freude der gäste mehrere lieder zum besten gaben.

morgen geht es für fünf tage in den „etosha nationalpark“.  das aber ist eine andere geschichte, über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

die verlorene kultur der damaras …

die verlorene kultur der damaras war unsere erste anlaufstation unseres heutigen tagesausfluges.

im lebenden museum der damara wird zum ersten mal überhaupt die verlorene kultur der damaras rekonstruiert und wir hatten dort die möglichkeit, diese faszinierende traditionelle kultur kennen zu lernen. zusammen mit den buschleuten gelten die damaras als die „ureinwohner“ namibias. ihre ursprüngliche jahrhundertalte kultur war eine mischung von archaischer jäger- und sammlerkultur und der viehzucht von rindern, ziegen und schafen. wir erfuhren auch, dass die damaras schon sehr früh die schmiedekunst beherrschten und so viele gegenstände aus metall herstellen konnten. sehr interessant fand ich auch die erklärung und demonstration ihrer naturheilkunde (www.lcfn.info/de/damara/home).