nach unserer unerwarteten unterbrechung in oulmes…

nach unserer unerwarteten unterbrechung in oulmes und dem damit unfreiwillig verlängerten wochenende vor ort (beim versuch geld abzuheben wurde unsere kreditkarte nicht mehr herausgerückt – schwarzer freitag nachmittag), ging es montag morgen samt kreditkarte und geld wieder weiter. hierfür ist der gendarmerie royale dank und lob auszusprechen. nicht nur dass man uns einen sicheren stellplatz zugewiesen hat wurde unser problem umgehend telefonisch der zuständigen stelle kommuniziert und unser erscheinen für montag morgen bereits avisiert.

die weitere route führte überwiegend über die r407 über den natursee dayet roumi richtung rabat. die strecke war wenig befahren, landschaftlich wunderschön und wir sahen seit beginn unserer rundreise die erste schlange in marokko.

kurz überlegten wir, ob wir den letzten stopp vor der nächsten großstadt gleich beim picknickplatz am see einlegen sollten, entschieden uns dann aber unser glück beim weingut, der „hacienda des cigognes“, zu versuchen. richtige entscheidung – wir durften nicht nur einen fröhlichen abend im kreis der familie von padrone karim moullablad bei einem fantastischem abendessen samt weinbegleitung verbringen (der rosé hat uns ganz besonders gemundet), sondern erhielten auch eine interessante führung durch die hochmoderne kellerei.

am gelände des weinguts ist das übernachten gestattet (auf wunsch und vorbestellung sind abendessen und frühstück möglich), allerdings stehen derzeit noch keine sanitären einrichtungen zur verfügung.

rabat, die letzte der vier königsstädte an den ufern des atlantischen ozeans, die wir zwei tage lang besichtigten:

  • ruinen der chellah – die magische nekropole der meriniden; eine mischung von natur und römischen sowie islamischen ruinen; lustig waren die vielen störche, die hier überall ihre nester haben und teils im tiefflug über die köpfe hinweg ziehen.
  • medina von rabat
  • kasbah des oudaias – königliche festung aus der berber-ära, auf einem felsen an der mündung des bouregreg.
  • andalusischen gärten
  • mausoleum von mohammed V. – grab von mohammed V. welches von einem imam dauerhaft bewacht wird.
  • hassanturm – 44 m hohes minarett aus dem 12. jh, ein majestätisches bauwerk mit einem platz auf dem sich dutzende von säulen verteilen.

wie auch schon in anderen großstädten marokkos haben wir uns während des aufenthaltes in rabat für ein riad entschieden. mit dem „riad meftaha“, quasi im herzen der stadt gelegen und einer kostenfreien parkmöglichkeit direkt vor der unterkunft, waren alle anforderungen für einen citytrip perfekt erfüllt. die zimmer blitzsauber, das frühstück in buffetform, eine terrasse zum entspannen und alle “must sees“ in gehdistanz.

fazit: großstadt mit westlicher moderne und orientalischem flair; extrem sauber; pulsierendes leben rund um die uhr.

am 06.03.’20 setzten wir unsere reise fort. ziel, der cp „camping international mehdia“, unweit der stadt kénitra, ein (noch) touristisch weniger bekannter ort mit einem fischereihafen, (fisch-)lokalen, kleineren einkaufsmöglichkeiten, einer promenade und einem langen sandstrand, ideal um ein paar tage einfach zu chillen.

der campingplatz selbst erfüllt europäischen standard und ist teil eines großen tourismusprojekts (kenz mehdia) in dieser region. neben dem cp stehen bungalows, ein aparthotel, ein restaurant sowie ein aquapark zur verfügung.

dann, ein reisestopp aufgrund der drastischen entwicklung von covid-19 und den damit verbundenen einschränkungen, aber das ist unsere vorläufig letzte geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den
hovi´s on tour

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