ein beeindruckendes altes ksar, restaurierte speicherburgen und der einst größte kamelmarkt afrikas…..

ein beeindruckendes altes ksar, restaurierte speicherburgen und der einst größte kamelmarkt afrikas, lagen auf dem weg nach tan-tan, dem südlichsten punkt unserer marokkotour.

nach dem verlassen der wüste führte uns eine bis dato ungewöhnliche tagesetappe nach tata, eine sehr dünn besiedelte steppenartige gegend mit wüstenartigem klima. es begegneten uns max. 5 oder 6 fahrzeuge, aber dafür mehrere herden dromedare.
am cp „oasis dar ouanou“, abseits der straße im hinteren sehr ruhigen bereich des hotels, blieben wir ein paar tage (hauptsächlich um wieder wäsche zu waschen 😉 ).

wir erreichten icht und bezogen am cp „borj biramane“ quartier. die überreste des alten dorfes sind von einer mauer umgeben und mit einem guide ließen wir uns durch die überdachten, tiefliegenden und unbeleuchteten gänge führen (taschenlampen hatten wir zum glück dabei). wir besichtigten ein altes wohnhaus, eine versteckte moschee, die über treppen zu erreichen ist, und die oasengärten mit den wasserzweigstellen (wasserkreuzungen).

im entlegenen berberdorf amtoudi durften wir direkt vor der „auberge l’ombre d’arganier“ für eine nacht stehen bleiben.

wir machten uns gerade fertig um zu den speicherburgen (agadire) zu wandern, da wurden wir auf steirisch ‘ang’redt‘.
wir trafen auf karl und thomas aus hartbert/stmk., die die gleiche wanderung mit einem guide vor hatten, der sie über einen verbindungsweg zwischen den burgen, quer über ein hochplateau, führen sollte.
wir schlossen uns zusammen und besichtigten nicht nur von außen diese eigentümlichen, teilweise mit unseren burgen vergleichbaren gebäude, sondern auch das innere dieser imposanten speicher, die in krisenzeiten nicht ausschließlich zur aufbewahrung von lebensmittel dienten, sondern auch schutz und zufluchtsort für die bevölkerung waren.
von oben bot sich ein gigantischer ausblick auf das tal, und damit war diese rund vier stunden wanderung ein absolutes highlight auf unserer bisherigen reise.

die weihnachtsfeiertage standen bevor und wir wollten einige zeit ohne fixprogramm verbringen. in guelmim wurde der (groß-) einkauf erledigt und dann ging es in die oase tighmert zum cp „auberge aain nakhla“. die tage waren sehr geruhsam und nach einem friedlichen weihnachtsabend mit unserer neuen deutschen camperbekanntschaft uli & evi sowie klaus & tanja ging es weiter – nomaden müssen ziehen :-).

es ging durch die leere felswüste, über die N1, bei starkem seitenwind und holpriger löchriger 2-spuriger straße mit viel lkw-verkehr.

wir erreichten den atlantik, der uns mit hohen wellen bei wind und nebel empfing – der südlichste punkt unserer marokkotour. der cp „atlantique tantan“ in el ouatia (rund 20 km nach tan-tan) liegt direkt am meer.
die stadt, mit unzähligen baustellen ist zu fuß gut erreichbar. am abend entschieden wir uns für fisch essen, wenn man denn schon am atlantik ist, beschlossen aber aufgrund des stürmischen wetters bereits am nächsten tag wieder zurück nach guelmim zu fahren. irgendwie hatten wir uns das strand- und meerfeeling anders vorgestellt, jedenfalls mit mehr sonne, wärme und ruhe.

guelmim, ‘gateway to the desert’, war einmal ein großes handelszentrum für gold, salz, stoffe, tiere und leider auch sklaven. besondere bedeutung erlangte hier der handel mit kamelen. die stadt war einst zentrum für den größten kamelmarkt in ganz afrika. uns persönlich hat das heutige weitläufige stadtbild nicht angesprochen.

unser tagesziel war eine heiße quelle, unweit der oase tighmert. nur über eine piste, und nur wenn das flussbett trocken ist, gelangt man an diesen einmaligen ort wo wir auch die nacht verbrachten.

am morgen gab es, frühstück mit den „einheimischen“ (eine dromedarherde zog vorbei) und einem fußbad in der heißen quelle.

nach diesem Abstecher mit dem „pisten ritt“ – den unser cleverchen hervorragend meisterte, gönnten wir uns einen kurzen verwöhnaufenthalt im „oasis palm hotel guelmim“

bevor es wieder richtung atlantikküste ging um endlich sonne-sand-und meer zu genießen, aber das ist eine andere geschichte über die wir noch berichten werden.

bis dahin alles liebe von den
hovi´s on tour

2 Kommentare zu “ein beeindruckendes altes ksar, restaurierte speicherburgen und der einst größte kamelmarkt afrikas…..

  1. Tolle Bilder. Freue mich sehr, dass Ihr so viel bei Euren Reisen erlebt. Ich hoffe es gibt mal eine Foto-Präsentation mit Erzählungen wenn Ihr zurück seid. Passt gut auf Euch auf!

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