schnee, eis und kalte nächte…..

schnee, eis und kalte nächte, folgten den entspannten tagen zwischen den orangenhainen.

aber bevor wir darüber berichten muss unser erster längerer aufenthalt (13 tage im stück!) erwähnt werden.

gemäß unserer geplanten route fuhren wir den rund 19 km außerhalb von taroudant liegenden cp „le jardin de la koudya“ an.
ein 80 ha großer garten in dem orangen, kartoffeln, rote rüben und tomaten gepflanzt werden. die von der straße zurück versetzten stellplätze im koudya-garten sind eingebettet zwischen den orangenhainen und palmen spenden ausreichend schatten. zusätzlich könnte man sich auch in einem pavillon bzw. zwei gästezimmern einmieten und wer sich nicht jeden tag selbst bekochen möchte, lässt sich von nozha der küchenchefin kulinarisch verwöhnen.

uns hat die weite des geländes sehr gut gefallen und nachdem sich nach den ersten drei monaten in marokko ein wenig reisemüdigkeit eingestellt hatte, blieben wir erstmals für 13 tage am selben ort. die ruhe hat uns gut getan, aber natürlich haben wir die zeit auch genutzt um uns taroudant anzusehen sowie den wochenmarkt (samstag) – souk de sebt guerdane – zu besuchen.

nomaden müssen ziehen, also checkten wir die wettervorhersage und setzten unsere route fort. das nächste ziel, die überquerung des tizi n’test-passes (2093 m).
die kurvenreiche und teils einspurige strecke war beeindruckend, aber leicht zu bewältigen und vor allem spielte das wetter mit – ein sonniger tag, ein wolkenloser himmel und windstille.

 

oben am pass liegt bei der „auberge la haute vue“ ein kleines camping areal. die sanitäreinrichtungen des berber inns konnten mitbenutzt werden und im restaurant, mit großem kamin, wurden köstliche berber omletts serviert.

was für ein abend – der sonnenuntergang in den bergen, die nacht sternenklar aber mit nur 4° auch klirrend kalt.

am nächsten tag fuhren wir über die nordseite in den toubkal nationalpark, mit dem 4167 m hohen toubkal, dem höchsten berg nordafrikas. die berghänge waren teilweise schneebedeckt, aber die straße nach imlil, unserem tagesziel, war komplett schneefrei.

natürlich machten wir auch einen halt bei der teilrestaurierten und auch für touristen zugängliche „tinmal moschee“ die aus der mitte des 12. jahrhunderts stammt und für 3200 personen ausgelegt war.

nachdem es in imlil keinen cp gibt bezogen wir quartier im „riad jnane imlil“. ein absolutes highlight – geschmackvoll eingerichtete zimmer mit grandiosem ausblick und wir konnten heizen (!!!).
das guesthouse hat mehrere terrassen, im garten ist ein großer pool (den haben wir nicht genutzt J) und das essen war wirklich gut.
mustapha und sein team sorgten für einen rundum wohlfühl effekt – herzlichen dank.

das wetter war tagsüber sonnig und bei rund 15°c schafften wir auch zwei schöne wanderungen. einmal zu den imlil wasserfällen

und einmal in das berberdorf aroumd, mit tollem ausblick auf den gipfel des jebel toubkal und das toubkal-tal.

 

wir blieben auch die nächsten tage in der umgebung und fuhren weiter in das ourika-tal, wo wir von den besichtigungsmöglichkeiten sehr beeindruckt waren, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den
hovi´s on tour

ps: für alle die es interessiert ein bild mit den routen die wir in marokko gefahren sind und die wir noch fahren werden – immer im uhrzeigersinn 😉

 

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