richtung schwarzes meer…

richtung schwarzes meer, das war für die nächsten tage unser ziel.
los ging es von bukarest zur fähre călărași – ostrov

und dann über kleine nebenstraßen in wunderschöner landschaft

nach galiţa zum mănăstirea dervent (kloster dervent), in dem, wie man sagt, sich eine wundertätige ikone der muttergottes befindet.

dann weiter zum nächsten kloster, dem mănăstirea „peştera sfântului andrei” (kloster „höhle des hl. andreas“) in ion corvin. hier gibt es eine kleine höhle (der volksmund behauptet, dass der hl. apostel andreas hier lebte und christianisierte), wo gläubige den segen eines mönches entgegennehmen und in den höhlenwänden zettel mit ihren wünschen verstecken.

nächte station das römische siegesdenkmal von adamklissi oder tropaeum traiani. es wurde, wie aus der zum bau gehörigen inschrift hervorgeht, dem mars ultor geweiht und 108/109 n. chr. erbaut. es stammt also aus der zeit kaiser trajans und steht im zusammenhang mit den kriegerischen auseinandersetzungen zwischen dem römischen reich und den dakern,

und weil es so schön dazu passte besuchten wir auch die archäologischen ausgrabungen von adamklissi. der parkplatz wurde dann gleich zu unserem schlafplatz für eine gemütliche ruhige nacht.

 

am nächsten tag ging es weiter an die küste nach vama veche, wo wir uns für drei tage am „camping cortina gate“ einquartierten – übrigens ein ausgezeichneter empfehlenswerter campingplatz. jeder hatte sein eigenes wc und seine dusche, und wir standen von der sonne geschützt unter einem carport.

chillen und schwimmen war für die nächsten tage angesagt.

von vama veche ging es immer entlang der küste bis eforie sud. am weg dorthin lagen noch die esmahan sultan moschee in mangalia (eine der ältesten moscheen rumäniens, umgeben von einem friedhof, auf dem sich über 300 jahre alte gräber befinden – zum zeitpunkt unseres besuches leider nur von außen zu besichtigen)

und in olimp ein ausgezeichnetes fischlokal an einem tollen badestrand – das „popasul pescarilor“.  Ja, da konnten wir nicht daran vorbeigehen 😉.
in eforie sud angekommen hatten wir das große glück einen parkplatz direkt an der strandpromenade zu erwischen und so konnten wir nicht nur schwimmen gehen sondern hatten auch einen perfekten schlafplatz für die nacht.

abends spazierten wir die strandpromenade entlang in die stadt und da war wirklich etwas los. menschen über menschen und es wurde getanzt, gegessen und allerlei krimskrams verkauft.

um 05:45, rechtzeitig zum frühstück, erlebten wir noch einen wunderschönen sonnenaufgang.
von eforie sud sind wir richtung donau weitergefahren machten in constanca einen stop für eine stadtbesichtigung.

das tagesendziel war cernavodă, wo wir am parkplatz der hafenbehörde, einen tollen übernachtungsplatz mit blick auf die donau gefunden.

 

auf unseren nächsten event freuten wir uns ganz besonders. wir waren eingeladen das „weingut rasova“ zu besichtigen und deren weine zu verkosten, die für die gegend am rande der region murfatlar am repräsentativsten sind.
trotz ihres vollen terminkalenders zeigte uns frau zoe ghiuri, mitbegründerin des weinguts rasova persönlich die weinproduktion und machte mit uns eine verkostung der ausgezeichneten und oftmals international prämierten weine.
die trauben werden manuell geerntet, im weinkeller für eine optimale verarbeitung in kisten akklimatisiert und schließlich erfolgt die weiterverarbeitung mittels schwerkraftverfahrens.
das weingut rasova ist eines der schönsten und modernsten weingüter in rumänien, doch nicht die schönheit ist entscheidend, es ist die qualität der weine, die die familie ghiuri auf ihrem weingut rasova hervorbringt.
ganz nach dem leitspruch der familie ghiuri – „ein besuch in unserem weingut und ohne verkostung unserer weine wird nie ein vollständiges erlebnis sein“ – unser erlebnis war vollständig und dafür möchten wir uns nochmals bei frau zoe ghiuri und ihrer familie herzlich bedanken.

unser nächstes ziel, das donaudelta und was wir dort so alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den
hovi´s on tour