von lipova über timișoara bis zur wels-fischzuchtfarm war unser nächster reiseabschnitt. nach einem kurzen morgenswimm ging die reise zu unserem nächsten event – „muzeului satului bănățean“, das banater dorf museum, ein ethnographisches freilichtmuseum.
in „timișoara“ machten wir mit unserem von der timișoara destination management organisation zur verfügung gestellten tour guide „ludovic satmari“ einen längeren und sehr interessant erklärten stadtrundgang, denn in timișoara, bekannt für ihre sezessionsarchitektur, gibt es wirklich viel zu besichtigten, u.a. piata unirii (union square): sfânta treime statue; house of lions; brück house; baroque palace; timișoara art museum; cardinal point fountain; maria theresia bastion; piata libertatii (freiheitsplatz); piata victoriei (zentraler platz): national opera house; kathedrale der heiligen drei hierarchen; lloyd palace; neuhaus palace; merbl palace; dauerbach palace; szechenyi palace; hilt palace; die timișoara orthodox cathedral; huniade castle; deutsches staatstheater – ja es war ein wirklich ausgedehnter stadtrundgang.
von timișoara ging es weiter zu unserem schlafplatz am fluss naidăș. vorher besuchten wir noch buzias, denn dort hat kaiser franz josef 1875 einen 20 hektar großen kurpark mit einer 500m langen kolonnade für seine „sissy“ errichten lassen, damit sie entspanntund trockenen fußes lustwandeln konnte – wahre liebe.
in reșița fotografierten wir im freilicht-dampflokomotiven-museum noch einige lokomotiven (tlw. in lizenz produzierte deutsche und österreichische modelle),
ehe wir uns anschließend auf den weg nach oraviţa ins „muzeul de istoria farmaciei montanistice (bergapotheke: museum für geschichte der pharmazie) machten. in dieser apotheke, die 1796 von mag. farm. knoblauch gegründet wurde (die dynastie der knoblauch apotheker), wurden seinerzeit auch ganz merkwürdige pulver verkauft 😉.
anschließend ging es zu unserem schlafplatz am fluss, in herrlicher natur.
ausgeruht ging es jetzt durch den naturpark eisernes tor an der donau entlang – „kloster mraconia“

– natürlich auch zur „statue des dakerkönigs decebalus“, der mit 55 meter höchsten felsskulptur in europa
– „sankt-anna-kloster“ in orșova.
in „băile herculane (herkulesbad) hatten wir einen stadtrundgang geplant, da es viele schöne foto motive gibt (z.b. das neptunbad), aber angesichts der touristenmassen nahmen wir abstand davon und fuhren nur kurz durch und auf schmalen straßen weiter zu unserem schlafplatz im wald.
das nächste kloster das wir besichtigten – das „kloster tismana“
hat auch eine besonderheit zu bieten. neben dem kloster gibt es eine höhle in der münzen und goldbarren der rumänischen nationalbank gegen ende des zweiten weltkrieges versteckt wurden. heute kann man die höhle mit dem demogoldschatz besichtigen. totoal interessante geschichte.
weiter, auf nicht immer tollen straßen,
wo wir uns ausnahmsweise in der stadt drobeta-turnu severin für drei nächte in ein hotel einquartierten. am ersten tag machten wir gar nichts, einfach ausruhen und entspannen. am zweiten tag stand ein ausflug am programm. zuerst ins „muzeul regiunii porților de fier“ (museum des wasserkraftwerks „eisernes tor“). wir besichtigten nicht nur das kraftwerk, sondern konnten im museum auch viel interessantes über den bau erfahren.
eine besondere geschichte ist die der insel „ada kaleh“, einst eine binneninsel in der donau mit türkischen bewohnern (quasi eine exklave des osmanischen reiches, die aber mit der vollendung des wasserkraftwerks am eisernen tor abgesiedelt wurden), und die schließlich 1971 überflutet wurde und in den wellen der donau komplett verschwunden ist.
im anschluss an das donaukraftwerk machten wir noch einen abstecher zu den ruinen des alten klosters „mănăstirea vodița“, dem ältesten kloster der walachei. es wurde im 14. jh. gegründet. viel ist nicht mehr erhalten, aber es ist eben ein historischer platz neben dem neuen kloster.
den abschluss unseres ausfluges machte ein kleiner stadtrundgang in drobeta-turnu severin. castelul de apă (historischer wasserturm), palatul culturii teodor costescu (kulturpalast), cetatea medievală a severinului (burganlage), podul lui traian (ruinen der trajansbrücke) und caladarium (ein teil der alten klassisch-römischen thermen).
so ging der tag ereignisreich zu ende.
als nächstes stand ein ganz besonderer besuch auf unserem programm, wir besuchten georg und elisabeth kloos auf ihrer wels-fischzuchtfarm. was die beiden aus dem nichts auf einem grundstück mit einer fläche von 21 ha in ostroveni auf die beine gestellt haben ist sehens- und bewundernswert. ab 2014 begann „eco nrg s.r.l.“ mit dem bau der projekte „fischverarbeitungsfabrik“ und „intensive fischzuchtfarm ostroveni“. ab 2016 wurde mit der besiedlung der fischfarm begonnen. die intensivfischzuchtfarm umfasst eine intensivzuchthalle auf einer fläche von 4.000 qm und neun becken für die extensive aufzucht auf einer gesamtfläche von 60.000 qm, der clarias-arten (wels), mit einer jahresproduktion von bis zu 700.000 kg. die aufbereitungsanlage hat eine fläche von 2.000 m² und ist nach modernsten standards gebaut, mit einer monatlichen produktionskapazität von 40.000 kg. unter dem namen „fishmann“ werden die produkte wegen ihres hohen qualitätsstandard unter anderem auch in großen supermarktketten wie lidl, kaufland usw. angeboten.
wir hatten die außerordentliche gelegenheit die produkte vor ort zu verkosten und wir können mit ruhigem gewissen sagen: unglaublich was man alles aus wels machen kann, einfach hervorragend.
übrigens camper haben auch die möglichkeit auf der fischzuchtfarm zu übernachten – einfach anrufen und einen termin vereinbaren, ihr werdet es nicht bereuen und könnt euch für die weiterreise mit köstlichen fischprodukten versorgen.
unser nächstes ziel war bukarest und was wir dort so alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin
alles liebe von den
hovi´s on tour





unser nächstes ziel war timișoara und was wir dort so alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin
ehe wir zu unserem letzten event in ungarn aufgebrochen sind.
einst eine bedeutende brücke, denn die straße über die brücke war jahrhundertelang eine wichtige handelsstraße zwischen debrecen und pest-buda. inzwischen ist sie ein wahrzeichen von hortobagy geworden.




zwei events standen auf unserer sightseeing liste – „


„cayucos beach“ ein surfspot
– fahrt hinauf zum „griffith observatory“ mit blick hinüber zum berühmten „hollywood“– schriftzug, leider war der ausblick etwas getrübt.


beim betreten der insel wird einem schnell klar, dass es sich hier um einen ort mit düsterer vergangenheit handelt.

einen kulinarischen spaziergang durch san francisco’s chinatown. gespickt mit vielen informationen, humorvoll interprediert und trotzdem äußerst fachkundig, hörten wir über die historie dieses viertes und machten immer wieder lokalstops zum verkosten – u.a. bei einer glückskeksfabrik,
und zahlreiche attraktionen, wie zum beispiel „
bieten den besuchern ausreichend möglichkeiten einen netten tag zu verbringen.

danach folgte die besichtigung des „


weiter, immer an der küste entlang – bandon beach – face rock state scenic viewpoint – port orford, mit blick auf die bucht

vor dem endgültigen tagesende haben wir noch den „mendocino coast botanical garden“ besucht.