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züge, universitäten, autos und eine mächtige kathedrale…

züge, universitäten, autos und eine mächtige kathedrale. unseren schwerpunkt legten wir in diesem reiseabschnitt auf die berühmte universitätsstadt oxford, wobei wir am weg dorthin noch bei einem ganz besonders interessanten museum auf dem gelände der ehemaligen swindon railway works, halt machten – dem „steam – museum of the great western railway.
wer sich für technik, geschichte, züge oder einfach spannende museen begeistert, sollte hier unbedingt vorbei schauen. in den ehemaligen werkshallen der eisenbahnstadt swindon erlebt man hautnah, wie der aufstieg der eisenbahn das leben der menschen im 19. und frühen 20. jahrhundert verändert hat.
das museum widmet sich der legendären „great western railway“ (gwr) und u.a. dem chefingenieur  isambard kingdom brunel, einem wahren visionär und pionier des eisenbahnzeitalters. beeindruckende lokomotiven, liebevoll restaurierte waggons und interaktive ausstellungen zeigen, wie technik, handwerk und visionen zusammenkamen, um großbritanniens städte zu verbinden.

ein toller mix aus riesigen, beeindruckenden maschinen und sehr persönlichen geschichten. man erfährt nicht nur wie eine dampflok gebaut wird und funktioniert sondern auch, wie das leben der arbeiter und ihrer familien im werk aussah.

überall gibt es interessante details zu entdecken. das steam museum ist nicht nur etwas für eisenbahnfans, sondern für alle, die lust auf eine außergewöhnliche reise in die britische industriegeschichte haben – ein echter geheimtipp abseits der klassischen touristenpfade.

weiter ging es richtung oxford, auch als “city of dreaming spires“ bezeichnet (ein begriff, den der englische dichter und kulturkritiker, matthew arnold, aufgrund der harmonischen architektur der universitätsgebäude prägte) und ja, der name weckt bilder von ehrwürdigen universitäten, historischen gebäuden und einer atmosphäre, die nach wissen und tradition duftet. doch die stadt hat uns überrascht: sie ist lebendig, jung und vielfältig, eine besondere mischung aus akademischem flair und britischem alltag.
die altstadt von oxford ist wie ein begehbares geschichtsbuch. die universität oxford – herz und seele der stadt – wurde bereits im 12. jh. gegründet und gehört zu den renommiertesten bildungseinrichtungen der welt. die akademische lehre in über 30 colleges steht für kunst, wissenschaft, technologie und innovation.
architektonische meisterwerke die sich über die gesamte stadt verteilen. oxford wirkt eher wie eine sammlung kleiner akademischer königreiche als wie eine klassische universitätsstadt. jedes college hat seine eigene geschichte, architektur und atmosphäre. wer in oxford studiert, tritt in die fußstapfen der ganz großen, wie z.b. rosa luxemburg, margaret thatcher, richard von weizsäcker und rowan atkinson (bekannt für seine rolle als „mr. bean“).
oxford hat aber auch gemütliche pubs, stilvolle cafés, gute restaurants und für harry potter fans gibt es überall kleine „magische“ orte, die als drehorte dienten und die fantasie beflügeln.

nach unserer persönlichen erfahrung sollten für die stadt oxford zumindest 2 ganze besuchs- und bsichtigungstage eingeplant werden. wir hatten das glück und die großartige unterstützung von experience oxfordshire, oxford bus company und oxford city sightseeing (facebook: city sightseeing oxford; instagram: @city_sightseeing_oxford; twitter: @oxfordopentop) und schafften mit deren hilfe ein eintägiges programm zu erstellen, das uns den besuch der für uns persönlich wichtigen highlights der stadt ermöglichte. an dieser stelle nochmals vielen herzlichen dank für die ausgezeichnete planung und unterstützung.

was haben wir erlebt –

kleine randbemerkung zu den drehorten für die harry-potter-filme (wird bei jeder führung explizit hervor gehoben)

von oxford ging es weiter richtung wales grenze, aber davor machten wir noch einen stop in bourton-on-the-water und besuchten das „cotswold motoring museum & toy collection“. ein total sehenswertes kurioses kleines museum, wo man sich herrlich an seine ersten begegnungen mit autos und motorräder erinnern kann. ein besuch zahlt sich jedenfalls aus.

in bourton-on-the-water gibt es noch etwas interessanres zu sehen – „das model village“ auf dem gelände des ‘old new inn‘. ein bemerkenswertes miniaturdorf im maßstab 1:9, das die architektur und atmosphäre des realen bourton-on-the-water in den 1930er jahren detailgetreu widerspiegelt. es wurde zwischen 1936 und 1941 vom damaligen wirt des ‘new inn‘, herrn morris und seiner frau erbaut. sie maßen jedes gebäude im ort sorgfältig aus und beauftragten acht lokale handwerker, die aus echtem cotswold-kalkstein und miniatur-schieferdächern die rund 100 gebäude errichteten. das model village in bourton-on-the-water ist das einzige denkmalgeschützte modelldorf des landes. einfach sehenswert.

ein weiterer höhepunkt des tages war der besuch der „gloucester cathedral“. sie gilt immer noch als eines der wichtigsten und rätselhaftesten baudenkmäler der ganzen kunstgeschichte. schon beim ersten anblick beeindruckt sie mit ihrer gotischen fassade und dem imposanten turm, der weit über die dächer der stadt hinaus sichtbar ist. die kathedrale blickt auf über 900 jahre geschichte zurück. ursprünglich als benediktinerabtei gegründet, überstand sie reformationen, kriege und den wandel der zeiten und trägt dabei die spuren jeder epoche deutlich sichtbar in ihren mauern. besonders hervorzuheben sind die mittelalterlichen glasfenster, darunter das berühmte „great east window“, eines der größten mittelalterlichen buntglasfenster europas sowie auch der kreuzgang und die fächergewölbe, die wirklich fantasievoll und abwechslungsreich sind.

für die harry-potter-filmreihe wurde die kathedrale von gloucester gleich drei mal als kulisse verrwendet.

als nächstes werden wir wales besuchen – aber was wir dort so alles erlebten, ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden. bis dahin

alles liebe von den
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