felsritzungen, steinkreise und steinschiffe…

felsritzungen, steinkreise und steinschiffe. die nächsten tage nach unserer austernverkostung standen ganz im zeichen eines kulturlandschaftlichen erlebnisses, welches uns in eine umgebung führte, die von menschlichen aktivitäten aus der bronzezeit (1800 – 500 v. christus) geprägt ist.

die erste wanderung unternahmen wir zu drei felsritzungsstätten  – „lövasen“ mit dem bekannten „schamanen“ – weiter zum „runo felsen“ dessen mittelpunkt „die schaukel“ bildet – und „sotetorp“ mit vielen verschiedenen motiven, wobei das „fischernetz“ welches von zwei booten gerahmt wird und “das boot mit den artisten“ die eindrucksvollsten sind.

die zweite wanderung brachte uns zur felsplatte von „litslebyhällen“. diese felsplatte beeinhaltet ca. 250 bilder, wobei die meisten ende der bronze- und anfang der frühen eisenzeit entstanden. dominiert wird die felsplatte von einem 2,3 m großem krieger, der sogenannte „speerwerfer-gott“. zwei fast identische 2,8 m lange boote aus der eisenzeit, und szenen aus dem kampf bei tegneby, wo die reiter für die frühe eisenzeit typische rechteckige schilde trugen.

die dritte wanderung war eine nicht allzu lange – wir gingen den „vitlycke trail“. hier sahen wir eine große und vier kleine felsplatten mit ritzungen, sowie zwei steingräber aus der älteren bronzezeit.

von den rund 500 einzelbildern ist „das brautpaar“ das berühmteste bild. die als „brautpaar“ bekannte szene zeigt ein eng umschlungenes paar bei einer prähistorischen hochzeit.

frauen kommen auf den felszeichnungen nicht oft vor, aber hier sind gleich zwei eingeritzt – außer der braut findet man das bild einer frau die vor einem möglicherweise toten mann hockt – vielleicht beschreibt dieses bild die reise in das reich der toten.

auch einen wal und viele andere tiermotive konnten wir sehen.

die vierte wanderung führte uns zu „stenskepet“. das ist eine schiffsetzung und gehört zu den größten seiner art in schweden – länge 41 m breite 9m. ursprünglich 51 oder 52 steine heute nur mehr 49. höhe des vordersten stein 4m. entstehung vermutlich früheste eisenzeit. rund um „stenskepet“ befinden sich auch viele grabhügel, die aufgrund einer verlorenen schlacht der schotten (!!!) deren letzte ruhestätte wurden.

zum ausklang unserer ersten reisetage haben wir uns von der westlichen meeresküste schweden‘s verabschiedet und hier unser zelt noch einmal auf einem erwähnenswerten campingplatz aufgeschlagen – „seläter camping“ in strömstad – empfehlenswert, weil sehr sauber, gepflegt, großzügig angelegt, umfangreich ausgestattet und von freundlichem personal betreut.

als nächstes highlight werden wir den „autofriedhof“ in bastnäs besuchen – ein herrlicher ort mit vielen fotomotiven, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

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schwedische oder japanische austern…

schwedische oder japanische austern? wir wurden eingeladen, anläßlich einer oyster and mussel tour in lysekil einen direkten vergleich anzustellen.

vorigen sonntag vormittag hatten wir gelegenheit mit herrn „lars marstone“, der mit seiner frau „maivor“ im kleinen familienbetrieb neben farming auch austern und muschelfang betreibt, eine bootstour zu seinen austernbänken zu machen.

pünktlich um 11:00 uhr startete lars sein boot im norra hamnen (nordhafen) von lysekil. mit an bord waren neben kapitän lars, zwei junge damen aus göteborg sowie meine frau ingrid und ich. eine angenehme kleine gruppe – übrigens lars nimmt für eine oyster and mussel tour in lysekil nur maximal 10 personen mit an bord und das ist gut so. dadurch bleibt die tour sehr individuell, fernab von massentourismus.

auf der bootsfahrt wurde die zeit zu den austernbänken mit umfangreichen erklärungen zur austern- und muschelzucht genutzt. sehr interessant, wenn man erfährt wieviel arbeit und zeit aufgewendet werden muss, bis man eine geöffnete auster in der hand hält.

auf einer kleinen insel angekommen wurden wir von „maivor“ erwartet die uns die frisch geerntneten austern in den drahtkörben zeigte. wir gingen an land und freuten uns diese köstlichkeiten zu verkosten. da wir ja nicht wussten welche auster eine schwedische und welche eine japanische war, bekamen wir von lars zuerst je eine zum kosten. wieder einmal gab es bei mir den „aha“effekt – auster ist nicht gleich auster, es gibt unterschiede. ich erinnerte mich wieder an die austernverkostung voriges jahr in namibia – die waren für mich bis dato die besten der welt. na gut, lars öffnete auster um auster und wir rochen, kauten und schluckten – das ergebnis war einstimmig und lars klärte uns auf, welche der austern uns allen besser geschmeckt hatten – die schwedischen austern waren um einiges besser als die japanischen. für mich sind sie mit den namibischen austern gleich zu setzen. der geschmack und die qualität kommt nämlich von den gleichen bedingungen.

„schwedische austern sind die besten der welt“, meint auch malm – der regierende schwedische weltmeister im austern öffnen – und bietet auch eine erklärung für seine behauptung an: die bedingungen für das wachstum der austern seien ideal, weil das meerwasser in der region sehr kalt, sauber und nährstoffreich ist. die austern stehen durch das kalte wasser ständig unter stress und wachsen daher langsamer als in südlicheren gefilden – bis zur ernte vergehen zum teil neun jahre oder mehr. dadurch werden sie fleischiger, sind quasi in seewasser mariniert und intensiver im geschmack und feiner im fleisch.

zum abschluss, bevor wir die insel von lars und maivor verlassen mussten, gab es noch einen riesen topf mit muscheln in gemüse-sahne-weinsauce „mhhhhhhhh“ und dazu weißbrot.

den bauch voll – nein die junge dame auf dem bild hatte nicht so viel gegessen sie erwartete ein baby 😉 – mit diesen köstlichkeiten – ich darf gar nicht daran denken was ich bezahlt hätte, hätte ich die selbe menge austern und muscheln in wien in der sky-bar gegessen – machten wir uns wieder auf den weg in den nordhafen von lysekil.

es war ein außergewöhnlich informativer und kulinarisch perfekter ausflug.

danke „lars und maivor“

was wir in folge so noch alles erlebten ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin alles liebe von den

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ein stückerl sind wir schon weiter gekommen…

ein stückerl sind wir schon weiter gekommen auf unserer reise durch schweden.

es ist der 07.juni ’18 und wir haben die nacht im best western hotel in ärjäng verbracht. heute wollen wir einfach schreiben wie es uns in den letzten tagen ergangen ist.

zuerst möchten wir euch nochmals einige bilder des „b&b ladfabriken“ zeigen. wie wir schon erwähnten, ein ganz besonderes b&b. 2013 eröffnet ist „ladfabriken“ heute ein ganz besonderer ort an dem man sich einige tage der entspannung gönnen sollte. unmittelbar am meer gelegen mit einem ganz tollen ambiente und einer -auf wunsch – herrlichen küche. „ladfabriken“ bedeutet so viel wie „fischkisten fabrik“ und ist mit vielen liebevoll zusammengetragenen und gestalteten datails ausgestattet. können wir nur jedem empfehlen. da es aber nur vier zimmer gibt, ist eine reservierung unbedingt erforderlich.

auf unserem weiteren weg besuchten wir den „skulpturenpark in pilane“. in pilane werden jedes jahr die skulpturen ausgetauscht, ausgenommen „anna“ – anna ist ein 14m hoher frauenkopf des spanischen bildhauer’s jaume plensa. interessant und wichtig ist auch die reihenfolge, in der man sich die skulpturen ansehen soll, da alles in einem zusammenhang /einer beziehung steht. wer kunst auf historischen boden sehen möchte, ist hier gut aufgehoben.

unsere reise ging weiter zum austernfischen, wir besichtigten felzeichnungen und wir fotografierten wie gestört am autofriedhof von bastnäs. heute nachmittag werden wir mit einer draisine eine kleine reise auf schienen unternehmen, aber das sind alles geschichten über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

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die schweden machen dicht…

die schweden machen dicht – manchmal verständlich, wenn man sieht wie sich womo-fahrer und andere verhalten – „ich muss da mal stehen und es ist mir egal ob es andere stört, und im übrigen meinen mist sollen sie gefälligst auch wegräumen“. ja, von dieser sorte gibt es leider zu viele und daher ist es kein wunder, warum die fahrverbots- und übernachtungsverbotsschilder wie die pilze aus dem boden wachsen.

schade, denn wir wollten nach unserer abreise von göteborg zum „valsjön lake“ fahren und dort am seeufer unser nachtquartier zum „wild campieren“ aufschlagen, doch eine dicke fette fahrverbotstafel versperrte den weg zum see – „gäller ej fordon med tillstand“ – das war es.

also haben wir zähneknirschend umgeroutet und sind über die „festung bohus“ direkt zu unserem nächsten schlafplatz „marstrands familjecamping“ gefahren, den wir jetzt nicht zwei sondern drei nächte bewohnten.

die festung bohus“ ist die ruine einer früheren festung in der stadt kungläv und liegt imposant auf einem hohen felsen. verspricht von außen mehr als sie von innen hält.

da wir quasi „einen tag dazu gewonnen hatten“, nutzten wir die zeit für zwei sehr schöne wanderungen.

die eine wanderung führte uns in einem rundweg von unserem campingplatz in 9.8 km unter stechend heißer sonne vorbei an der stadt marstrand, durch seerosenteiche über felsklippen und mit einem herrlichen ausblick auf die schären wieder zurück zu unserem campingplatz. einfach ein herrlicher tag in der natur.

übrigens, marstrands familjecamping eine absolute empfehlung bei der man aufgrund der lage in der hauptsaison unbedingt vorreservieren muss.

gestern donnerstag machten wir uns auf den weg und fuhren mit der fähre auf die vor marstrand gelegene insel marstrandsö mit der „carlsten festung“. obwohl derzeit keine (haupt-)saison ist und regelmäßige führungen noch nicht stattfinden, bekamen wir die möglichkeit mit dem  festungskommandanten, herrn eiwe svansberg, eine privatführung zu machen. gespickt mit unzähligen interessanten geschichten über „carlsten“ – wurde die führung zu einer spannenden reise (herr eiwe swansberg ist auch der autor der aufliegenden bücher und broschüren über „carlsten“).

ausklingen ließen wir den tag mit einem ausgedehnten rundgang um die insel und mit dem versuch einen geeigneten badeplatz zu finden. leider haben wir keinen gefunden, doch nicht die wassertemperatur, die mittlerweile bereits +20°c beträgt war das hindernis – nein, überall tonnenweise seetang, algen usw., jedenfalls keine flach abfallenden sandstrände.

als wir auf dem rückweg zu unserem campingplatz an einer pizzeria vorbeikamen und den herrlich frischen duft der pizzen wahrnahmen, beschlossen wir uns kein schwedisches abendessen zu gönnen, sondern ausnahmsweise eine richtig große „mafia torte“. obwohl wir sonst immer versuchen ausschließlich landeskost zu essen, hat uns der abstecher nach italien gut geschmeckt.

heute freitag ist der 1. juni 2018 und wir sind zu unserem nächsten quartier „lådfabriken b&b“ in bohuslän aufgebrochen, eine sehr interessante unterkunft, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch schreiben werden. bis dahin

alles liebe von den

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göteborg – gothenburg – gøteborg – gothoburgum…

göteborg – gothenburg – gøteborg – gothoburgum, egal wie du die stadt nennst es bleibt immer die gleiche.
ja und in dieser stadt haben wir uns gestern und heute umgesehen.

gestern, sonntag, stand ganz im zeichen des wassers. zuerst eine kleine kanalrundfahrt,

dann enterten wir im hafen den 1979 außerdienst gestellten „zerstörer smaland“, kraxelten – anders kann man die besichtigung des schmalen dings nicht nennen – durch das „u-boot nordkaparen“, und schauten uns auch noch die restlichen boote des „maritiman museum“ an.

weil wir an diesem schönen sonntag noch nicht genug von schiffen hatten, begaben wir uns noch auf eine 2-stündige hafen- und kanalrundfahrt.  so endete der schiff- und wasserreiche sonntag.

heute, montag, schien beim frühstück noch kurzfristig die sonne, also planten wir eine hop on – hop off fahrt mit dem bus, sowie einen langen fußmarsch durch den inneren stadtkern – es gibt in göteborg auch eine richtige „flaniermeile“ mit gemütlichen cafe´s und viel zum shoppen.

also ab in die stadt und rein in den bus. doch kaum sind wir 10 minuten gefahren, musste der fahrer das dach schließen, da es sehr stark zu regnen begann. als die busrunde zu ende war und es immer noch regnete, beschlossen wir noch einmal die runde zu fahren. doch es wollte nicht aufhören. na, dann muss das große einkaufszentrum „nordstan“ zum trocknen herhalten.

wieder trocken und guter dinge wollten wir weiter in der stadt unsere runde drehen – nur – kaum waren wir auf der straße begann es wieder wie aus kübeln zu schütten – so jetzt versteckten wir uns in den „saluhallen“ wo uns eine fischsuppe für den regen entschädigte.

nach der fischsuppe stellten wir fest, dass der regen uns noch immer die stadtbesichtigung verdarb, aber jetzt hatten wir genug – ab ins hotel und den tag gemütlich beenden.

morgen werden wir unsere schwedenrunde fortsetzen und das erste mal „wild campieren“. dazu werden wir zum „valsjön lake“ fahren und dort unser nachtquartier aufschlagen, aber das wird eine andere geschichte, über die wir noch berichten werde. bis dahin

alles liebe von den

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ein herrenhaus das sich schloss nennt und ein schloss aus holz…

ein herrenhaus das sich schloss nennt und ein schloss aus holz waren auf unserem heutigen weg nach göteborg die beiden highlights des tages.

manche werden sagen – „oijeh, schon wieder ein schloss“ aber schloss „tjolöholms“ ist kein schloss von königen und prinzen, sondern es wurde von einem geschäftsmann und seiner gattin gebaut – also ein „herrenhaus“ und was für eines. gebaut zwischen 1898 und 1904 mit der aufwendigsten einrichtung die zu dieser zeit verfügbar war. als zwei jahre vor bauende james friedrik dickson plötzlich verstarb, lässt seine frau blanche dickson das haus in seinem sinn und nach seinen plänen fertigstellen. brittischer comfort der extraklasse.

in diesem herrenhaus sind es die details, die es so sehenswert machen. zum beispiel fuhr blanche nach london und entdeckte dort im hotel bristol eine rundspülende dusche – sofort bestellte sie drei stück dieser dusche und lässt sie in „tjolöholms“ einbauen.
interessant ist auch, dass es 1904 nur zwei !!!!!! staubsauger in ganz schweden gab – einer davon war auf „tjolöholms“ – das ding wog mehr als 1000 kg – ja 1000 kg 😉 und kostete damals das vermögen von 5.500 kr. – oder ein haartrockner, der aus einem kleinen ofen und einem gitter für die haare bestand. der ofen wurde eingeheizt, die dame nahm auf einem stuhl platz, legte den kopf in den nacken und die haare wurden auf das gitter gelegt. durch die warme luft des ofens trockneten die langen haare recht schnell 😉 – die wirtschafterin trug an ihrer schlüsselkette einen aus massiven silber gefertigten „tafelkreidenhalter“.

abgesehen von comfort und eleganz – – hatte man auch das personal gut versorgt. in einer kleinen wohnsiedlung in schlossnähe bewohnte das personal großzügige unterkünfte mit für die damaligen arbeitsverhältnisse sehr guten comfort.

aber nicht nur das haus ist sehenswert, auch der im englischen stil angelegte garten lohnt einen besuch – also wer in der gegend 40km südlich von göteborg unterwegs ist, sollte sich ausreichend zeit für „tjolöholms“ nehmen.

der nachmittag gehörte der gegen ende des 18. jhd. gebauten ehemaligen sommerresidenz des reichen göteborger kaufmannes john hall – „schloss gunnebo“ – ein schloss aus holz. das haus galt damals als eines der prachtvollsten schwedischen holzbauwerke. heute ist „schloss gunnebo“ ein kulturreservat mit herrlichen parks und gärten.

das café-restaurant hat einen vielgerühmten küchengarten direkt vor der tür und die restaurantküche verwendet die eigenen gartenprodukte in ihren speisen – selbstverständlich alles bio. außerdem wird hier ein total leckeres brot und süßes gebäck gebacken – die „kanelbulle“ habe ich bei meiner fika selbst probiert, einfach herrlich –  das im cafe-restaurant serviert und auch über den ladentisch verkauft wird.

jetzt war auch der nachmittag um und wir steuerten unser heutiges ziel das „spar hotel gårda“ an. drei nächte werden wir uns in diesem ****hotel gönnen um göteborg zu besichtigen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch schreiben werden.

bis dahin alles liebe von den

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burgen, schlösser, kirchen und eine moorleiche…

burgen, schlösser, kirchen und eine moorleiche, aber kein fischbrötchen am strand 😉 das sind so unsere ersten besichtigungspunkte in süd-schweden. ich hoffe es wird sich noch ändern. nicht das mir b,s,h,k nicht gefallen würden, aber die sehnsucht nach einem fischbrötchen am meeresstrand ist schon sehr groß.

am donnerstag morgen sind wir von båstad camping in richtung falkenberg aufgebrochen. unser weg führte uns zuerst ein wenig in das landesinnere, wo wir uns in laholm die st. clemenskirche ansahen und uns für ein morgengebet zeit nahmen. ja, wir beten. wir beten, dass unser auto durchhält, dass der sonnenschein nicht aufhört, dass zu hause alles in ordnung ist, dass unsere familie und wir gesund bleiben dass….. ein bisserl ein gespräch mit unserem hergott tut immer gut.

von laholm fuhren wir weiter an die küste zu den sanddünen von tönnersa und da war wieder ausspannen in form eines langen strandspazierganges angesagt. wieder war die überlegung die badesachen anzuziehen und ins meer zu springen. nachdem wir aber die füsse ins wasser gestreckt hatten, kamen wir von der idee wieder ab und spazierten am strand weiter. ja ich weiß – „warmduscher“ aber 18 grad wassertemperatur sind mir einfach zu kalt *brrrrrrr*.

am nachmittag ging es weiter nach halmstad

– eine runde um den europabrunnen und das wars – nö, halmstad war nicht unser ding.

nach halmstad bewegten wir unser gespann zu unserem heutigen ziel – falkenberg und das grand hotel falkenberg. ein abendspaziergang durch falkenberg mit einem anschließenden abendessen im harrys dem restaurant des grand hotels, beendete den tag.

freitag 25. mai 2018
heute steht ein ganz enspannter reisetag mit einem besonderen highlight – dem „bockstensmannen“ in der „festung varberg“ auf dem programm.

doch bevor wir die festung varberg besuchten machten wir noch eine kleine spazierfahrt über ätrafors – gällared – ullared (nein wir besuchten das größte einkaufszentrum nicht!!! schon am frühen morgen war der parkplatz knallvoll und die leute standen an um überhaupt rein zu kommen – danke, da vergeht mir das shoppen) – björkasjö – äkulla nach varberg.

wer war eigentlich dieser „bockstensmannen? der „bockstensmannen“ ist eine mittelalterliche moorleiche, die 1936 beim ort rolfstorp in der gemeinde varberg gefunden wurde. das besondere an dieser moorleiche ist die fast vollständig erhaltene kleidung des mannes. der „bockstensmannen“  wurde so zwischen 1290 bis 1430 wahrscheinlich von bauern erschlagen und in einem moor vergraben. danach begann der mann als geist in der gegend zu spuken. um ihn daran zu hindern, wurden holzpfähle durch seinen körper geschlagen, was zum ende des spukes führte. es wurde auch eine rekonstruierung des gesichtes mit den modernsten techniken der forensik gemacht – mit einem ertaunlichen ergebnis. eine spannende und interessante geschichte aus der vorzeit. aber auch sonst hatte das museum noch einiges zu bieten, das wir uns gerne in einer privatführung von frau christina andersson-wiking erzählen ließen.

nach dem festungsbesuch bummelten wir noch ein wenig am strand von varberg und beobachteten wie die kinder im meer spielten und badeten – denen ist anscheinend nie kalt.

unser heutiges end- und übernachtungsziel ist das hotel „pensionat frillesberg“ – ein gemütliches hotel mit einem pub in dem es auch life musik gibt.

morgen geht es von frillesberg nach göteborg wo wir dann drei tage verbringen werden – aber das – ja das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

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eine burg die nie einen burgherren hatte…

eine burg die nie einen burgherren hatte, aber dazu kommen wir etwas später.

es ist der 22.05.18 – 06:30 uhr und der wecker läutet wie verrückt – ähhh, sind wir auf urlaubsreise oder was? aber das zeitige aufstehen ist heute ein muss, denn um 09:00 uhr haben wir unser erstes appointment. raus aus dem zelt und ab in die dusche – so schön um diese zeit schläft der ganze campingplatz noch tief und fest. gut, dass dieser campingplatz eine eigene küche hat, wo wir unser frühstück zubereiten können und nicht unsere eigene küche aus dem trailer aktivieren müssen. so, fertig und ab nach helsingborg wo wir im „freilichtmuseeum fredriksdal“ von frau catharina nilsson erwartet wurden.

das freilichtmuseum fredriksdal liegt im stadtteil fredriksdal der stadt helsingborg. hier wird dem besucher ausfühlich gezeigt wie das leben in der provinz skåne vor vielen jahren bis in die späten 60er war. tolle exponate von häusern, alltagsgegenständen, handwerksbetrieben, zahnarzt, apotheke  bis zum modesalon und noch vieles mehr. begeistert von den erzählungen von frau nilsson fühlten wir uns in eine andere welt versetzt.

danach fuhren wir ins zentrum von helsingborg zurück, ein ausgedehnter spaziergang durch die altstadt und besuch des wahrzeichens dem „tower of kärnan“  – eine recht interessante story, die den aus dem mittelalter stammenden 35 m hohen turm der die ganze stadt überragt, umgibt.

am frühen nachmittag fuhren wir einen kleinen umweg über wallåkra – wo wir uns die kleine „steingutfabrik wallåkra ansahen wo sie seit 1864 in traditioneller handarbeit klassische krüge, marmeladentöpfe etc. herstellen

–  zu unserer letzten besichtigung  „die burg landskrona“ eine burg, die wie schon in unserer einleitung bemerkt, nie einen burgherren mit seinem gefolge beherbergte. der dänische könig christian III. gab den auftrag um 1549 diese befestigungsanlage zu bauen. in folge von ständigen kriegen zwischen dänemark und schweden wechselte der besitz hin und her. im 17. jhd. diente die burg dem millitär und ab dem 18.jhd. war sie ausschließlich ein gefängnis. zuerst kriegsgefangene und anschließend zu lebenslänglicher haft verurteilte. auch als frauengefängnis für prostituierte war sie in betrieb. die funktion des gefängnisses behielt die burg bis 1940 danach wurde sie wieder vom schwedischen millitär zu deren zwecke herangezogen. heute ist sie im besitz des staates und steht unter denkmalschutz.

ein langer und eindrucksvoller tag ging zu ende als wir uns wieder in die betten unseres tent-trailers verkrochen.

am nächsten tag ging es erst ein wenig später los, ein bisserl ausschlafen war angesagt.

am späten vormittag war dann die besichtigung der schlosses „sofiero“ an der reihe. ein reizendes schloss mit einem waaaaahnsinnig schönen garten – dieser umstand führt auch dazu, dass nicht nur gekrönte häupter und staatsmänner aus aller welt das schloss besichtigten – nein auch viele autobusgruppen, denn alle wollen sofiero sehen und wir mitten darin.

das war mir etwas zu viel, daher musste etwas ruhigeres her – also auf zum leuchtturm „kullens fyr“ wo der leuchtturmwärter herr per sjögren eine spezialführung für uns vornahm. lustige und traurige geschichten gespickt mit historie liesen die zeit wie im fluge vergehen.

der spätere nachmittag gehörte der entspannung und entschleunigung. relaxen, bevor wir zu unserem heutigen übernachtungsplatz „båstad camping“ fahren. ja und zum relaxen und für unsere „fika“ (die schwedische jause) haben wir uns wieder ein ganz besonderes platzer´l ausgesucht – „albertsgården“ guter kaffee, frische mehlspeisen. ein romantischer ort an dem man so richtig ausspannen kann.

morgen werden wir uns dann richtung falkenberg aufmachen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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so, nun sind wir wieder ein stücker´l weiter gekommen…

so, nun sind wir wieder ein stücker´l weiter gekommen mit unserer tour. nachdem wir malmö verlassen haben, steuerten wir gleich am morgen einen badeplatz in pudesjö an. ein herrliches plätzchen, und wir waren ganz nahe daran ins wasser zu springen – schlussendlich war es uns dann doch zu kalt ;-). von pudesjö ging es weiter zur kirche von hypy dann über vismarlöv zur steinkirche von dalby. um die sakralen besichtigungen auszugleichen machten wir einen ausgedehnten spaziergang im nationalpark dalby söderskog, wo wir im tiefen gras der „schwedichen nessy“ begegneten *gggg*.

das endziel dieses tages war lund, wo wir nach einem besuch im botanischen garten

in einem kleinen aber ganz tollen b&b dem „magle’s smiley inn“ eincheckten. wir schlugen im „roten“ zimmer – ja in diesem zimmer ist alles rot, sogar das wc papier !!! – unser nachtlager auf.

nach einer angenehmen nacht und einem ausgiebigen frühstück machten wir uns auf den weg zu unserem heutigen ersten besichtigungstermin – das freilichtmuseum „KULTUREN“ in lund. hier erhielten wir einen ausführlichen eindruck wie die welt in der provinz skane vor vielen jahren ausgesehen hat. unter welch bescheidenen verhältnissen die menschen lebten, wie klein ihre wohnräume waren und das bis in die späten 50er jahre. tolle ausstellung und an dieser stelle nochmals vielen dank an frau maria bohlin die sich viel zeit für uns nahm.

nach dem freilichtmuseum noch schnell einen abstecher in den berühmten dom zu lund der ja am vortag wegen des „karnevals“ geschlossen war. heute war er offen – schon sehr beeindruckend.

wir verlassen lund, denn zwei schlösser standen noch auf dem programm des heutigen tages – in der ortschaft bosjökloster das „schloss bosjökloster„,

wo uns der schlossbesitzer sehr liebenswürdig sein anwesen zeigte und die ausführungen bei einem gemeinsamen lunch mit der einen oder anderen amüsanten geschichte spickte. wir hätten noch lange zuhören können, aber wir mussten weiter – urlaubsstress *hahahaha* – wir hatten nämlich noch einen termin im schloss „trollenäs„. das schloss ist in privatbesitz und kann für veranstaltungen oder hochzeiten gebucht werden. führungen gibt es nur nach vereinbarung. uns führte die schlossbesitzerin persönlich mit viel geduld und tollen geschichten über das schloss und die lange familiengeschichte – es gab nur zwei familien die dieses schloss besitzten – durch das haus.

für heute war es mit besichtigungen genug wir machten uns auf den weg nach borstahusens wo wir die nacht auf dem „borstahusens campingplatz“ verbringen werden. ein campingplatz wie ich ihn noch nie gesehen habe – so einen komfort mit geschirrspüler, microwellenherde, backöfen, wasserkocher, waschmaschinen und es gibt sogar ein spa, aber vor allem die sauberkeit ist wirklich sehr beeindruckend – ein klarer ***** platz den ich nur jedem empfehlen kann.

morgen werden wir helsingborg und die burg landskrona besichtigen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch schreiben werden.

bis dahin alles liebe von den

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a sunny day in malmö…

a sunny day in malmö…

heute stand sightseeing in malmö auf dem programm – am vormittag eine 50-minütige bootsfahrt, die uns am wasserweg einmal rund um die altstadt führte, ganz easy so richtig zum entspannen und genießen. ja und mit genießen ging es dann zu mittag, der „sky bar“, weiter. bei einem kleinen lunch konnten wir uns über den herrlichen blick über malmö aus dem 26. stock erfreuen – interessant fanden wir auch den ausblick von der toilette der „sky bar“ 😉 wir bummelten weiter zur skulptur „knottet gun“, zum rathaus, durch den kings park mit seinem alten friedhof und auf eine jause in die „malmöer saluhalle“. dann über den „stortorget“ und dem „lilla torg“ zurück zu unserem hotel „scandic malmö city“.

am abend, wenn die sonne dann endlich untergegangen ist, planen wir noch einen abendspaziergang mit einem restaurantbesuch ein und dann werden wir uns zur ruhe begeben, denn  morgen fahren wir weiter nach lund, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

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