steine im dreamwood – etruskergeschichte im museum…

steine im dreamwood – etruskergeschichte im museum.

am weg zu unserem nächsten geplanten schlafplatz, bei der ruine der abtei san galgano, trafen wir uns in casole d’elsa (siena) mit dem „steinkünstler“ deva manfredo. deva manfredo, der mit dem bürgerlichen namen manfred flucke heißt, ist vor vielen jahren von deutschland nach italien gezogen. in jahrelanger arbeit, durch sammeln von verschiedenen steinen, ist auf einem etwa 10 ha großen waldgrundstück ein stone skulptur park, „dreamwoods“, mit besonderen steinskulpturen entstanden. das besondere daran ist, dass der künstler die steine in ihrer natürlichen form belässt und nur durch stapeln, legen, schlichten usw. seine skulpturen entstehen lässt. geklebt werden nur z.b. die augen der steingesichter. der etwas mühsame weg zu ihm und diesem ort lohnt sich aber allemal.

von dreamwoods ging es dann weiter zur abtei „san galgano“.

nach einer ruhigen nacht auf dem womo-parkplatz, auf dem übrigens kaum mehr etwas funktionierte (wasser, strom usw.), steuerten wir auf san gimignano zu.

am weg nach san gimignano machten wir einen stop in volterra mit dem „theatro romano“ und den vielen kleinen engen gassen. wir sind ein wenig herumspaziert und haben u.a. den in familienbesitz befindlichen „palazzo viti“ – eine der schönsten privaten wohnanlagen italiens – besucht.

auf dem campingplatz „camping il boschetto di piemma“ – übrigens ein ganz toller, empfehlenswerter campingplatz mit jeglichem komfort – haben wir für die nächsten zwei nächte unser clubhaus aufgestellt. am abend gönnten wir uns noch im restaurant des campingplatzes ein wirklich tolles abendessen.

der nächste tag war für eine stadtbesichtigung reserviert. also, am vormittag mit dem bus ins zentrum der altstadt. gewusel, gewusel, gewusel – nicht nur das die stadt, die übrigens sehr schön und sehenswert ist, von touristen überfüllt ist, ist donnerstag, heute, auch noch markttag. markttag ist ja immer ein erlebnis, aber diesmal… na ja, wir fahren ja wieder in etwas ruhigere gegenden.

wir fuhren weiter und machten halt in castellina in chianti,

einer ganz bezaubernden kleinen stadt mit einem sehr interessanten museum – „museo archeologico del chianti senese“. nach einem kleinen streifzug durch die stadt, trafen wir uns mit der archeologin francesca. in einer mehr als zwei stündigen führung erzählte sie uns mit viel fachwissen und der liebe zum detail über das leben zur zeit der etrusker in der region – danke francesca.

nach castellina in chianti waren kurzbesuche der städte greve in chianti und montefioralle angesagt.

einen weiteren stop legten wir in san marcello piteglio ein, denn wir wollten uns die 40m!!! lange hängebrücke „ponte sospeso“ ansehen, die ein firmenchef in nur knapp zwei jahren für seine mitarbeiter errichten ließ, damit diese einen kürzeren weg zur arbeit hatten.

übernachtet haben wir neben der „ponte delle catene“ auf einem stellplatz der kommune fornoli – trinkwasser und strom gratis – ganz super.

der nächste spot den wir ansteuern, ehe wir fischessen in la spezia gehen, ist die „la grotta del vento – die windhöhle“, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den

hovi´s on tour

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