eine ganz abgelegene ranch…

die ganz abgelegene ranch koiimasis mit ihrer farm-lodge „fest inn fels“ war unser nächstes ziel.

von aus ging es in die tiras berge

über staubstraßen und schotterpisten – aber, die einsamkeit namibias, über die so oft in reisebeschreibungen und reiseführern berichtet wird, finden wir hier im südlichen teil namibias nicht. vielleicht sind für manche der reisenden, die alle fünf minuten staubfahnen hinterherziehenden offroadfahrzeuge, suv´s und touristenbuse wenig verkehr – für mich halt nicht.
dieser umstand konnte uns die laune aber nicht verderben…

…denn 20km vor unserem ziel zweigte eine kleine privatstraße zu unserer farm-lodge ab. also raus aus dem wagen, ingrid, auf das gatter, und los geht‘s mit der genüsslichen fahrt, alleine auf der kleinen schmalen sandpiste und entlang der roten granitfelsen – so macht das spass.

nach mehr als 20 km erreichten wir die farm-lodge „fest inn fels“ (www.namibia-farm-lodge.com/). wooooooow welch eine lodge. nur vier häuser (also max. 8 personen) und rundherum natur pur. das ist es, was wir uns für uns als unterkunft vorstellen und suchen – nicht die touristenbus-lodges.

ausgezeichnete küche, verwöhnpersonal und super tolle chalets mit „dem schönsten wc afrikas“ *loool*.

am nachmittag unternahmen wir mit thomas, dem sohn der familie izko, die die farm bereits in fünfter generation betreibt, eine erkundungstour über das farmgelände. thomas zeigte uns mit sehr viel leidenschaft „sein“ zu hause. den farmbetrieb, der sich aus mehreren standbeinen zusammensetzt – rinderzucht, pferdezucht, federviehzucht und seit neuestem auch eine emuzucht. die mutter von thomas verwaltet den großen gemüsegarten und die campingstellplätze. dann war thomas in seinem element – er fuhr mit uns in die berge und zeigte uns eine schlucht, in der in früheren zeiten buschmänner gelebt haben. zahlreiche funde wie pfeilspitzen, kochstellen, werkzeugteile und wandmalereien dokumentieren die anwesenheit der buschmänner. eine ganz tolle und hoch interessante erkundungstour – und – natürlich mit anschliessendem sundowner *hahahaha*, ich kann nicht genug davon bekommen.

der nachmittag und abend ist viel zu schnell vergangen, schade das wir nicht noch einen tag anhängen konnten, denn z.b. ein ausritt mit thomas über das farmgelände hätte sicher sehr viel spass gemacht – na ja, man kann eben nicht alles haben.

nach einem guten und ausgiebigen frühstück machten wir uns auf den weg in das „desert quiver camp“ (www.desertquivercamp.com).

die unterkunft selbst ist nicht schlecht, aber die information, dass wir drei kilometer hin und wieder drei zurück jeweils zum abendessen und frühstücken in die sossusvlei lodge fahren mussten, war herb. nach langen fahrtagen extra für das leibliche wohl wieder ins auto steigen müssen, wieder über holprige schotterpisten und im stockdunklen fahren, ist nicht was man für einen gemütlichen tagesausklang braucht, aber uns kann auch das nicht die laune vermiesen.

den ganzen tag über war sonnenschein, also wurde in der „sossusvlei lodge“ für das abendessen im freien aufgedeckt. als wir jedoch bei unserem cider-sundowner mit gut gekühltem savanna light saßen – heute gibt es, man glaubt es kaum, keine sundowner fahrt, zog ein heftiges gewitter auf und es schüttete wie aus kübeln. das abendessen im freien wurde abgesagt. armes personal, mit plastiktüten über den kopf räumten sie die bereits schön gedeckten tische wieder ab. gut, dass es nach einiger zeit wieder zur regnen aufhörte, denn die drei grillstaionen waren fix im freien und konnten nicht indoor verlegt werden.

nach dem sehr guten abendessen zogen wir uns in unsere entfernte unterkunft zurück um zeitig schlafen zu gehen, denn für morgen steht die „düne45“, „sossusvlei“, „deadvlei“ und der „sesriem canyon“ auf dem programm.

aber das ist eine andere geschichte, über die wir das nächste mal schreiben.

in der zwischenzeit alles liebe von den

hovi´s on tour

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