endlich ein lebenszeichen…

…endlich ein lebenszeichen, ja wir leben noch und sind von unseren ersten sechs tagen in ghana schwer begeistert.

sechs tage ohne internet, sechs tage ohne fernsehen, sechs tage duschen ohne warmes wasser *gggggg*.

nach der ersten nacht in der sunbird lodge starteten wir mit unserem giude „ben“ richtung osten und übernachteten in der cashew village lodge – duschen im freien und an stelle der brause, ganz ghanesisch mit kübel und küber‘l – d.h. mit küberl nass machen, einseifen und mit dem großen kübel abspülen – also über den kopf stülpen *hahahaha* klingt zwar nicht sehr continental, macht aber ungeheuren spaß, reinigt und erfrischt. ja und wer braucht schon bei abend- und morgentemperaturen von 35°c etwas anderes.

übrigens ein wort zu den temperaturen – höllisch – am tage etwas über 40°c. das im fahrzeug mitgeführte wasser ist so warm wie frisch gebrühter tee.

wir haben in den ersten sechs tagen bereits so viel erlebt, dass ich seitenweise schreiben könnte.

wir haben…

…bei unserem besuch im village atsiekpoe ein sehr langes und tolles gespräch mit dem spirituellen chief – togbe dzakoe – sowie einem der dorfältesten – adawu tamakloe – führen können und erfuhren eine menge vom dorfleben des ca. 800 einwohner-dorfes. unser begleiter durch die dörfer ist gideon dodea, der uns mit den menschen bekannt macht und uns sehr viel über das leben auf dem lande erzählt.

…am nächsten morgen kurzfristig die geplante route abgeändert und sind mit gideon durch zwei weitere dörfer gezogen, dann wieder mit einer kanufähre über den volta fluss gefahren und besuchten anschließend den wochenmarkt in battor – ein erlebniss der sonderklasse – welch ein leben, welch ein treiben. wir haben auch einige für uns neue speisen probiert – einfach klasse.

…uns weiter nach keta begeben, wo wir das um 1784 erbaute sklavenfort „prinzenstein“ besichtigten und kopfschüttelnd die geschichte des sklavenhandels verfolgten.

…die küste verlassen und sind in die berge nach amedzofe gefahren, wo wir mit einem guide bis zum gipfelkreuz des mt. gemi (knapp über 700 m) wanderten und den friedhof mit zahlreichen gräbern von deutschen missionaren besuchten. amedzofe ist das höchst gelegene village ghanas. die nacht verbrachten wir im arberica hospitalities hotel – keinesfalls zu empfehlen – von aussen betrachtet toll und auch die aussicht, aber die zimmer mussten wir tauschen, da in unserem vorgesehenen zimmer sehr starke schimmelbildung an den zimmerwänden war – na ja, dafür gab es kein duschküberl sondern eine kaltwasserbrause 😉

…uns im village tapi abuipe – eine ausschliesslich auf handweberei spezalisierte kommune – die webkunst zeigen lassen.

…in der tafi atome monkey sanctuary die als heilig verehrten affenfamilien besucht und bei einem spaziergang durch ihren dschungel immer wieder füttern können.

…eine wanderung zu dem höchsten wasserfall westafrikas „agumatsa wasserfall“ unternommen und im becken des unteren falls baden können (ich nicht – zu kalt – ingrid schon 😉 )

…bei einer besichtigung am nachmittag mich dann ein wenig überfordert. wir durchstiegen die „lipke caves“ ein sechsteiliges nicht miteinander verbundenes höhlensystem, welches nur durch schwierige kletterpassagen zu bewältigen ist.

…auch die nächste nacht in der wli waterfall lodge verbracht – herrliches kühles bier, tolles service, gutes essen aber ein wenig laut durch die nähe zum village.

…heute, den 18. märz, als reinen fahrtag von wli nach tamale verbracht – ca. 9 stunden auf fast ausschließlich ungeteerten straßen.

…als belohnung konnten wir bei einer livemusik zu ehren eines „village bürgermeisters“ mittanzen und einige nette bilder von den menschen machen. ja und in unserem heutigen hotel „african dream hotel“ gibt es endlich internet *looooool*.

so, diesmal war es etwas mehr zusammengefasster text, aber wenn wir in zukunft öfter internetanschluss haben sollten, können wir auch ausfühlicher über das tagesgeschehen berichten.

ein wort zum schluss – ghana besucht man nicht wegen der tiere – ghana besucht man wegen der menschen. solch liebenswerte meschen wird man auf der ganzen welt selten treffen – is this afrika? no, this is ghana.

alles liebe, bis zum nächsten mal von den

hovi´s on tour

4 Kommentare zu “endlich ein lebenszeichen…

  1. Hey ihr 2, bin voll begeistert und freue mich voll für euch 🙂 🙂
    ich als Afrika-Fan muss auch bald wieder dort hin, das steht fest – ihr habt mich wieder angesteckt :-).
    Ich hab`s euch gesagt: entweder ihr liebt Afrika oder nicht – ein Mittelding gibt es nicht…..
    viel Spaß noch und viel tolle Erlebnisse – aber die habt ihr sicher noch 🙂
    GLG Christoph

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