eine stadt – ein kloster – ein königliches schloss…

eine stadt – ein kloster – ein königliches schloss, in dieser reihenfolge besuchten wir unsere nächsten ziele. am weg nach arad machten wir noch einen kurzen fotostop beim schloss csernovics in macea. leider gab es nicht viel zu sehen, auch nicht vom botanischen garten – na ja.

anschließend wanderten wir zur „festung hellburger“ in siria, vor ca. 850 jahren eine aktive burg, heute nur mehr eine ruine, aber ein netter spaziergang.

nach einer ruhigen nacht in arad stand ein ausgedehnter stadtrundgang auf dem programm. begonnen haben wir unter der charmanten führung von frau ioana-mădălina crainic (nationales zentrum für touristische information und förderung des landkreises arad) im „verwaltungspalast von arad“. wir besichtigten die wichtigsten räume

und hatten ein einzigartiges erlebnis. wir durften mit einer sondergenehmigung den turm des verwaltungspalastes besteigen, von welchem wir das tolle panorama der stadt genoßen.

übrigens, zu jeder vollen stunde tönt beethoven´s 9. von hoch oben am turm über die stadt. diese hymne symbolisiert nicht nur die europäische union, sondern auch europa im weiteren sinne – eine schöne geste der stadt.

weiter ging die stadtbesichtigung zum „kulturpalast“, dem historische zentrum von arad, der röm.-kath. kirche, dem klassischen „theater ioan slavici“ – wo wir kurz einer orchesterprobe beiwohnen durften,

der mețianu-straße,

dem reconcilierii-park (park der versöhnung) – mit der „freiheitsstatue“ und dem gegenüber liegenden 9 m hohen „triumphbogen“.

weiters sahen wir die „alte orthodoxe kathedrale“

und den „wasserturm“.

am ende besuchten wir noch eines der zahlreichen tollen lokale der stadt – den euphoria biergarten,

wo unser stadtrundgang endete. wir waren von der stadt positiv angetan und können einen besuch in arad wirklich empfehlen. nochmals vielen dank an alle, die uns zu diesem schönen ereignis verholfen haben.

nachdem wir arad verlassen haben ging es direkt zur „basilika „maria radna“, wo wir vom herrn pfarrer monsignore andreas reinholz herzlichst empfangen wurden. maria radna ist der bedeutendste römisch-katholische wallfahrtsort der diözese timișoara und eine päpstliche basilika.
1520 ließ eine fromme witwe hier eine kleine kapelle erbauen, welche den gläubigen und den franziskanerbrüdern auch bei bedrohung als zufluchtsort diente. 1695, als die kirche von osmanischen truppen niedergebrannt wurde, blieb das gnadenbild unversehrt. seither schreiben gläubige dieser ikone wunderkräfte zu.
1709 wurde von arad aus die erste wallfahrt nach maria radna organisiert. infolge der pest versprachen die bewohner der stadt arad, zum zeichen des dankes für die beendigung und rettung vor der seuche, die wallfahrt durchzuführen. 1750 erkannte die kirche maria radna offiziell als wallfahrtsort an.
unter der kommunistischen herrschaft wurden 1948/49 die orden und kongregationen der katholischen kirche in rumänien aufgelöst. durch ein versehen wurde der franziskanerorden erst nicht erwähnt. nach dem 1949 erfolgten verbot des ordens, wurden alle franziskaner rumäniens in maria radna unter besonders schweren bedingungen konzentriert. wallfahrten wurden verboten und klöster verstaatlicht. in maria radna verblieb ein einziger pater mit zwei brüdern. im kloster wurde ein staatliches altenheim errichtet. nach der rumänischen revolution von 1989 stiegen die pilgerzahlen zur wallfahrt wieder an, was als folge der neu gewonnenen freiheit gewertet werden kann.
2003 verließen die franziskanerbrüder nach ihrer mehrere jahrhunderte überdauernden präsenz das kloster maria radna auf grund von mangel an nachwuchs.
ab dieser zeit wurde das kirchliche leben des wallfahrtsortes dem diözesanklerus anvertraut. monsignore andreas reinholz wurde zum ersten pfarrer ernannt und ist bis zum heutigen tag in dieser funktion tätig.
da die basilika bereits in der sozialistischen zeit baufällig war, startete pfarrer monsignore andreas reinholz sein herzensprojekt, indem er bei der europäischen union einen förderantrag auf mittel aus dem europäischen fonds für regionale entwicklung erfolgreich stellte. die renovierungsarbeiten, begannen im mai 2013 und am 2. august 2015 fand die feierliche segnung der renovierten wallfahrtsbasilika maria radna statt. nach einer besichtigung der pfarrkirche

und des wallfahrtsmuseums (interessant sind die von 1844 bis zum ersten weltkrieg genauen aufzeichnungen über die von wallfahrern an edelmetallen gespendeten opfergaben)

blieben wir noch lange auf ein intensives und informitives gespräch mit pfarrer monsignore andreas reinholz sitzen. vielen dank für die zeit mit ihnen monsignore andreas reinholz.

am weg zu unserem für den heutigen tag letzten besichtigungstermin schauten wir noch einen sprung bei der „holzkirche von groșii noi“ in der gemeinde bârzava vorbei – leider geschlossen, aber ein schönes fotomotiv.

im „königlichen schloss săvârşin“ konnten wir könig michaels autowerkstatt & automobilmuseum, den königlichen park

und das teehaus

besuchen. majestät margareta, oberhaupt der königlichen familie von rumänien (älteste tochter und nachfolgerin ihres vaters, könig michael I.) war leider nicht anwesend. schade, wir hätten gerne gesehen wie ihre majestät heute lebt 😊

der tag ging für uns mit einem erfrischenden bad im „freibad lippa“ in băile lipova zu ende.unser nächstes ziel war timișoara und was wir dort so alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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rumänien wir sind da…

rumänien wir sind da, aber auf der route zu unserem ersten rumänischen highlight hatten wir noch besichtigungen in ungarn am programm.

der erste besuch war die „szemlő-hegyi höhle“ im großraum budapest. die entdeckung der höhle ist einer baustelle zu verdanken. heute ist der park, der die schutzzone der höhle bildet, vollständig von der stadt umgeben. für die höhlentour werden den besuchern kostenlos audioguides zur verfügung gestellt. eine tour dauert ca. 40 minuten. die temperatur in der höhle beträgt das ganze jahr über 12°C. die erschließung und der ausbau der bereits im jahre 1930 entdeckten höhle dauerte fast 50 jahre. derzeit können ca. 2 km von den besuchern besichtigt werden und es sind weiterhin wissenschaftliche forschungsarbeiten im gange. die höhle wird auch für höhlentherapie genutzt, denn die staubfreie luft mit hohem feuchtigkeitsgehalt hat eine besonders günstige auswirkung auf die an bronchitis und asthma leidenden personen.

nach einer ruhigen nacht auf einem sehr schönen freistehplatz fuhren wir auf kleinen straßen zu unserem nächsten besuch

– ein schwimmtag im „höhlenbad miskolctapolca“ in miskolc. das besondere an diesem freibad war das schwimmen in verschiedenen höhlen – ein tolles erlebnis.

nach dem schwimmen sind wir bei leichtem nieselregen noch eine runde am „nature trail hortobágyi-halastó“ gewandert,ehe wir zu unserem letzten event in ungarn aufgebrochen sind.
der besuch galt dem „gestüt mata“ in hortobagy. es ist seit 1671 eines der bedeutensten pferdezuchtzentren in ungarn. die hier gezüchtete „nonius rasse“ hat mehrere auszeichnungen und preise gewonnen.

natürlich haben wir uns die planwagenfahrt durch die puszta, der größten grassteppe ungarns, mit dem nonius-gespann nicht engehen lassen.

auf dieser fahrt bekamen wir einen einblick in die tolle stimmung dieser weitläufigen ebenen landschaft. wir konnten büffelherden, ungarische graurinder, weidende zackelschafe

und eine vorführung der pferdehirten bewundern.

eine wunderbare zeit in der man sich um viele jahre zurückversetzt fühlt. eindrucksvoll und empfehlenswert.
einen kurzen stopp legten wir auch bei der 1833 erbauten neunbogenbrücke in hortobagy ein. einst eine bedeutende brücke, denn die straße über die brücke war jahrhundertelang eine wichtige handelsstraße zwischen debrecen und pest-buda. inzwischen ist sie ein wahrzeichen von hortobagy geworden.

ankunft in rumänien. wir sind bei bors über die grenze und hatten gleich den ersten besuchstermin in der stadt oradea, die zur ihrer gründungszeit ursprünglich zum königreich ungarn gehörte. wir machten mit adrian, unserem tour guide (kontakt von visit oradea), einen ausgedehnten stadtrundgang, um die alten Prachtbauten zu bewundern.
begonnen haben wir bei der „burg oradea“.

weiter ging es mit dem „rathaus“, dem „schwarzen adler palast“ mit seiner jugendstilpassage, das „königin-maria-theater“ – staatstheater von oradea, dem „alten bischofspalast“, „die mond kirche

– orthodoxe kirche der hl. jungfrau maria, „die st. nikolas kirche – eine griechisch-katholische,

und noch vieles mehr.

toll präsentiert, mit vielen geschichtlichen informationen und interessanten geschichten die das leben erzählt – herzlichen dank.

von oradea ging es zu unserem ersten übernachtungsplatz in rumänien, am fluss bei girișu de criș. so schön und ruhig, nur manchmal kamen die hirten mit ihren schafen vorbei.

richtig romantisch, überhaupt am morgen.

unser nächstes ziel war arad aber wie es weiter ging und was wir so alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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zu besuch bei den donauschwaben…

…den besuch bei den donauschwaben verdanken wir einem zufall. wir hatten ursprünglich nur einen besuch auf der „burg in tata

und des stadtmuseums

eingeplant. dort herrschte an diesem wochenende jedoch reges treiben anläßlich eines stadtfestes, und so haben wir auf anregung der kulturreferentin, frau katalin bachmann, nach einem sehr kurz gehaltenen burgbesuch zusätzlich das „ungarndeutsche landesmuseum & német nemzetiségi múzeum (nepomucenus-mühle)“ besichtigt. hier war gerade eine ausstellung über unterbekleidung zu sehen und auch eine sonderausstellung mit dem schwerpunkt “ulmer-schachtel“.

 

frau bachmann hat auch einen besuch im nahe gelegenen „tarján“ vorgeschlagen um ein umfassendes bild von der geschichte der in tarján ansässigen donauschwaben zu bekommen und uns selbst einen eindruck von der beständig aufrecht erhaltenen (volks-) kultur im ort zu verschaffen.
also machten wir uns auf den weg in das ca. 14km von tata entfernte dorf. dort angekommen wurden wir von mitgliedern des gemeinderates sowie dem bürgermeister, herrn thomas klinger, herzlich empfangen. wir besichtigten beim dorfrundgang die christkönig pfarrei tarjan (schutzpatron hl. georg), wo seit 25 jahren von pater zoltan szabo jeden 2. sonntag eine deutschsprachige messe gelesen wird. die römisch-katholische kirche wurde zwischen 1779 und 1783 nach den plänen von jakob fellner gebaut. ihre gegenwärtige gestalt bekam sie 1863. die ältesten teile ihrer ausstattung (altar, kanzel und beichtstuhl) sind im spätbarocken stil gestaltet. in der kirche befindet sich auch in gedenken zu der in 1854 statt gefundenen erscheinung in lourd eine sehr schöne marienstatue.

neben der kirche steht das ansiedlungsdenkmal zur erinnerung an die ansiedlung der ersten deutschen familien (schwaben) in tarján im jahr 1737 (bildhauer jenö kovács) und die erste station von mehreren lehrpfadstationen die durch das dorf führen.

weitere lohnenswerte besonderheiten sind das kleine heimatmuseum, das große gemeinschafts- und kulturhaus sowie die rundkeller in tarján (für besichtigungen sind vorab termine am gemeindeamt zu vereinbaren).

viele bewohner beschäftigen sich teils haupt- und teils nebenberuflich mit weinbau und aus diesem anlass wurde die erzählung über die geschichte der donauschwaben und das dorf tarján im „weingut der familie hoffmann“ fortgesetzt, bei herrlichen speisen und wirklich ausgezeichneten weinen.

wir wollen hier kurz über die geschichte der donauschwaben erzählen – also:

vor über 300 jahren begann die migration von deutschen nach ungarn, in den südöstlichen teil der habsburger monarchie.
auf einfachen holzschiffen, den „ulmer schachteln“, kamen sie vor allem im 18. jahrhundert von ulm über die donau bis ins pannonische becken ungarns. die route dieser schwabenzüge verlieh ihnen später den namen donauschwaben. über 400.000 menschen kamen in das damalige königreich ungarn. obwohl sie unterschiedlicher herkunft waren, nannte man sie alle schwaben.

tarján (deutsch tarian) liegt in einer hügellandschaft, die von zahlreichen malerischen tälern und bächen durchzogen wird.

ab 1727 gehörte die gegend der familie esterházy, die 1737 aus dem südlichen und mittleren teil des deutschen reiches hier rund 40 katholische familien ansiedelte. zuvor lebten in tarján nur reformierte ungarn.

charakteristisch für das dorf war die vieh- und forstwirtschaft. die waldgemeinschaft verpachtete die wälder an die esterházys, die hier regelmäßig jagden veranstalteten.
der zweite weltkrieg und die aussiedlung nach dem 2. weltkrieg veränderten das leben der kleinen gemeinde, obwohl viele „nur“ ihr haus, nicht aber ihre heimat verlassen mussten.

in tarján wird bis heute das brauchtum sehr gepflegt und durch einen gut funktionierenden gemeiderat, mit seinem zielstrebigen bürgermeister an der spitze, wird in den sparten kultur, sport, musik usw. auch für die junge generation die volkskultur attraktiv gemacht – es finden ca. 250 veranstaltungen im jahr statt, wobei der „schwabenball“ im februar, zu dem auch viele ausländische gäste anreisen, der höhepunkt des jahres ist.

an dieser stelle nochmals vielen dank für die herzliche gastfreundschaft wir haben uns bei euch sehr wohl gefühlt und werden wieder kommen.

wie es weiter ging und was wir so alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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über ungarn und quer durch ganz rumänien…

über ungarn und quer durch ganz rumänien werden wir in rund 63 etappen von wien aus das östliche europa bereisen.
die erste tour führte uns in die historische kleinstadt pápa, wo uns ein ganz toller campingplatz „thermalcamping pápa“mit dem unmittelbar angrenzenden modernen „heil- und thermalbad pápa“ erwartete. kurz zum campingplatz selbst, denn was wir hier vorfanden muss wirklich hervorgehoben und poitiv erwähnt werden. selten einen so sauberen, ordentlichen und modernen cp gesehen. nicht umsonst ist es der einzige 5***** cp in ungarn, dessen parzellierung durch hecken und bäume nicht nur für schatten sondern auch angenehme privatsphäre sorgt. im camping-restaurant oazis, mit gemütlicher und schattiger terrasse, werden von montag bis freitag zweigängige ungarische und internationale mittagsmenüs wirklich kostengünstig angeboten (wir hatten am ersten tag tomatensuppe und gebackenen wels mit reis), bei denen man locker satt wird.

des weiteren werden auch gemütliche holz-chalets und private mietbäder angeboten, obwohl der ausreichend groß konzipierte moderne sanitärblock für die rund 196 stellplätze auch ausreichend ist.
und noch etwas, der eintritt in das thermalbad mit verschieden temperierten schwimmbecken im außen- und innenbereich ist im campingpreis bereits inbegriffen (die nutzung der saunaeinrichtungen sowie etwaige therapieanwendungen sind extra zu bezahlen).
von uns eine ganz klare empfehlung.

wenn man schon in der barockstadt pápa ist, sollte man sich auch das „esterházy-kastély“ (schloss esterházy) ansehen.

ein netter rundgang durch das schloss, wobei nicht allzu viele räume besichtigt werden können. jedenfalls erfährt man viel über die geschichte und den (um-)bau des schlosses nach plänen des wiener architekten franz anton pilgram, über die mitglieder des hochadels der familie esterházy, erlebt eine kurzaufführung des marionettentheaters und kann die edlen barock gewandeten schlossdamen bei einer musikalischen kostprobe und einem teeschwätzchen bewundern.

ein besuch im „blaufärbermuseum“( blaufärberei der familie kluge). unter blaufärberei wird im engeren sinn das verfahren verstanden, bei dem zur bemusterung der weißen leinenware eine deckmasse aufgetragen wurde, wodurch die weiße grundfarbe der textilien vor der blauen färbung geschützt wurde. der reduzierte blaue indigo färbte dann den leinwandstoff nach mehrmaligen eintauchen in die färberküpen blau. nach dem färben wurde die deckmasse in einem salzsäure- schwefelsäure-bad abgelöst und die weiße grundfarbe kam zum vorschein. ein langwieriger und arbeitsintensiver prozess der bis ende der 50er jahre vor ort noch betrieben wurde.

weiter nach pannonhalma, wo wir vor dem besuch der benediktinerabtei noch zum baumwipfelpfad & aussichtsturm boldog mór wanderten. zwei events standen auf unserer sightseeing liste – „die benediktinerabtei pannonhalma“, ungarns größtes und ältestes kloster (über 1000 jahre) liegt markant auf dem martinsberg und ist schon von weitem sichtbar.

martinsberg deshalb, weil hier laut überlieferung im frühen 4. jahrhundert der heilige martin, der schutzheilige des klosters, geboren wurde. die abtei wurde im jahr 996 vom fürsten géza als erstes benediktiner-kloster ungarns und ungarisches zentrum des benediktiner-ordens gegründet. zu sehen sind die basilika mit krypta, historischem kreuzgang, glockenturm und fresken,

wobei für uns das highlight der besichtigung die klassizistische bibliothek mit ihrem ovalen bibliotheksanbau war. hier befinden sich über 400.000 bücher und handschriften.

die erzabtei pannonhalma ist bis heute von benediktinern bewohnt und bewirtschaftet und beherbergt das benediktinergymnasium und die fachmittelschule für kirchenmusik mit über 300 internationalen schülern. seit 1996 gehört sie zum unesco-welterbe.
zweiter tagesevent, das „abteiweingut pannonhalma“, wo wir an einer kellereibesichtigung mit anschließender weinverkostung teilnahmen. der ganz neu gebaute weinkeller wird nach dem freien fall prinzip betrieben, das ein besonders schonendes keltern ermöglicht. über vier stockwerke erstreckt sich die produktion – von der sortierung der trauben, über die pressung bis zur fermentierung. verkostet haben wir drei verschiedene weine – einen rose tricollis, einen weißwein riesling und einen roten cuvee aus merlot und sauvignon franc. der rote hat uns persönlich am besten geschmeckt. auf der verkostungsterrasse sitzend genossen wir den spätnachmittag, den blick über die ungarische ebene und natürlich den edlen wein.

weiter ging es richtung tata und zu den donauschwaben. was wir dort alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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notwendiges, großes und süßes…

notwendiges, großes und süßes. das notwendige war die reparatur der duschwanne in unserem cleverchen. wie so viele andere fahrzeugbesitzer sind auch wir von unzähligen rissen in unserer duschwanne betroffen gewesen. am anfang haben wir den ersten riss noch mit einem bitumenband abgedichtet, damit wir während unserer großen panamericana tour weiter duschen konnten. mit der zeit wurde es aber so schlimm, dass wir befürchteten durchzubrechen.
ein komplettaustausch der wanne macht wenig sinn, da das problem der risse nach einiger zeit wieder auftaucht. also was tun – selbst polyestern? sicher keine beständige alternative. ja, und so fanden wir zur „firma duschwannen fromm“ in deutschland. frank fromm ist der einzige, der ein spezielles glasfaserkunststoff verfahren bei der reparatur anwendet. also haben wir die rund 700 km anfahrt von wien nach walddorfhäslach (in der nähe von stuttgart bzw. der universitätsstadt tübingen) in kauf genommen – montag morgen das cleverchen hingestellt und mittwoch nachmittag war alles erledigt. warum wir von duschwannen fromm so überzeugt sind? weil frank fromm selbst auch von seinem produkt überzeugt ist und was in der heutigen zeit einmalig ist, 10 jahre garantie gibt (auf die rissfreiheit der neuen gfk-haut). vorher:

nachher:

eine ganz klare empfehlung für alle die ihr problem mit einer kaputten duschwanne wirklich langfristig beheben möchten. wichtig ist, rechtzeitig einen termin vereinbaren, denn frank fromm ist stark gebucht.

das große war auf der anfahrt nach deutschland das hohenzollernschloss in sigmaringen, ein kulturdenkmal mit einer 1000-jährigen geschichte. während des schlossrundganges mit einem audioguide werden gemälde, möbel und stilepochen vorgestellt und in der waffenhalle ist eine  beeindruckende waffensammlung zu sehen.

und das süße? na wenn man schon in der gegend ist, sollte ein besuch bei rittersport nicht fehlen.

wir durften an einem workshop teilnehmen und unsere eigene kreation von zwei rittersport-tafeln anfertigen. die auswahl an zutaten ist groß, aber letztlich fiel die wahl auf weiße schokolade mit ganzen haselnüssen und schwarzen johannisbeeren. kööööööstlich.

historisch dazugelernt, mit süßem gestärkt und einer 100% dichten duschwanne traten wir wieder die heimreise nach wien an, um schnellstmöglich mit unserer neuen tour starten zu können.
in den nächsten monaten werden wir die länder ungarn, rumänien und kroatien bereisen.

was wir dort alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

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