die wüste erg chebbi…

die wüste erg chebbi, ringsum sanddünen in bizarren formationen und von beeindruckender höhe (angeblich die höchsten marokkos).

am weg dorthin…

…hielten wir noch einmal an um die foggaras, die unterirdischen bewässerungskanäle zu bestaunen. ein ausgeklügeltes system von schächten und kanälen, welches den berbern nach strengem wasserrecht die versorgung ihrer felder ermöglichte. leider sind die wasserreservoirs bereits seit jahrzehnten ausgetrocknet und die landschaft ist von steinwüsten geprägt.

in hassilabied, kurz vor merzouga, fanden wir am cp „haven la chance“ einen für uns grenzgenialen stellplatz, direkt an den dünen. quasi perfekt zur einstimmung auf die kommenden tage im wüstencamp. der platz , mit seit kurzem zusätzlichen neuen sanitärblock, pool und restaurant verdient allerdings nicht nur auf grund seiner hervorragenden lage sondern auch wegen der sauberkeit und dem freundlichen hilfsbereiten personal erwähnt zu werden.

aus den unzähligen anbietern für tages- und mehrtagestouren inkl. aufenthalt in einem wüstencamp hatten wir ganz bewusst den schwerpunkt unserer wahl auf ein kleines camp gelegt. „pueblo touareg“ – sechs zelte, jedes mit eigenem bad und toilette, ein gemeinschaftszelt für die mahlzeiten und ringsum ein freier blick auf die grandiose dünenlandschaft. youssef, der manager, und hassan, unser privater koch und persönlicher guide (wir hatten das unglaubliche glück die einzigen campgäste zu sein) umsorgten uns volle zwei tage und machten den gesamten aufenthalt zu einem eindrucksvollen erlebnis.

tag 1 – fünfstündige 4×4 tour zur erkundung der umgebung

  • black desert (schwarze wüste mit lavasteinen) und aufgelassene minen von mfis
  • fossilien- und mineraliensuche
  • khaila village (gnawa musik)
  • kleiner see
  • dromedarausritt

tag 2 – besuch bei den nomaden

wer kein partytiger ist und die stille der natur erleben, spüren und genießen möchte, dem empfehlen wir sich der gastfreundschaft von „pueblo touareg“ anzuvertrauen.

der plan für unsere nächsten tagestouren war zügig über tazzarine, zagora und tamegroute nach m’hamid zu fahren um auch das zweite wüstengebiet, erg chegaga, kennen zu lernen. hängen geblieben sind wir aber schließlich im „nirgendwo“ J, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den
hovi´s on tour

 

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