den shannon-river mit dem eigenen boot bereisen. das war mein wunsch und jetzt ging unsere reise weiter mit dieser besonderen schiffsreise am shannon-river.
von „silverline cruisers“ übernahmen wir unser neues zu hause für die nächsten tage. das cleverchen stellten wir am gelände von silverline cruisers sicher ab, kauften noch proviant für die nächsten tage ein und dann ging es los. einführung – instruktionen – kleine testfahrt. alles unkompliziert von der silverline-cruisers crew abgewickelt.
und dann war es so weit – ahoi kapitän albert. ein wenig mulmig war uns schon dabei, denn wir erwarteten ein wesentlich kleineres boot. na ja, besser mehr luxus als gar keinen 😉 –
2 schlafzimmer, 2 badezimmer, große küche, großes wohnzimmer usw.. leinen los und auf gings richtung norden.
erste etappe: von banagher nach shannonbridge.
unsere erste anlegestelle und gleichzeitig unser erster schlafplatz war shannonbridge mooring. dort angekommen waren wir froh einen schönen platz zu ergattern und nach einen kleinen spaziergang um die aufregung über die neue art zu reisen sich legen zu lassen, machten wir uns an bord abendessen und gingen zeitig schlafen.
die nächste route am shannon führte uns von shannonbridge nach athlone. am weg zu diesem ankerplatz machten wir halt an der „clonmacnoise monastic site“. die clonmacnoise monastic site ist eine der bedeutendsten frühmittelalterlichen klosteranlagen irlands und liegt direkt am ufer des shannon. gegründet im 6. jh. von St. ciarán, bietet die historische stätte beeindruckende rundtürme, reich verzierte hochkreuze und die ruinen mehrerer kirchen. man kann sich leicht vorstellen, wie das kloster einst ein bedeutendes zentrum für gelehrsamkeit und religion war. wir genossen auch die friedliche lage direkt am fluss. unser besuch zählte zu den höhepunkten unserer fahrt am shannon.
wir fuhren weiter…
ehe wir unseren nächsten reiseabschnitt angingen, besuchten wir noch das „athlone castle“. es liegt direkt am westufer des shannon und ist eine imposante festung, die ursprünglich im 13. jh. erbaut wurde. die burg spielte eine wichtige rolle in der geschichte irlands, insbesondere während der belagerung von athlone im jahr 1691. heute beherbergt sie ein interaktives museum, dass die bewegte vergangenheit der region lebendig werden lässt.
anschließend machten wir noch einen kurzen besuch der athlons „church of saints peter & paul“. sie ist eine katholische kirche aus den 1930er jahren, direkt am shannon gelegen. sie beeindruckt durch ihre großen türme und den reich verzierten innenraum mit schönen mosaiken und fenstern. das gotteshaus gilt als eines der wahrzeichen der stadt.
auf unserem weiteren weg entlang des shannon legten wir am späteren nachmittag einen ganz besonderen stopp an der „wineport lodge“ ein, eine luxuslodge am ufer des lough ree.
unser besuch begann im spa, wo wir zuerst im infinity pool ein bad nahmen
und anschließend das outdoor seaweed bad genossen (ein warmes wannenbad, das mit meeresalgen angereichert wird – das spa verwendet biologisch angebauten, handgeernteten atlantik-seetang). mit einem glas sekt und dem grandiosen blick über das wasser, war das für uns das ultimative entspannungserlebnis.
anschließend wechselten wir auf die sonnige terrasse, mit freien blick über den lough ree und wurden mit einem hervorragenden abendessen verwöhnt. das hauseigene restaurant bietet frisch zubereitete gerichte mit lokal bezogenen produkten – ein exquisites kulinarisches erlebnis.
die wineport lodge besticht durch ihren außergewöhnlichen stil und ungezwungenen luxus – ein echter geheimtipp, für alle, die ein wenig entspannung während ihrer bootstour suchen. und jetzt die gute nachricht, für all jene, die sich nicht für eine shannon cruise entscheiden können, die anreise zur wineport lodge ist auch mit dem auto problemlos möglich und kostenlose parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.
wir waren rundum begeistert und verbrachten die nacht am bootsanleger der wineport lodge. ja, so lässt es sich angenehm leben 😉
am nächsten morgen war es etwas nebelig
gemütlich bummelten wir den shannon flussabwärts,
bis wir unseren ankerplatz erreichten. abendessen und anschließen mit einem gläschen wein den sonnenuntergang erleben.
der nächste tag und die wenigen stromkilometer bis nach banagher machten mich persönlich etwas traurig den in banagher mussten wir unser boot wieder bei „silverline cruisers“ abgeben.
jetzt gab es ein wiedersehen mit unserem „cleverchen“ mit dem wir jetzt wieder weiterreisen – nächstes ziel: glen lower – aber was wir da noch so alles erlebten ist eine andere geschichte, über die wir noch berichten werden. bis dahin
alles liebe von den
hovi´s on tour
