eine burg die nie einen burgherren hatte…

eine burg die nie einen burgherren hatte, aber dazu kommen wir etwas später.

es ist der 22.05.18 – 06:30 uhr und der wecker läutet wie verrückt – ähhh, sind wir auf urlaubsreise oder was? aber das zeitige aufstehen ist heute ein muss, denn um 09:00 uhr haben wir unser erstes appointment. raus aus dem zelt und ab in die dusche – so schön um diese zeit schläft der ganze campingplatz noch tief und fest. gut, dass dieser campingplatz eine eigene küche hat, wo wir unser frühstück zubereiten können und nicht unsere eigene küche aus dem trailer aktivieren müssen. so, fertig und ab nach helsingborg wo wir im „freilichtmuseeum fredriksdal“ von frau catharina nilsson erwartet wurden.

das freilichtmuseum fredriksdal liegt im stadtteil fredriksdal der stadt helsingborg. hier wird dem besucher ausfühlich gezeigt wie das leben in der provinz skåne vor vielen jahren bis in die späten 60er war. tolle exponate von häusern, alltagsgegenständen, handwerksbetrieben, zahnarzt, apotheke  bis zum modesalon und noch vieles mehr. begeistert von den erzählungen von frau nilsson fühlten wir uns in eine andere welt versetzt.

danach fuhren wir ins zentrum von helsingborg zurück, ein ausgedehnter spaziergang durch die altstadt und besuch des wahrzeichens dem „tower of kärnan“  – eine recht interessante story, die den aus dem mittelalter stammenden 35 m hohen turm der die ganze stadt überragt, umgibt.

am frühen nachmittag fuhren wir einen kleinen umweg über wallåkra – wo wir uns die kleine „steingutfabrik wallåkra ansahen wo sie seit 1864 in traditioneller handarbeit klassische krüge, marmeladentöpfe etc. herstellen

–  zu unserer letzten besichtigung  „die burg landskrona“ eine burg, die wie schon in unserer einleitung bemerkt, nie einen burgherren mit seinem gefolge beherbergte. der dänische könig christian III. gab den auftrag um 1549 diese befestigungsanlage zu bauen. in folge von ständigen kriegen zwischen dänemark und schweden wechselte der besitz hin und her. im 17. jhd. diente die burg dem millitär und ab dem 18.jhd. war sie ausschließlich ein gefängnis. zuerst kriegsgefangene und anschließend zu lebenslänglicher haft verurteilte. auch als frauengefängnis für prostituierte war sie in betrieb. die funktion des gefängnisses behielt die burg bis 1940 danach wurde sie wieder vom schwedischen millitär zu deren zwecke herangezogen. heute ist sie im besitz des staates und steht unter denkmalschutz.

ein langer und eindrucksvoller tag ging zu ende als wir uns wieder in die betten unseres tent-trailers verkrochen.

am nächsten tag ging es erst ein wenig später los, ein bisserl ausschlafen war angesagt.

am späten vormittag war dann die besichtigung der schlosses „sofiero“ an der reihe. ein reizendes schloss mit einem waaaaahnsinnig schönen garten – dieser umstand führt auch dazu, dass nicht nur gekrönte häupter und staatsmänner aus aller welt das schloss besichtigten – nein auch viele autobusgruppen, denn alle wollen sofiero sehen und wir mitten darin.

das war mir etwas zu viel, daher musste etwas ruhigeres her – also auf zum leuchtturm „kullens fyr“ wo der leuchtturmwärter herr per sjögren eine spezialführung für uns vornahm. lustige und traurige geschichten gespickt mit historie liesen die zeit wie im fluge vergehen.

der spätere nachmittag gehörte der entspannung und entschleunigung. relaxen, bevor wir zu unserem heutigen übernachtungsplatz „båstad camping“ fahren. ja und zum relaxen und für unsere „fika“ (die schwedische jause) haben wir uns wieder ein ganz besonderes platzer´l ausgesucht – „albertsgården“ guter kaffee, frische mehlspeisen. ein romantischer ort an dem man so richtig ausspannen kann.

morgen werden wir uns dann richtung falkenberg aufmachen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den

hovis´on tour

 

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