die regenanzüge hatten einen urlaubstag…

…die regenanzüge hatten heute einen urlaubstag. kaum zu glauben, aber heute sind wir den ganzen tag bei sonnenschein und 27° gefahren 😆 256km lang nur sonnenschein, das tat der geschundenen bikerseele soooooooo gut.

wir waren so mißtrauisch, dass unser blick immer wieder zum himmel ging, aber es war nicht die kleinste regenwolke zu sehen.

von pallavicino nach manta ein abenteuerlicher ritt über die wohl kleinsten straßen liguriens.

berg auf und bergab, spitzkehre um spitzkehre. begleitet von einem herrlichen duft der blumen, wälder und felder. der frühling / frühsommer ist hier sehr farbenfroh.

eine landschaft die so weit erscheint, und in der man immer wieder versteckte bergdörfer durchfährt, von denen anfangs nur die kirchturmspitzen aus den wäldern ragen. bergdörfer in denen die durchfahrtsstraßen so schmal sind, dass wir uns immer wieder fragten, ob man hier überhaupt fahren darf – einfach geil – richtig geschaffen für uns schmalstraßenbiker 😊😊😊

…habe ich schon erwähnt, dass die sonne den ganzen tag schien? *hahahaha*

hier in manta haben wir eine traumhafte unterkunft gefunden – argriturismo il baco da seta – etwas am berg gelegen und nur über eine ganz schmale straße zu erreichen. wenn man aber oben ist, ist es sehr schön romantisch – die zimmer, das kaminzimmer, die terasse mit dem rosengarten, usw.

so ist ein tag zu ende gegangen, der für leib und seele eine richtige wohltat war.

morgen geht es richtung frankreich in die berge, schaun wir mal, was dort der wettergott mit uns vor hat.

alles liebe – albert

 

 

was heute gut begann..

…was heute gut begann, setzte sich auf dauer nicht durch.

nach unserem sonntägigen ruhetag in la spezia, wo wir von der sonne verwöhnt wurden, einen chilligen tag verbringen konnten und mit ganz leckerem essen in einem kleinen fischrestaurant (wo die leute von 19:00 bis 22:00 schlange standen) am hafen hunger und seele befriedigten.

heute fuhren wir weiter 225 km in ein kleines verschlafenes bergdorf in den ligurischen bergen – pallavicino.

wieder einmal viel regen, der zwar stellenweise aufhörte oder sich mit nebel ablößte, aber kein wetter bei dem es spaß macht am moped zu sitzen. eine hangabrutschung, die uns zudem noch viele kilometer umweg bescherte, kam auch noch dazu. an ordentliche bilder zu machen, wie wir es eigentlich vorhatten, war nicht zu denken. da fiel gar nicht auf, dass ingrids fotoapparat nicht mehr funktionierte.

das tagesziel war erreicht und wieder einmal schien die sonne. da unser hotel einen pool hatte war schwimmen angesagt. ingrid schmiß sich sogleich ins becken – ich probierte es mit der großen zehe und kam auch gleich wieder davon ab – nichts für warmduscher wie mich – das wasser hatte 13° 😨😨😨.

ja, und so hatte der tag wenigstens noch einen schönen ausklang, den wir mit einem hoffentlich sehr guten abendessen beenden werden.

alles liebe – albert

ist der schiefe turm von pisa…

…noch schief?

keine ahnung, denn der heutige fahrtag von riotorto nach la spezia war nur eine flucht vor dem regen und wir hatten überhaupt keine lust bei diesem wetter pisa zu besuchen.

zu allem übel überlebte die kamera von ingrid, mit der sie bilder während der fahrt macht, diese regentour nicht. elektrik streikt, kein display, kamera schaltet aus und ein wann sie will usw. an fotografieren nicht mehr zu denken 😢😢😢😢😢

so fuhren wir die knapp 200 km nach la spezia ohne viel nach links oder rechts zu sehen.

wie es der liebe gott so will, kaum waren wir in la spezia scheint doch wie zum hohn wieder die sonne.

wir konnten daher einen spaziergang durch den hafen machen, essen bunkern und uns mit den leckeren dingen auf unsere terrasse setzen.

fazit nach der hälfte der toskanatour – wahnsinnsgegend, natur bis zum abwinken, viel interessantes zu besichtigen einfach toll.

leider konnten wir aufgrund des wetters nicht alles besichtigen was wir geplant haben – schade, auch die bildausbeute wird sehr mäßig werden.

negatives: so schlechte straßen wie in der toskana und umbrien – speziell in den naturparks – habe ich in meinem leben noch nicht gesehen, eine einzige katastrophe.

morgen sonntag legen wir einen ruhetag ein und dann geht es in die alpen – wenn ich aber die wetterprognosen ansehe – val-d’isere 5° und regenschauer, bourg saint-bernard 3° gewitter, dann graußt es mir schon heute und ich würde am liebsten heimfahren, aber da ist es ja auch nicht besser.

na schaun wir mal, ob die höheren pässe überhaupt geöffnet sind.

liebe freunde motorradfahren ist ein freiluftsport, aber halt manchmal kein lustiger 😂😂😂

schlechtwetter trieb uns unter die erde…

…das anhaltende schlechtwetter hat uns auf der freitagsetappe von campiglia d‘ orcia nach riotorto die strecke von 225 auf 145km verkürzen lassen.

geplant war ein bad in der cascata von bagni san filippo –  einer heißen thermalquelle mit naturbecken – mussten wir leider ausfallen lassen und nach der nebelbergfahrt über den monte amiato, beschlossen wir die route zu kürzen und am schnellsten weg zu unserem nächsten termin, den archäologischen bergbaupark von san silvestro zu fahren.

die wanderung zu der aus dem 10.jahrhundert stammenden burg – rocca di san silvestro – fiel dem regen zum opfer, also beschränkten wir uns auf die besichtigung des bergwerkstollens temperino in dem schon die etrusker verschiedenste erze abgebaut hatten und eine zugsfahrt durch den stollen diretta lanzi-temperino. unter tage konnte uns der regen ja nichts anhaben 😊.

nach dieser besichtigung hatte der regen auch aufgehört – welch ein wunder – und wir konnten trockenen fußes das letzte stück nach riotorto, wo wir ein quartier direkt am meer hatten, zurücklegen.

ein strandspaziergang mit anschliessendem muschelessen machte das schlechte wetter wieder vergessen.

posten konnte ich den freitag leider nicht umgehend, da w-lan im hotel gestern nicht funktionierte.

trotzdem alles liebe – albert

wie viele variationen…

…von regen gibt es in der toskana – viele.

heute zeigte uns die toskana die ganze vielfalt an verschiedenen möglichkeiten des regnens.

der ganz zarte regen – so wie, eigentlich regnet es gar nicht und das am visier ist ja nicht der rede wert.

der sprühregen – ist nicht so heftig, macht dich aber sehr schnell naß

der schütterer – eimal kurz das case aufgemacht und schon schwimmt alles.

der platzregen – kurz aber so heftig, dass du kaum noch die straße siehst.

der windgepeitschte regen – ist besonders geschmeidig, du legst das moped eh schon mit kaum sicht in die kurve und die windböe stellt es wieder auf – hurra das liebe ich besonders.

ja liebe freunde, all diese arten von regen durften wir heute erleben – zu unserem glück gab es aber auch sonnenschein auf den heutigen 170km von montemerano über die saturnia terme, castell azzara, san casciano dei bagni und den monte amiata nach campiglia d‘ orcia.

campiglia d‘ orcia, eine kleine alte stadt, die 2004 zum unesco kulturerbe ernannt wurde.

da es bei unserer ankunft nicht regnete, brachten wir schnell unsere sachen aufs zimmer und gönnten uns einen zweistündigen spaziergang der uns für alle regenschlachten entschädigte.

ende gut alles gut

alles liebe – albert

irgendwie…

…war heute ein komischer tag. bei der abfahrt von leonessa war es grau in grau, dann sind wir dem regen davongefahren. die sonne meldete sich zu wort. nach einer sehr schönen und entpannenden fahrt über zwei passstraßen mit natur pur änderte sich meine laune.

dicke regenwolken zogen auf und eine schotterstraße kostete mich viel nerven. kaum hatten wir diese hinter uns, erwischte uns ein wolkenbruch. so schnell konnten wir das regenzeug gar nicht aus dem case nehmen waren wir schon pitschnass. nichts zum unterstellen, also zogen wir uns das zeug im strömenden regen an – wer dies schon einmal machen musste, weiß, wie wir uns gefühlt haben – mein visier war innen nasser als außen, brille angelaufen und vorbeifahrende autos die noch mächtig gas gaben damit sie uns schön anspritzen konnten – ja biken ist ein freiluftsport – nur meine lust und laune war zum kotzen. zudem känkelt ingrid, fühlt sich nicht wohl und wollte nur ins bett – machen wir, sind ja nur mehr 160km bis zum quartier – bei dem wetter gute 3 stunden – fu…

der liebe gott hatte aber erbarmen und nach einer halben stunde hörte es wieder zu regnen auf, hob aber die laune und freude am biken nicht mehr.

selbst so tolle städte wie serano, marciano, poderi oder montemerano besuchten wir schnell und lustlos, schade.

im quartier angekommen machte ich den fehler und schaute mir die wetterprognosen für die weiteren tage an – regen, regen, schnefall in den französischen und schweizer alpen und so war ich frustriert und ging gleich schlafen, nix essen frust wegschlafen.

vielleicht ist es morgen besser und ingrid fühlt sich vielleicht auch wieder wohl, also gute nacht – ein etwas frustiger albert