casablanca…

casablanca, stadt der weißen häuser (das traditionelle weiß ist allerdings schon sehr abgeblättert), oder leider nur mehr industrie- und hafenstadt mit mega verkehrsaufkommen, das von durchgehend riskanten fahrmanövern geprägt ist? davon soll sich jeder selbst ein bild machen.
bei uns jedenfalls meldete die geliebte “beifahrerseite“ fast durchgehend – achtung eselkarren, vorsicht kreisverkehr, upps schlaglöcher, schon wieder bremsschwellen, … J
nur gut, dass wir für den aufenthalt in der mittlerweile größten stadt marokkos eine unterkunft gewählt hatten und unser cleverchen sicher geparkt, direkt vor dem hotel, seinen platz fand.

was uns am besten in dieser stadt gefallen hat:

  • morocco mall, die größte mall afrikas, mit rund 70 000 qm fläche.
  • parc de la ligue arabe, der stadtpark (tlw. wegen renovierungsarbeiten geschlossen).
  • kathedrale von casablanca, l’eglise du sacre-coeur, eine ehemalige röm.-kath. kirche (wird derzeit renoviert und kann nur von außen bewundert werden).

hassan-II.-moschee, das religiöse hauptdenkmal der stadt wurde tlw. über dem meer errichtet und hat einen beeindruckend großen vorplatz. die auf der spitze des 210 m hohen minaretts angebrachten laser zeigen nach mekka. auch nicht-muslime dürfen die moschee außerhalb der gebetszeiten besichtigen.

  • rick’s café, das an den filmklassiker „casablanca“ erinnert und dessen nostalgische einrichtungsgegenstände vom film inspiriert wurden. übrigens nicht billiges aber unheimlich gutes essen.
  • uhrturm

    und die alte medina von casablanca, die leider sehr stark auf touristen ausgerichtet ist und wenig traditionelles bietet.

wie könnte es anders sein, nach der metropole ging es wieder einmal direkt ins landesinnere.

wir fuhren nach ouzoud und quartierten uns am „campingplatz zebra“ ein. hier hat uns am besten gefallen, dass die stellplätze großzügig angelegt wurden, die sanitäreinrichtungen sehr sauber sind, waschmaschinen zur verfügung stehen und wer mag kann im restaurant des campingplatzes essen gehen und muss nicht extra weit laufen. ein lob an das marokkanische management.

die 110 m hohen ouzoud-wasserfälle führten relativ wenig wasser, sind aber trotzdem ein schönes naturschauspiel.

wieder auf den geschmack gekommen beschlossen wir auch beim nächsten tourenpunkt wanderungen einzuplanen. das „hotel riad dar l’eau vive“ beim stausee bin el ouidane war unser ausgangspunkt für den besuch eines kleinen bergdorfes, das wir über eselpfade erreichten

und der tagesausflug zur felskathedrale von imsfrane.

für die wanderungen stand uns „youness“ zur verfügung und die tagestour organisierte „yahya bouziti“, der nicht nur der manager vom hotel riad dar l’eau vive ist, sondern auch eine reiseagentur betreibt – www.letsexploremorocco.com.

uns haben die beiden touren sehr gut gefallen und dem komfort und der lage der kleinen cottage, mit blick über den fluss, haben wir diesmal unserem cleverchen gegenüber den vorrang gegeben. achtung, wer mit dem womo anreist sollte unbedingt vorab reservieren, da es nur max. 5 stellplätze gibt.

die weiterfahrt nach beni mellal war kurz und die stadt selbst bot außer dem aussichtspunkt ain asserdoun, eine quadratische festung auf einem hügel oberhalb des stadtparks, für uns nichts erwähnenwertes.

genächtigt haben wir in ermangelung an stellplätzen im hotel „hadaik-ain-asserdoune“ – ein großes zimmer, ein runder balkon, ein restaurant, ein cafe und gratis parken vor dem hotel machten den aufenthalt angenehm und komfortabel.

der nächste routenabschnitt führte überwiegend über die r407 und dem see dait erroumi richtung rabat, allerdings mit einer unerwarteten unterbrechung in oulmes, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den
hovi´s on tour

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