im randmeer des arktischen ozeans der barentssee…

im randmeer des arktischen ozeans der barentssee king crab fischen. ja, das war aber nicht das einzige erlebnis, das wir in der letzten woche erlebt haben.

also der reihe nach. von kiruna sind wir die 262 km auf direktem weg nach leppäjärvi in finnland gefahren und haben dort auf einem ruhigen sehr schön gelegenen campingplatz unser zelt aufgeschlagen – „kelotin rantamajat camping“.

weiter ging es von leppäjärvi 322 km nach norwegen zur nächtigung in das „stabbursdalen resort“ in indre billefjord. am weg dort hin besuchten wir die „die trolle von trollholmsund“.

der nächste tag führte uns nach kjøllefjord, wo wir für zwei nächte eine kleine hütte bei der „samifamilie ellinor guttorm utsi“ bezogen.

am weg nach kjøllefjord machten wir einen abstecher zum silfar canyon

und adamsfoss fjord, mit gemütlicher mittagspause und mit wunderbarem ausblick.

in kjøllefjord und umgebung standen zwei weitere besichtigungen auf dem programm – die alte fischfabrik „foldalbruket“, die heute als sehr interessantes museum dient,

und der besuch des „leuchtturm slettnes“ in gamvik, der uns mit seinen 138 stufen als verdauungsspaziergang diente ;-).

am abend durften wir etwas ganz besonderes erleben. ein dinner bei der „samifamilie utsi. ellinor und ihr mann ailu luden uns in ihr lavvu ein und wir konnten bei ausgezeichneten essen und trinken vieles über das leben der sami erfahren, das in keinem reiseführer steht. zeitig am morgen, als das feuer im lavvu bereits niedergebrannt war, verabschiedeten wir uns von ellinor und ailu. wer so etwas einmaliges erleben möchte, vernab vom touristen schnick-schnack, der sollte ellinor einfach anrufen oder ein mail schreiben.

die nächste route war von kjøllefjord bis ekkerøy. in ekkerøy bekamen wir beim vogelfelsen im naturschutzgebiet 25.000 !!! brütende dreizehen möven zusehen. ein schönes naturschauspiel, in ohrenbetäubender lautstärke.

anschliessend stärkten wir uns im kleinen hafenrestaurant „havhesten“ mit einer ausgezeichneten fischsuppe,

bevor wir auf unseren einsamen stellplatz in den stranddünen von ekkerøy unser zelt aufschlugen. vor dem schlafen gehen gab es noch einen gute nacht trunk am strand.

von ekkerøy fuhren wir auf die andere seite der bucht nach bugøynes

wo wir am nächsten morgen auf „king crab safari“ gingen. mit unserem kapitän „bjørn-tore ingilæ“ shipperten wir auf’s meer um die netze aus der barentssee mit den king crabs einzuholen. es wurden genügend king crabs direkt an bord gekocht und serviert. wir durften nach herzenslust so viel essen wie wir konnten.

als verdauungssport stand angeln am programm, und siehe da auch hier war uns das glück hold. nach acht stattlichen dorschen und zwei makrelen legten wir die angeln nieder und genossen die rückfahrt bei strahlend blauem himmel mit über 30°C.

an diesem tag fuhren wir weiter bis sevettijärvi in finnland, wo wir auf dem „peuralammen camping“ platz übernachteten. ein einfacher platz an einem sehr schönen kleinen see mit sandstrand – ingrid testete frühmorgens das wasser und fand „überhaupt nicht kalt“.

nach ingrids morgenbad sind wir von sevettijärvi bis inari gefahren wo wir uns im „traditional hotel kultahovi“ für die nächsten zwei nächte einquartierten. am späten nachmittag sahen wir uns noch im „sámi museum siida“ ein wenig um. von frau oda-liv koivisto fachkundig und anketodenreich herumgeführt erhielten wir wieder neue informationen und erkenntnisse über das leben der sami.

heute mittwoch war gleich nach dem frühstück eine wanderung zur „wildniskirche pielpajärvi“ angesagt. kein langer track – insgesamt 10 km hin und zurück – aber in schöner natur, quer durch die wälder und vorbei an vielen seen. ja und das schöne an so einer wanderung, man findet immer etwas essbares in der natur, heidelbeeren und das „süsse gold lapplands“ die moltebeere. also wer in inari station macht, rein in die wanderschuhe und rauf zur „wildniskirche pielpajärvi“.

übrigens heute 16:55 im hotelschatten 35 grad – und da soll noch jemand vom kühlen norden sprechen 😉

morgen geht es weiter nach rovaniemi zum weihnachtsmann, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den

hovi´s on tour

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