nebelschwaden-nieselregen-naturpark…

nebelschwaden-nieselregen-naturpark – fünf tage an denen uns der herbst grüßen ließ.

bei der besichtigung der alten stadt oujda hatte sich der wetterumschwung erstmals bemerkbar gemacht.
hatten wir am nachmittag die medina

und das in einem großen park voller eukalyptusbäume stehende heiligtum von sidi yahia ben younes, benannt nach dem schutzpatron der region (von dem manche glauben, er sei johannes der täufer) noch im sonnenschein besucht,

war bei unserem kulinarischem rundgang am abend bereits jackenpflicht angesagt. unserer lust und experimentierfreudigkeit punkto marokkanischem fast food sortiment hatte das aber keines falls im wege gestanden.

auch beim frühstück auf der großen dachterrasse im „hotel lahlou“ mit blick auf die algerische bergkette war wärmere oberbekleidung unverzichtbar. schade, denn abgesehen davon ist dieses hotel am beginn des souks gelegen absolut empfehlenswert.
die zimmer, das reichhaltige frühstück, der empfang sowie die hilfsbereitschaft sind top und der besitzer, lotfi lahlou, gibt nicht nur viele tipps zur stadt, sondern weiß auch interessante details über deren geschichte.

die fortsetzung unserer route war wieder einmal auf kleine straßen im bergigen hinterland ausgelegt.

der straßenzustand, oft schmale stark ausgefranste asphaltbänder, nieselregen und stellenweise nebel erlaubten kein rasches forwärts kommen.

auch eine nacht direkt an einer regionalstraße in gebirgiger höhenlage war nicht optimal, aber landschaftlich war die strecke unglaublich schön.

nächstes tagesziel war taounate, am südlichen ausläufer des rif-gebirges.
wir sind in einem kleinen „marokkanischen“ hotel, dem hotel du lac, gelandet – die ausstattung einfach, aber sauber und die aussicht aus dem zimmer, naja, hinterhof-atmosphäre.

uns vermittelte die ganze stadt taounate kein flair, nicht wie wir es bisher erlebt hatten.

dafür war die anfahrt über die berge wieder der hammer.

03.11.19 – heute war die sternstunde des scheibenwischers.
fast den ganzen tag durfte er seiner arbeit nachgehen und nur manchmal warf die sonne einen kurzen blick auf uns. trotzdem wieder ein aufregender tag in den bergen – ganz wenig asphalt, steil rauf, steil runter, regen, überschwemmungen, usw. ist ja wie geschaffen für unseren clever runner mit 3500 kg Lebendgewicht.

der angesteuerte übernachtungsplatz, camping de bab boudir im tazekka nationalpark, war auch zu (angeblich ist dieser nur in den sommermonaten geöffnet), aber wir übernachteten neben einem kleinen berber cafe, in dem es zum abendessen marokkanische tajine mit huhn und abschließend frisches obst gab, u.a. baumerdbeeren.

vom tazekka nationalpark sind wir nach einer stürmischen nacht mit heftigen regenschauern bei nebel gestartet und haben kurz darauf in den bergen oberhalb der wolkendecke den sonnenaufgang genossen.

auf der weiterfahrt zu unserem tagesendziel in bhalil erlebten wir wieder einen der typischen wöchentlichen markttage die in den kleineren provinzstädten stattfinden und beobachteten einen erstaunlichen personentransport.

in bhalil, dem dorf mit den höhlenhäusern, empfing uns kamal. er ist unser gastgeber und wird uns durch dieses ganz spezielle dorf führen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

 

bis dahin alles liebe von den
hovi´s on tour

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