wo der wahnsinn fast geendet hätte…

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wo der wahnsinn fast geendet hätte, wenn es der deutsche wehrmachtsoffizier claus philipp maria schenk graf von stauffenberg geschafft hätte, mit seinem attentat am 20. juli 1944 um 12:35 adolf hitler zu  töten und einen bedeutenden umsturzversuch herbeizuführen. wieviele menschen hätten ihr leben behalten und wieviel leid und schmerz wäre der menschheit erspart geblieben?
leider überlebte hitler das stauffenberg-attentat und graf von stauffenberg wurde noch am selben tag hingerichtet.

heute ist das gelände der wolfsschanze (tarnname für eines der militärischen lagezentren des führungsstabes der deutschen wehrmacht) ein mahnmal für das nicht vergessen.
die wolfschanze war neben berlin gewissermaßen die zweite hauptstadt des dritten reiches. bereits zwei tage nach dem überfall der deutschen wehrmacht auf die sowjetunion im juni 1941 zog hitler in sein neues kommandozentrum. auf dem weitläufigen gelände mit seinen 50 bunkern, 70 kasernen, zwei flugplätzen, einem bahnhof und flakbatterien verbrachte hitler 850 tage.

von der wolfsschanze wurden die militäroperationen an allen fronten angeordnet. es gab acht massive bunker allein für die nazi-führung. die dächer wurden immer wieder aufgestockt, um die bunker vor möglichen bomben zu schützen. die decke von hitlers bunker war am ende acht (!!!) meter dick.

den decknamen „wolfschanze“ gab adolf hitler der anlage selbst, angelehnt an das von ihm verwendete pseudonym „wolf“, welches er hauptsächlich in seiner privaten korrespondenz – er unterschrieb mit „herr wolf“ – der 1920er jahre verwendet hatte.

nach dem uns sehr nachdenklich und bedrückend machenden ort fuhren wir in das nur wenige kilometer entfernte ehemalige hauptquartier des oberkommandos des heeres in mauerwald (okh mauerwald). gebaut für 40 generäle des höchsten ranges und feldmarschällen. die bunkeranlage in mauerwald diente als führungszentrum von welchem aus der angriff deutschlands auf die sowjetunion – der barbarossaplan – die größte millitärische operation des 20. jahrhunderts, geleitet wurde.

nach dem für uns spürbar beklemmenden besichtigungstag fuhren wir weiter nach giżycko wo wir uns einen stellplatz in einem kleinen hafen suchten, von dem aus unsere reise weitegehen wird. aber das ist eine andere gschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den hovi’s on tour

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