kein wetterglück am sani pass …

kein wetterglück am sani pass. wir fuhren zum vereinbarten treffpunkt, zur sani pass lodge, dem ausgangspunkt für unsere 4×4 „sani pass tour“.

pünktlich um 09:00 uhr ging es los. fünf erwartungsvolle „touristen“, ein guide „stuart“ und ein alter defender. noch schien die morgensonne und die stimmung war gut. stuart erklärte uns die verschiedenen pflanzen und tiere entlang des weges – stuart ist vogel- und pflanzenexperte und führt auch eigene touren in diesem sinne durch. die straße wurde zunehmend schlechter, wie das wetter auch. tiefe auswaschungen, geröll und schotter machten die fahrt zur schaukel(tor)tour. teilweise nur im ersten gang kämpfte sich der defender kurve um kurve durch die immer steiler werdende piste. die zunehmende bewölkung tat aber der guten stimmung keinen abbruch. noch waren wir uns alle einig, dass wird noch, die sonne wird schon zurück kommen. aber wir irrten, am sani pass angekommen keine wetterbesserung.

der grenzübergang nach lesotho war problemlos. auf der lesotho seite war nichts mehr vom schlechten straßenzustand zu sehen, feinster asphalt war jetzt unter den gummis. geplant war ein mittagspicknik nahe dem höchsten punkt in 3240 m höhe. doch jetzt war der liebe gott ein spielverderber. schwerer regen, gefolgt von sturmböen und nebel bis in kopfhöhe machten ein picknik im freien unmöglich. na gut, da haben wir halt unser essen im auto genossen und kopfschüttelnd das wetter beobachtet – hatte auch seinen charme. leid tat mir nur der hirte, der im freien seine schafe hüten musste.

nach dem indoor mittagstisch machten wir uns auf den rückweg. wir hielten noch in einem lesotho dorf an, wo uns der guide aus dem zweiten defender eine stunde mit herrlichen geschichten aus seinem dorf und der lebensweise der lesothoer erzählte. wir durften wieder selbst gebrautes bier trinken (schmeckt wie das in swaziland) und selbst gebackenes brot verkosten. interessant fand ich auch die geschichte, dass die männer ihr baby erst nach d r e i !!! monaten sehen dürfen. so kam es, dass der guide nach der geburt nur ein bild von seinem sohn per whatsapp erhalten hat und nun drei monate das handybild geküsst hat, immer in der hoffnung, dass es wirklich sein sohn ist und nicht irgend ein (kuckucks) kind – nach drei monaten waren die zweifel ausgeräumt, es war sein sohn.

als wir uns von den leuten aus dem dorf verabschiedeten, hatte es zu regnen aufgehört, und als wir beim höchst gelegenen pub in afrika, der sani mountain lodge auf 2874 m eintrafen, schien wieder die sonne. so konnten wir doch noch einige bilder machen und unser bierchen geniessen.

nach einer spektakuleren abfahrt kehrten wir wieder in unsere schöne unterkunft zurück. ein bisserl wehmütig wegen dem schlechten wetter, aber auch freudig und zufrieden über den tollen ausflug.

morgen werden wir in die nördlichen drakensberge in die „witsieshoek mountain lodge“ fahren, wo ein aufstieg zum amphitheatre in 3080 m höhe am programm steht.

aber das ist eine andere geschichte, über die wir noch berichten werden.

bis zum nächsten mal alles liebe von den

hovi´s on tour

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